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Der Goldschmied
 
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Der Goldschmied [Taschenbuch]

Roland Mueller
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Droemer Knaur (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426631032
  • ISBN-13: 978-3426631034
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 937.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dies ist die Geschichte des Jungen Gwyn Carlisle, der im September 1115 bei Peter Fallen, einem etwas verschrobenen, zurückgezogen lebenden Goldschmied in London das Zunfthandwerk des faber aurifex erlernt. Der frischgeprüfte Geselle zieht nach seiner Lehre auf abenteuerliche Wanderschaft und landet in Bath bei Meister Randolph Borden. Wie auch schon zuvor bei seinem Lehrherrn leistet Carlisle auch dort kunsthandwerklich Großes und spielt eine tragende Rolle bei der Beendigung der Belagerung der Stadt durch den Herzog Bois de Guilbert. Durch letztlich nicht sehr feine Machenschaften gelangt Carlisle zu einer wunderhübschen Frau, Reichtum und Meistertitel. Doch auf einen Schlag gibt er all das auf. Ihn zieht es nach Augsburg, er will noch mehr in seinem Beruf erlernen. Eine äußerst beschwerliche Alpenüberquerung bringen den "Faber Gottes" nach Italien, Venedig. Dort verstrickt er sich in die Politik der Venezianer, des Papstes in Avignon und eines alten Bekannten, einem englischen Großinquisitor namens Fresenius van Straaten, was ihn beinahe das Leben kostet.

In filmischem Erzählstil und in angenehm geraffter Weise beschreibt der Roman die Erlebnisse des Gwyn Carlisle. Störend ist aber, wie die Hauptfigur durch den Roman driftet, ohne daß man etwas Genaueres über die Hintergründe und Motive der einzelnen Protagonisten erfährt. Die Personen um ihn herum erreichen wenig psychologischen Tiefgang und schaffen es so nicht, den Leser zu fesseln. Insgesamt fehlt dem Buch damit ein Ziel, eine Botschaft oder die Moral, auch wenn der Böse, dessen Motivation leider ebenfalls nicht glaubhaft genug erhellt wurde, am Schluß ganz und gar nicht triumphiert.

Roland Mueller widmet sich in seinem Romandebüt liebevoll Details aus dem Goldschmiedehandwerk. Auch die Künste des Pfeilmachers, einer anderen damaligen Zunft, beschreibt er genauso anschaulich wie das mittelalterliche London, Bath oder Landshut. Auch wenn die Schilderung des Ritterturniers und die Alpenüberquerung dabei zu den Highlights zählen, befriedigen die vielen gut bearbeiteten Einzelerlebnisse nicht, weil es dem Roman an einem geschichtenverbindenden, auf ein Ende hin ausgerichteten plausiblen Bogen mangelt.

Roland Mueller ist ein guter Romanhandwerker und fleißiger Rechercheur, auf dessen zukünftige Bücher wir uns freuen können, sofern er uns eine gute Geschichte erzählen kann und seine Figuren untereinander etwas mehr menschlicher klatschen und tratschen läßt und den Leser damit mehr am Warum als am Wie beteiligt. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Peter Fallen, früher ein begnadeter Goldschmied, ist zu einem verbitterten Mann geworden, den die Inquisition der Ketzerei beschuldigt und innerlich zerbrochen hat. Erst als der begabte junge Gwyn Carlisle seine Londoner Werkstatt betritt, schöpft deralternde Mann neue Hoffnung, denn trotz seiner einfachen Herkunft verfügt Gwyn über ein außergewöhnliches Geschick und verspricht zu einem Meister seiner Kunst zu werden. Fallen nimmt den Jungen bei sich auf und sieht schnell, daß er sich in Gwyn nicht getäuscht hat. Dieser wird bald zum anerkannten Faber aurifex, zum Goldschmied, dem es gelingt, Aufnahme bei einem der berühmtesten Meister, Randolh Borden, zu finden. Auch Randolph erkennt die außerordentliche Begabung seines Gesellen und fördert ihn nach Kräften. Er bemerkt jedoch nicht, daß Gwyn sich längst in die junge, leidenschaftliche Frau seines Herrn verliebt hat. Nach Randolph Bordens plötzlichem Tod wird Gwyn der Ehemann der schönen Witwe, doch ein folgenschweres Geständnis seiner Frau zwingt ihn, aus der Heimat zu fliehen.
Gwyns Weg führt ihn quer durch Frankreich bis nach Augsburg und Venedig. Doch seine Vergangenheit und die Erinnerung an seinen unvergessenen Lehrherrn Fallen holen ihn immer wieder ein.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bidenhänder, Plattenrüstungen und Piktenkriege im 12 Jh. ??? Nein lieber Author, da passen einige Dinge historisch so gar nicht zusammen und dass kann man sicher problemlos besser machen. Ein kleines Bischen mehr Recherche hätte an der Stelle sich er gut getan, da es den Mittelalterinteressierten ärgert und dem Laien ein falsches Bild vermittelt.

