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Der Glaspavillon
 
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Der Glaspavillon [Gebundene Ausgabe]

Nicci French , Petra Hrabak
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 398 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570000583
  • ISBN-13: 978-3570000588
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.026.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nicci French
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Park eines englischen Landhauses, auf dem Besitz der angesehenen Familie Martello, werden Reste einer weiblichen Leiche gefunden. Bald ist klar, daß es sich bei der Toten um die seit einem Vierteljahrhundert verschwundene Tochter des Hauses, Natalie, handelt und daß die Sechzehnjährige damals schwanger war. Die Familie ist schockiert; vor allem Jane, Natalies Schwägerin, dem Mädchen einst eng verbunden, fühlt sich zutiefst beunruhigt und verstört. Sie entschließt sich zu einer Psychotherapie, in deren Verlauf Vorfälle in ihr Bewußtsein dringen, die sie mit aller Macht versucht hatte zu verdrängen.

Klappentext

Der Glaspavillon Als im Park des Landhauses der Familie Martello ein Skelett gefunden wird, bricht eine scheinbar heile Welt zusammen. Denn bei der Toten handelt es sich um Natalie, die seit 25 Jahren verschwundene Tochter des Hauses. Nach den ersten Untersuchungen steht fest: Natalie wurde damals ermordet. Jane Martello, Natalies Schwägerin und beste Freundin, macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Noch ahnt sie nicht, welchen Abgründen des eigenen Ichs sie sich nähert. Erstmals im Taschenbuch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
=======
Die Story
=======
Jane Martello hat in ihrer Eigenschaft als Architektin einen Glaspavillon für den Garten ihrer (fast Ex-)Schwiegereltern geplant, damit bei zukünftigen Familientreffen keine Zimmerknappheit mehr auftritt. Beim Ausheben des Fundamentes stoßen sie jedoch auf menschliche Knochen und es ist sofort klar, dass es sich hierbei um Natalie Martello handeln muss, die vor 25 Jahren als 16-jährige scheinbar spurlos verschwand. Sehr schnell kommt heraus, dass sie zum Zeitpunkt ihres offensichtlich gewaltsamen Todes schwanger war. Während die Polizei also ihrer Arbeit nachgeht, wobei eigentlich keine große Aussicht auf Erfolg besteht, beginnt Jane, die damals Natalies beste Freundin war, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Doch schon bald stellt sich bei ihren Psychiater-Besuchen heraus, dass alle benötigten Informationen scheinbar in ihren verdrängten Erinnerungen zu finden sind...

============
Meine Meinung
============
Der Stil ist super leicht lesbar, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Geschichte in der Ich-Form von Jane Martello erzählt wird, was sie lebendiger lassen wird. Außerdem wird auch gleich zu Beginn mit dem Fund der Knochen eine gruselige und irgendwie seltsame Stimmung geschaffen. Allerdings haben mich die an fast jedem Kapitalanfang - und auch zwischendurch mal - fehlenden Gänsefüßchen gestört. Am Anfang wird man von einer wahren Flut von Personen erschlagen, da sich bei dem Familientreffen nicht nur die Kinder sondern auch deren Kinder sowie Ex-Frauen und wer weiß, wer noch alles, trifft. Ich muss zugeben, dass ich bis zum Schluss nicht alle Namen zuordnen konnte, um genau zu sein, wusste ich gerade mal die allerwichtigsten, da ich sowieso kein gutes Namensgedächtnis habe.

Immerhin sind die Personen im einzelnen recht gut, aber nicht ausschweifend beschrieben, wobei die meisten erstaunlicherweise recht unangenehm sind. Das gilt sogar streckenweise für Jane, da sie sich sehr leicht und recht häufig gehen lässt und auch mal einen Wutausbruch kriegt. Die einzig wirklich sympathischen Personen in diesem Buch sind Mutter Martello, die Polizistin und Janes neuer Freund, aber auch diese sind teilweise etwas seltsam. Nicht besonders gut kommen auch die Psychiater/innen weg, obwohl ich das Thema Therapie an sich sehr interessant finde und meine, dass man ruhig mal mehr auf die positiven Seiten eingehen könnte. Es ist jedenfalls sehr spannend, wie Jane sich langsam aber sicher der Szene in ihrem Gedächtnis nähert. Während dieser Zeit empfindet man die ganzen Zwischensequenzen, die eigentlich gar nichts mit der Hauptgeschichte zutun haben, als ausgesprochen störend, sodass die Spannung immer wieder flöten geht.

Wirklich spannend wird es dann auch erst, nachdem Jane die verschüttet geglaubte Erinnerung wiedergefunden hat, da diese nicht nur ungeheuerlich, sondern auch nicht 100%ig zuverlässig oder gar glaubwürdig ist. Man spürt recht deutlich ihre Verzweiflung, weil sie sich genötigt fühlt, etwas zu zerstören, dass ihr wichtig ist, dabei weiß sie noch nicht mal, wie sie es anpacken soll. Außerdem tauchen plötzlich lauter Unstimmigkeiten auf, die die Spannung noch weiter anheizen. Sehr erstaunlich fand ich, dass alle die Vergangenheit - insbesondere natürlich die ach so liebenswerte Natalie - in einem ziemlich rosaroten Licht sahen bzw. sehen wollten, wobei Natalie auf den Leser eher abschreckend, um nicht zu sagen, völlig unsympathisch wirkt, was durch ihre Ungeselligkeit und Unbarmherzigkeit anderen entsteht. Man fragt sich weiter die ganze Zeit, was nicht mit ihr stimmte, denn ein „normaler" Teenager würde sich nicht so seltsam benehmen.

