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Der Goldsucher
 
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Der Goldsucher [Broschiert]

Jean-Marie Gustave Le Clézio , Rolf Soellner , Hedda Soellner
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 380 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Aufl. (15. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462041150
  • ISBN-13: 978-3462041156
  • Originaltitel: Le chercheur d'or
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jean-Marie G. Le Clézio
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean verbringt Alexis, der Ich-Erzähler von J.M.G. Le Clézios Roman, seine Kindheit in einer zauberhaften tropischen Landschaft nicht weit vom Meer. Die Mutter unterrichtet die Kinder zu Hause, der Vater, ein Träumer, erklärt ihnen den Sternenhimmel. Doch was so paradiesisch schien, bricht jäh zusammen, als der Vater 1892 mit seinen dilettantischen Geschäften Konkurs macht und ein Zyklon das Land verwüstet. Verarmt lebt die Familie in der Stadt Forest Side, wo der Vater stirbt. Um Unglück und Armut zu überwinden, bricht Alexis 1910 mit einem Segelschoner zu einer phantastischen Reise übers Meer auf. Er will nach alten Plänen und Karten seines Vaters einen sagenhaften Schatz heben, das Gold des Korsaren, dessen Versteck ihm sein Vater, bevor er starb, noch verraten hat - in einer Bucht auf Rodriguez, einer kleinen Insel im Indischen Ozean. Doch das Gold, nach dem Alexis immer verzweifelter sucht, bleibt unauffindbar. Uma, eine junge Schwarze, rettet ihn, und er glaubt für einige Zeit bei ihr das Glück gefunden zu haben. Der erste Weltkrieg bricht aus, und Alexis meldet sich freiwillig, er kämpft in der englischen Armee in Frankreich, an der Somme. Es sind für ihn 'tote Jahre', und als er nach Mauritius zurückkehrt, ist er erwachsen geworden. Seiner Familie hat er sich entfremdet, Uma ist nur noch ein Traum, die Kindheit eine Erinnerung und den Goldschatz von Rodriguez gibt es nicht. Was er auf seiner abenteuerlichen Fahrt gesucht hat, findet er in sich selbst.

Über den Autor

J.M.G. Le Clézio, 1940 in Nizza geboren, studierte in Frankreich und England Literatur. Er veröffentlichte über dreißig Bücher - Romane, Erzählungen, Essays - und erhielt zahlreiche Literaturpreise. LeClézio lebt abwechselnd in Frankreich und Neumexiko.DESCRIPTION:Nobelpreis für Literatur an JMG Le Clézio. Auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean verbringt Alexis, der Ich-Erzähler von J.M.G. Le Clézios Roman, seine Kindheit in einer zauberhaften tropischen Landschaft nicht weit vom Meer. Die Mutter unterrichtet die Kinder zu Hause, der Vater, ein Träumer, erklärt ihnen den Sternenhimmel. Doch was so paradiesisch schien, bricht jäh zusammen, als der Vater 1892 mit seinen dilettantischen Geschäften Konkurs macht und ein Zyklon das Land verwüstet. Verarmt lebt die Familie in der Stadt Forest Side, wo der Vater stirbt. Um Unglück und Armut zu überwinden, bricht Alexis 1910 mit einem Segelschoner zu einer phantastischen Reise übers Meer auf. Er will nach alten Plänen und Karten seines Vaters einen sagenhaften Schatz heben, das Gold des Korsaren, dessen Versteck ihm sein Vater, bevor er starb, noch verraten hat - in einer Bucht auf Rodriguez, einer kleinen Insel im Indischen Ozean. Doch das Gold, nach dem Alexis immer verzweifelter sucht, bleibt unauffindbar. Uma, eine junge Schwarze, rettet ihn, und er glaubt für einige Zeit bei ihr das Glück gefunden zu haben. Der erste Weltkrieg bricht aus, und Alexis meldet sich freiwillig, er kämpft in der englischen Armee in Frankreich, an der Somme. Es sind für ihn 'tote Jahre', und als er nach Mauritius zurückkehrt, ist er erwachsen geworden. Seiner Familie hat er sich entfremdet, Uma ist nur noch ein Traum, die Kindheit eine Erinnerung und den Goldschatz von Rodriguez gibt es nicht. Was er auf seiner abenteuerlichen Fahrt gesucht hat, findet er in sich selbst