Die "mittelalterliche" Sprache ist auch eher gewöhnungsbedürftig und die Handlung neigt dazu sich zu wiederholen. Vor allem fehlt es an der Ausreifung der Charaktere und dann und wann fragt man sich nach dem Ende eines Kapitels: "Was? Das wars jetzt?"

Insgesamt zwar eine nette Lektüre, aber mehr auch nicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eins vorneweg: Das Buch macht Spaß zu lesen. Am Anfang ist man ganz begeistert welchen Weg der Junge Goldschmied einschlagen wird und verfolgt das Geschehen mit anwachsender Spannung. Allerdings (und daran merkt man -vielleicht- das dies der erste Roman von Roland Müller ist) wird in die Geschichte des Gwyn Carlisle soviel Materie und Heldentum gepackt, das sie sehr schnell als unwahrscheinlich und "unglaubwürdig". Man kann den Roman daher lange nicht mit den Klassikern der Historischen Romane wie "Der Medicus" und "Die Säulen der Erde" einordnen. Wer das Buch gebraucht -so wie ich, zum halben Preis- oder als Taschenbuch findet, der kann es sich getrost zulegen. Allerdings kann ich bei einem Kauf der gebundenen Ausgabe nur dazu raten erst einmal ein paar Leseproben zu machen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieser Roman ist empfehlenswert für alle, die sich für die Materie interessieren. Die Charaktere und die Geschichte erscheinen mir allzu unausgereift, um mich zu fesseln. Was lobenswert ist, sind die vielen gut recherchierten Details zum Leben im Mittelalter und zur Arbeit eines Goldschmieds in dieser Zeit. Spannend und interessant zu lesen die Beschreibungen von Turnieren, Märkten, dem Treiben in Wirtshäusern. Wo allerdings Gwyn Carlisle zum Schwert oder Langbogen greift, gleitet die Geschichte schnell ab ins Unwesentliche. Trotzdem: eine spannende Lektüre, die man ungern weglegt und durch die historisierende Sprache besticht. Sicher besser als manches andere, was unter dem Segel "Historischer Roman" durch die Literatur geistert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
relativ lesenswert
Das Buch hat mir gut gefallen. Teilweise hat es mich an den Herrn der Ringe erinnert, zumindest was den Schreibstil, die Art des Erzählens anbelangt. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Benedikt Behnke veröffentlicht
SUPER!
Das Buch war neuwertig, ohne jegliche Gebrauchsspuren!
Für eine gebundene Ausgabe ein sensationeller Preis. Die Abwicklung war schnell und gut.
Jederzeit wieder!!! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von C. Ewert veröffentlicht
rundum gelungen
Die Geschichte um das Leben eines Protagomisten vom jungen Jahren bis ins Alter gibt es viele und darunter auch wirklich schlechte. Dieses Buch gehört nicht dazu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von madate
nicht ganz vollständig
Das Buch war sehr flüssig zu lesen. Nur war das Ende ein bisschen abrupt (es stellt sich das Gefühl ein, das kann nicht alles gewesen sein) und ist nicht ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2007 von FrancescoA
Dialoge angepasst an die Zeit
Roland Müller beginnt seine Geschichte im Jahr des Herrn 1115. Die Ereignisse, die dann folgen, steigern sich zu einer knisternden Spannung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2005 von Carmen Vicari
Spannend, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig
Roland Müller beginnt seine Geschichte im Jahr des Herrn 1115. Die Ereignisse, die dann folgen, steigern sich zu einer knisternden Spannung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2005 von Carmen Vicari
Sehr gelungenes Werk...
Ein sehr gelungenes Werk, superspannend, bis auf kurze Abschnitte, die etwas langatmig sind. Aber im Großen und Ganzen absolut lesenswert, ein Buch, das Liebhaber von... Lesen Sie weiter...
Am 15. Juli 2004 veröffentlicht
Historisch ungenau, mäßig spannend
Das Buch beginnt leider mit falschen historischen Begebenheiten. Der Autor unterstellt Heinrich der Löwen den Aufruf zum ersten Kreuzug (1096-1099). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2003 von "stephan_mersbaeumer"
nicht zum weglegen
Dieses Buch ist einfach Klasse. Lesen Sie es und Sie können es nicht mehr weglegen. Der Schreibstil und die Spannung in der Handlung haben mich an den Medicus von Gordon... Lesen Sie weiter...
Am 9. Mai 2003 veröffentlicht
Könnte besser sein!
Grundsätzlich kann ich für dieses Buch keine eindeutige Empfehlung abgeben, obwohl es gegen Schluß immer besser wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2003 von austriancfcfan
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