Rezension zu: "Der Glöckner von Notre Dame" (USA 1939)
Zum Inhalt:
Das mittelalterliche Paris im Jahre 1482:
Der bucklige Quasimodo (Charles Laughton), fristet ein einsames Dasein als Glöckner der Pariser Kathedrale "Notre Dame". Beim "Fest der Narren" sieht er Esmeralda (Maureen O'Hara), eine bei Zigeunern aufgewachsene Schönheit, und ist von ihr fasziniert. Doch auch Clopin (Thomas Mitchell), welcher der König der Bettler ist, sowie Dom Claude, der Erzdekan der Kathedrale, und dessen jüngerer Bruder, der Diakon und Richter Frollo (Cedric Hardwicke), finden Gefallen an Esmeralda.
Als Quasimodo versucht, im Auftrag von Frollo Esmeralda zu entführen, werden sie von der königlichen Wache ertappt; Frollo kann fliehen, Quasimodo wird gefangen genommen. Esmeralda verliebt sich in Phoebus (Alan Marshal), den Anführer der königlichen Wache, der aber mit Fleur de Lys verlobt ist. Als Phoebus von Frollo getötet wird, bezichtigt man Esmeralda des Mordes und will sie hinrichten. Quasimodo befreit sie und bringt sie in die Kirche von Notre Dame in Sicherheit....
Bewertung:
Das "Lexikon des internationalen Films" beurteilte diesen Film folgendermaßen:
"Unverändert eindrucksvolle Verfilmung des dramatisch-romantischen Historienromans von Victor Hugo mit detailliert ausgeführtem Zeitkolorit, bewegten Massenszenen, brillanter Kameraführung und einer anrührenden Verkörperung der Titelrolle durch Charles Laughton. Unter den zahlreichen Filmfassungen wird diese der literarischen Vorlage und der historischen Atmosphäre am besten gerecht."
"Der Glöckner von Notre Dame" (Originaltitel: The Hunchback of Notre Dame) ist eine Literaturverfilmung aus dem Jahr 1939,
die auf dem Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo basiert.
"Der Glöckner von Notre Dame" wurde erstmals im Jahre 1923 in den USA verfilmt. Quasimodo wurde damals von Lon Chaney
verkörpert.
1956 erschien die dritte Verfilmung dieses Filmthemas mit Gina Lollobrigida und Anthony Quinn in den Hauptrollen.
Dieser Film wurde gedreht in Eastman-Color und hat eine (Original)-Filmlänge von ca. 115 min.
Mir persönlich gefällt auch die Verfilmung des Jahres 1956 sehr gut. Allerdings ist die hier rezensierte Filmfassung
aus dem Jahre 1939 -auch wenn sie in schwarz-weiß gedreht wurde- um Längen besser und bis heute unübertroffen.
Dieser Film ist auch heute noch absolut sehens- und empfehlenswert.
Die Ton- und Bild-Qualität [ schwarz-weiß; Filmlänge ca. 116 min ] ist sehr gut.