Dem Kommentar des „Journal für die Frau", dass man nie auf den Täter kommt, kann ich nicht zustimmen, denn man wird zwar erst auf eine falsche Fährte gelockt, aber der Verdacht drängt sich einem schon irgendwann auf. Zwar wird dieser Verdacht nicht gerade zur Gewissheit, aber der Gedanke ist immerhin da. Gestört hat mich der Übergang von dem vorletzten auf das letzte Kapitel, da im einen Moment noch alles offen und im nächsten Moment schon alles erledigt ist, wobei nicht aufgeklärt wird, wie es dazu kam. Das macht den Eindruck, als hätte die Autoren keine Lust mehr gehabt weiterzuschreiben. Das Mindeste wäre jedoch gewesen, aus dem letzten Kapitel den Epilog zu machen und wenigstens eine kleine Erklärung einzubringen.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Vor 25 Jahren verschwand Janes damals 16jährige Freundin Natalie; jetzt wird deren Skelett auf dem Grundstück der Familie gefunden. Während Natalies Eltern und Brüder das Vergangene vergessen wollen, forscht Jane, inzwischen Ex-Ehefrau von Natalies Bruder Claud, nach ihren verlorenen Erinnerungen an die Zeit von Natalies Verschwinden.
Gleich die erste Szene, die Ausgrabung der Knochen, führt mitten in die Geschichte, mitten in die Großfamilie. Überraschend, dass es gelingen kann, bei der Vielzahl der Personen (zwei Elternpaare mit erwachsenen Kindern, deren Ehepartnern und Kindeskindern aus 1-2 Ehen) den Überblick nicht zu verlieren. Es spricht für die Autorin, die einzelnen Personen so individuell darzustellen, dass sie unverwechselbar sind.
Nach dem starken Anfang folgt ein Abrutsch: Müde plätschert die Geschichte bis etwa zur Hälfte des Buches vor sich hin: Janes Therapie, ihre zaghaften halbherzigen Versuche, mit den Familienmitgliedern über Natalie zu sprechen, ihre Verstrickung in Vergangenheit und Gegenwart.
Doch nachdem Janes Therapie Licht in die schwarzen Löcher ihres Gedächtnisses bringt, nimmt das Tempo des Buches zu. Am stärksten sind die Passagen, in denen sich der Zusammenhalt der Familie entlarvt: Sie ist nicht nur das schützende Dach, unter den sich die Mitglieder geliebt und geborgen fühlen, sondern auch das Spinnennetz, in dem sich der Einzelne verfängt.
Natürlich weiss der Leser nach dem Mordgeständnis, dass noch etwas folgen muss; immerhin hat er noch 100 Seiten zu lesen. Aber wer kann schon mit diesem furiosen Ende, genial angeknüft an das zweitletzte Kapitel, rechnen? Diese Lösung hat mich wieder etwas versöhnt.
Ich stehe dem Buch unentschieden gegenüber, weil es sehr starke Passagen hat; andererseits weiss ich nicht so recht, was ich von Janes Therapieverlauf und dessen Konsequenzen halten soll. Ob dieser Komplex glaubhaft und realistisch ist, kann wohl nur ein Fachmann beurteilen.
"Der Glaspvillon" war Nicci Frenchs Erstling. Sie hat sich in den späteren Romanen wirklich steigern können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Leider ! Hatte einen spannenden Thriller erwartet und nur einen langweiligen Roman bekommen. Es geschieht einfach nichts - ausgenommen die letzten 40 Seiten : eine unverhoffte Wende und damit ein versöhnliches Ende - aber das reicht nunmal nicht. "Der Glaspavillon" hat mich jedenfalls nicht ermutigt, ein weiteres Buch von N. French zu lesen. Schade !
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das war nichts
Mein erster Roman von Nicci French. Das Positive vorab: Das Buch läßt sich sehr einfach und zügig lesen, da es in Ich-Form geschrieben ist. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von *******S.B.******* veröffentlicht
Der Glaspavillon
Ich hatte mir von der Rückseite des Buches auch mehr versprochen als wie der Inhalt dann doch hergegeben hat. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Alex veröffentlicht
Nicci French....
...jedem Thriller-Liebhaber zu empfehlen.....Klasse....Qualität...die beiden haben es drauf, zu schreiben...jedes Buch die Sahne.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 von Silke Herrmann
Spannender Krimi
Ein Familienclan mit dunklen Geheimnissen, ein Skellett im Garten und eine beste Freundin, die versucht Licht in all das Dunkle zu bringen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2009 von Conny
Frau French kann es besser ...
Romane von Nicci French sind spannungsgeladen und machen süchtig - eigentlich...
Aber hier scheiden sich irgendwie die Geister. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von goat
Kein schlechter Krimi
Habe alle Rezensionen gelesen. Einigen kann ich voll und ganz zustimmen. Dies ist mein erster Krimi von Nicci French. Lesen Sie weiter...
Am 26. Oktober 2008 veröffentlicht
Raffiniert und spannend
"Der Glaspavillon" war mein erster Roman von Nicci French. ich werde garantiert noch weitere Romane der Autorin lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2007 von Corinne A.
nicht der beste French,
aber ein guter.

Wie schon gewohnt, sehr flüssig zu lesen und nur schwer aus der Hand zu legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2007 von leseratte
ein eher schlechter French
Es beginnt wie immer bei French mit einem Paukenschlag. Bei den Erdarbeiten auf dem Familiensitz der Martellos wird das Skelett der lange verschollenen Tochter gefunden, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. August 2006 von Anaconda
Blasse Geschichte mit starker Hauptperson
Das Wichtigste zuerst: Ein Psychothriller ist das nicht! Auch kein englischer Landhaus-Krimi. Eher das Psychogramm einer Frau in einer Umbruchsituation:
Jane Martello ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2006 von druckkosten
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