Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt wie zum Beispiel "Null bis drei Monate: der Bezug zur Realität" oder "Sechs bis neun Monate: wer ist dein Papi?", die ziemlich genau aussagen wovon die folgenden Kapitel handeln.
Eleanor erzählt ihre Geschichte selbst (also Ich-Form) und stellt durchaus keine perfekte Frau dar - Zweifel ob sie für das Kind sorgen kann, Zweifel über ihre Figur und ihre Gefühle - dies alles macht sie zu einem normalen Menschen, der mir sofort sympathisch war.
Die Entdeckung ihrer Schwangerschaft führt zu weiteren Umbrüchen in Eleanors Leben: ihr neuester Erotikroman muss in eine andere Richtung gelenkt werden und stellt bald Eleanors Gefühlsleben dar und ihre Beziehung zu Hugh, seit dem College ihr bester Freund, ändert sich schlagartig - wann wurde er so attraktiv und seit wann fühlte sie sich zu ihm hingezogen? An so mancher Stelle bemerkt man auch an Hugh eine Veränderung, aber keiner von beiden wollte den ersten Schritt wagen und ich hätte ihnen nicht wenige Male gerne einen Tritt gegeben, damit sie voran kommen ;).
"Der Glückunfall" spielt in der Nähe von London und die Protas sind mir schließlich ans Herz gewachsen. Genügend humorvolle Szenen haben für ein dauerhaftes Grinsen in meinem Gesicht gesorgt. Punkteabzug gibt es nur, weil die Idee nichts neues ist und ich die ein oder andere Situation gerne von Hughs Seite gesehen hätte.