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer gehört"

Mit diesen Worten, die schon die Keimzelle dieses Romans sind, beginnt Jean-Marie Gustave Le Clézios "Der Goldsucher".
Vordergründig betrachtet; ein Abenteuerroman. Sehr bald ist man als Leser in diesem poetischen Prosameer gefangen und merkt, dass es Jean-Marie Gustave Le Clézio um viel mehr geht, als man vielleicht vermutet hat.
Alexis' Suche nach dem vermeintlich auf Rodriguez versteckten Gold des Korsaren wird zu einer lebensbestimmenden Suche, die Alexis zurück in die Traumwelt seiner Kindheit führt und ihn in seine Heimat Mauritius zurückkehren lässt.
Besonders fasziniert hat mich an diesem Roman die allgegenwärtige Liebe des Autors zu seinen Figuren (die gleichgestellt mit seiner Liebe zum Meer scheint). Die literarische Zeichnung seiner Frauengestalten gehört mitunter zum Schönsten, das ich je gelesen habe (und ist nebenbei bemerkt auch meilenweit vom Kitsch entfernt).
Ein großartiger, im besten Sinne wunderschöner Roman, von dem man sich nach wenigen Seiten schon nicht mehr trennen will.
Ein exotisches literarisches Abenteuer, eine Schatzkiste der Träume und ein Hohelied der Liebe, ein Fest für alle Sinne.
"Der Goldsucher" war mein zweiter Roman von Jean-Marie Gustave Le Clézio und hat mich endgültig von der Größe dieses Autors überzeugt.
Das ist Weltliteratur, große Kunst, die weit entfernt vom literarischen Mainstream ist.
Wenn auch Literaturpreise nicht ausschlaggebend für die künstlerische Qualität sind, so hat die diesjährige Vergabe des Nobelpreises für Literatur doch sehr viel erreicht, schon allein dadurch, dass die uns Lesern durch die Neuauflagen dieser in den Backlists der Verlage KiWi und Piper schlummernden Schätze die Chance gab, diesen Autor zu entdecken.
Zusammen mit J. M. Coetzee, Imré Kertesz und José Saramago ist er (meiner Meinung nach) einer der wenigen Schriftsteller, die diesen Preis in den letzten Jahren wirklich zu Recht erhalten haben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Leben des Moments 4. März 2010
Von Esther TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Alexis ist ein Träumer, ein Idealist ein Paradiesmensch! Kein Wunder wächst er auch in Mitten des Paradieses von Mauritius auf. Mit seiner Schwester und seinen Eltern erlebt er die Schönheit des Ortes und des Lebens. Der Vater ebenfalls ein Träumer - ein Visionär, ein Mann seiner Zeit voraus - wird mit seinen Plänen, ganz Mauritius mit Strom zu versorgen bereits nach der Anschaffung eines Generators bankrott sein. Im Hintergrund agiert der Onkel, ein Großgrundbesitzer - der Widersacher. Ausschlaggebend für den Umzug in die Stadt ist jedoch ein fürchterlicher Orkan der über Boucan hinweg fegt. Dort angekommen stirbt der Vater überraschend und hinterlässt der Familie Schulden und eine Schatzkarte, die Rodriguez als Versteck eines unsagbaren Goldschatzes beschreibt.

