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Kundenrezensionen

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am 9. Dezember 2012
Sittengemälde, das trifft es ganz gut. Über die Authentizität kann ich keine Angaben machen, die Beschreibungen der Personen und der Stadt Rom machen einen ganz guten, wenn auch verzerrten und überzeichneten Eindruck. Die Kaiser insbesondere, die man vor allem aus der Ferne sieht, wirken herrlich paranoid, obwohl der Leser weiß, dass halb Rom ihnen tatsächlich nach dem Leben trachtet. Die Höhen und Tiefen im Leben des Protagonisten sind nicht ganz rund. Seine Lebensumstände mögen realistisch sein, aber sie entziehen sich ein wenig den Gesetzen der Narration, so dass Zufall, Glück und Unglück eine überproportional große Rolle spielen. Dennoch hofft und leidet man mit dem Helden mit und hofft auf ein würdiges Ende - das er zwar bekommt, aber ganz anders als erhofft.
Kein literarisches Meisterwerk, aber ein anschauliches Gemälde Roms in der frühen Kaiserzeit vor Einführung des Christentums.
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am 11. April 2012
Vandenberg schlachtet sein "Sachbuch" "Nero" hier aus, um seinen Roman aus der Zeit der alten Römer in Geld zu verwandeln. Die Geschichte des Gladiators Vitellius, ist wie die Geschichte vom Tellerwäscher (hier Kesselflicker) zum Millionär (hier außerdem zum berühmten Held der Arena) gespickt mit Klischees. Eine Mischung aus Liebesschmonzette und 08/15 Krimi voll mit reißerischer Gewalt und aufdringlichen Sexszenen. Würde der Roman in unserer Zeit spielen, wäre er glatt unlesbar, die Verkleidung als historische Prosa macht ihn -in meinen Augen- wenigstens zu knapp mittelmäßiger Unterhaltungsliteratur...
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Dezember 2014
Worum es geht:
Der junge Provinzler Vitellius begibt sich in die schillernde Hauptstadt Rom, um sein Glück dort zu versuchen. Doch sein erlernter Beruf ist nicht gefragt und durch Zufall trifft er auf die schöne Kaiserin Messalina, die ihn unter seine Fittiche nimmt und zum Gladiator ausbilden lässt. Vitellius erlebt Höhen und Tiefen und begleitet das Kaiserreich durch die Herrschaft und den Sturz der liderlichen Messalina, der gausamen Agrippina und erlebt den Beginn der Herrschaft Kaiser Neros.
Er wird einer der berühmtesten und bekanntesten Gladiatoren seiner Zeit, doch eines kann er nie vergessen: seine Liebe zu der verbannten Jüdin Rebecca.

Vandenberg hat sich ja in den 80er Jahren einen Namen als Sach- und Geschichtsroman Schreiber gemacht. Ich habe mir nun nach Ewigkeiten mal wieder seinen Roman Der Gladiator zur Hand genommen und bin nicht sonderlich angetan.
Vandenberg hat zu allererst eine unfassbar trockene und gleichzeitig total übertriebene Schreibweise. Ich werde damit nicht richtig warm.
Desweiteren ist Vitellius ein merkwürdiger Held, der gleichzeitig unfassbares Glück und Pech hat. Jede Frau, der er sich zuwendet scheint ein wirklich furchtbares Ende zu nehmen, während Vitellius immer wieder auf sehr abenteuerliche Weise seinen Kopf auf der Schlinge zieht. Die Tode, die er auf seinem Weg hinterlässt, scheinen ihn nur sehr perifär zu interessieren, vor allem die grausame Hinrichtung der Vesta Pristerin Tullia.

Über die historische Genauigkeit kann man wohl streiten. Ich bin kein Geschichtsprofessor, jedoch kann man heute davon ausgehen, dass Messalina, genau wie ihre Leidensgenossin Lucrezia Borgia, wenn auch kein Engel, so jedoch auch nicht das Monster ist, als das man sie damals hingestellt hat. Vielmehr scheint sie einer Hetzkampagne ihrer Feindin Agrippina geworden zu sein, gepaart mit der bösartigen Klatschsucht der Römer.
Für Gladiatorenkämpfe konnte ich mich noch nie so wirklich begeistern, hier werden sie von Vandenberg nochmal richtig widerwärtig beschrieben. Über den Wahrheitsgehalt will ich mich nicht äußern, aber Zwerge, die nackte Sklavinnen köpfen...? Naja.

