"Der Glöckner von Notre Dame" ist ein wunder schöner Film ohne Tiefen, sondern nur mit Höhen. Er ist zwar sehr dramatisch, aber ich finde, dass auch Disney hin und wieder einmal etwas Anderes machen sollte. Der Soundtrack passt sich dem entsprechend an, und als ich hörte, dass der zuständige Komponist Alan Menken ist, kaufte ich mir sofort den Soundtrack. Menken hat zwar in seiner Laufbahn nicht viele Musiken verfasst, aber die, die er gemacht hat, sind einzigartig. Mit "Der Glöckner von Notre Dame" ist Menken noch etwas viel Besseres als üblich gelungen. Er bietet Vieles: Dramatik im gleich ersten Titel "Die Glocken Notre Dames". Eine t0olle Melodie mit Gänsehautgarantie und Choreinlagen wird uns hier geboten. "Einmal" beginnt tragisch. Der Stiefvater vom Glöckner redet ihm ein, dass er entstellt sei. Diese "Wahrheit" und Niederlage hat Menken geschafft mit Musik perfekt zu untermalen.
Der gesamte Soundtrack ist sehr düster aufgebaut mit vielen Choreinlagen, wie in "Paris brennt" und "Asylrecht". Die Ungeheuerlichkeit und Verzweiflung kommt sehr gut zum Einsatz.
"Das Feuer der Hölle" ist ein beeindruckender Gesang mit Chor unterstützt, einfach fantastisch.
Abschließend kann man sagen, dass dieser Soundtrack von Alan Menken der dunkleste von ihm ist, aber für mich auch der beste. Für diese fabelhafte Arbeit kann man auch 6 Sterne vergeben.
Wenn Sie andere gute Komponisten suchen, empfehle ich Ihnen John Williams, Michael Giacchino und Frank Churchill.