Lange Zeit muss der Leser nicht darauf warten, ehe Alexis ein Schiff auswählt, das ihn auf die Insel Rodriguez bringen soll. Doch wird die Suche nach dem Gold des Korsaren nicht seine einzige Such bleiben. Über dreißig Jahre wird er dem Glück hinterher jagen, ohne sich dessen in jedem einzelnen Augenblick bewusst zu sein. Dieser steinige Weg führt nicht zuletzt über die Front des ersten Weltkrieges.

Eine unaufhörliche Aneinanderreihung schöner zumal harmonischer zumal trister Bilder ist dieser Roman des Nobelpreisträgers Le Clezio. Seine bemerkenswerte Beobachtungsgabe spiegelt sich in seinen Beschreibungen wieder - vor allem in den paradiesischen Bildern des ersten Kapitels und den paradiesisch traurigen des letzten. Für mich persönlich waren jedoch Landschaften und Bilder leichter greifbar, als die Person des Helden und Abenteurer Alexis. Allein in den Begegnungen mit seiner Schwester Laure konnte ich eine leise Bindung aufkeimen spüren.

Ein Abenteuerroman, eine Hommage ans Meer, ein Roman der mich auf eine ganz andere Seite dieser Welt katapultiert. Mich persönlich haben Le Clezios "Revolutionen" jedoch mehr beeindruckt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer gehört"

Mit diesen Worten, die schon die Keimzelle dieses Romans sind, beginnt Jean-Marie Gustave Le Clézios "Der Goldsucher".
Vordergründig betrachtet; ein Abenteuerroman. Sehr bald ist man als Leser in diesem poetischen Prosameer gefangen und merkt, dass es Jean-Marie Gustave Le Clézio um viel mehr geht, als man vielleicht vermutet hat.
Alexis' Suche nach dem vermeintlich auf Rodriguez versteckten Gold des Korsaren wird zu einer lebensbestimmenden Suche, die Alexis zurück in die Traumwelt seiner Kindheit führt und ihn in seine Heimat Mauritius zurückkehren lässt.
Besonders fasziniert hat mich an diesem Roman die allgegenwärtige Liebe des Autors zu seinen Figuren (die gleichgestellt mit seiner Liebe zum Meer scheint). Die literarische Zeichnung seiner Frauengestalten gehört mitunter zum Schönsten, das ich je gelesen habe (und ist nebenbei bemerkt auch meilenweit vom Kitsch entfernt).
Ein großartiger, im besten Sinne wunderschöner Roman, von dem man sich nach wenigen Seiten schon nicht mehr trennen will.
Ein exotisches literarisches Abenteuer, eine Schatzkiste der Träume und ein Hohelied der Liebe, ein Fest für alle Sinne.
"Der Goldsucher" war mein zweiter Roman von Jean-Marie Gustave Le Clézio und hat mich endgültig von der Größe dieses Autors überzeugt.
Das ist Weltliteratur, große Kunst, die weit entfernt vom literarischen Mainstream ist.
Wenn auch Literaturpreise nicht ausschlaggebend für die künstlerische Qualität sind, so hat die diesjährige Vergabe des Nobelpreises für Literatur doch sehr viel erreicht, schon allein dadurch, dass die uns Lesern durch die Neuauflagen dieser in den Backlists der Verlage KiWi und Piper schlummernden Schätze die Chance gab, diesen Autor zu entdecken.
Zusammen mit J. M. Coetzee, Imré Kertesz und José Saramago ist er (meiner Meinung nach) einer der wenigen Schriftsteller, die diesen Preis in den letzten Jahren wirklich zu Recht erhalten haben.
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Abenteuer und Naturgeschehen, eine literarische Bestleistung
J.M.G. Le Clézio Der Goldsucher Kiepenheuer& Witsch
ISBN 3462041150

Alexis, ein freundlicher kleiner Junge, lebt mit seiner Schwester und den Eltern um das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2008 von Cl.Borries
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer...
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer gehört"

Mit diesen Worten, die schon die Keimzelle dieses Romans sind, beginnt Jean-Marie Gustave Le... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von Roland Freisitzer
Für jeden eine Reise
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