Alles in Allem hat Der Gladiator mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Es gibt sicherlich bessere Bücher. Schade.
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am 2. November 2006
Von Cäsar Claudius bis Titus zeichent Philipp Vandenberg ein Zeitbild der römischen Bevölkerung aus der Sicht des Gladiatoren Vitellius, der mit 17 Jahren als Kesselflicker nach Rom kommt um sein Glück zu versuchen. Doch kaum angekommen erfährt er schon, dass Rom keine Kesselflicker mehr braucht, dafür nimmt sich ihm sehr schnell die schönste Hure der Stadt an, die sich als keine geringere als Messalina, die nymphomanisch veranlagte Frau des Cäsaren Claudius entpuppt. Diese ist es auch, die ihn dazu drängt Gladiator zu werden, denn Brot und Spiele sind es, nach denen das Volk verlangt und mit denen ein Gladiator sein Glück machen kann.

So unwahrscheinlich diese Geschichte auch beginnt, so spannend geht sie weiter. Vitellius erlebt Höhen und Tiefen in der verruchten Stadt Rom die wohl nicht zu Unrecht den Beinamen Babylon erhielt. Von Orgien und blutigen Spielen, inszenierten Seeschlachten bei denen alle Beteiligten zur Freude der Massen ihr Leben lassen über Verschwörungen zum brennenden Rom unter Nero bis zu Massenhinrichtungen von Christen führt Philipp Vandenberg mit seinem moderaten Erzählstil durch turbulenteste Geschehnisse, bei denen man dennoch nie den Faden verliert. Durch die üblich akribischen Recherchen beschwört er ein sehr lebendiges Bild von Rom herauf bis er einen am Ende mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt.

Ich hielt es ja kaum für möglich, dass Philipp Vandenberg nicht nur informative sondern auch noch spannende historische Bücher schreiben könnte, aber mit diesem hier ist es ihm zweifelsfrei gelungen. Was in "Augustus – Die geheimen Tagebücher" noch plattes Papier blieb, ersteht hier zu einer lebenden Stadt die verruchter und blutgieriger kaum sein könnte. Mit Vitellius, den es tatsächlich gegeben hat, entleiht sich Philipp Vandenberg einen Protagonisten aus der Geschichte, mit dem man mitfiebern kann. Wollte er doch anfangs gar kein Gladiator werden, hatte sogar Angst davor, wurde er schon bald süchtig nach dem Gejohle der Massen. So erkunden wir Rom durch die Augen eines "Dorfbewohners", mit der gleichen naiven Art mit der wir heute vielleicht vor einer Stadt wie New York stehen würden, nur mit dem Unterschied, dass Rom eben doch ein Dorf ist, in der man bald viele einflussreiche und interessante Charaktere kennen lernt.

Kurz sei noch erwähnt, wenn ich nur die ersten zehn Seiten dieses Buches zusammenfassen sollte, so bräuchte ich dazu wenigstens 9 Seiten, so angefüllt mit Handlung und neuen Eindrücken ist es, deshalb empfehle ich dringlichst, bei Interesse sich selbst ein Bild über das Buch zu verschaffen, da ihm keine Rezension auch nur halbwegs gerecht werden könnte.

Das einzige was ich wirklich zu bemängeln haben an diesem Buch ist, dass der Rückentext zu "Die Tochter der Aphrodite", also einem anderen Buch von Philipp Vandenberg, gehört. Ein erstaunlicher Fehler, bei dem es mich wundert, dass das Buch trotzdem so in den Verkauf gelangt ist, aber den Fehler kann man wohl nicht dem Autor anlasten.
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am 19. September 2007
Man sieht den Titel und denkt - wow - das muss ich lesen. Harmlos und gemächlich beginnt das Buch, die Handlung schleppt sich dahin, eigentlich passiert nicht wirklich viel und für die Kürze des Buches gibt es zu viele Längen. Leider kann ich nichts besseres über deises Buch berichten.
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am 27. November 2007
Das Buch ist zeitweise sehr schleppend.
Der Anfang evrspricht viel.
Das Ende ist kurz und irgendwie plump geraten. Schade.
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