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Der Glöckner von Notre Dame, 2 Audio-CDs [Audio CD]

Victor Hugo , Moritz W. Lange , Simon Bertling , Christian Hagitte , Christoph Schobesberger , Katharina Bellena , Thomas B. Hoffmann
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Dhv der Hörverlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895845388
  • ISBN-13: 978-3895845383
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 13,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Victor Hugo
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Glöckner von Notre-Dame
OT Notre-Dame de Paris. 1482 OA 1831 DE 1831 Form Roman Epoche Romantik
Der Roman Der Glöckner von Notre-Dame von Victor Hugo ist einer der letzten großen historischen Romane der Romantik in Frankreich.
Entstehung: Das Mittelalter weckte bei Hugo wie auch bei anderen Romantikern eine Sehnsucht nach dem Unbekannten. Außerdem verstand der Autor das Spätmittelalter als Epoche des Übergangs sowie kulturell-gesellschaftlicher Veränderungen. Darin sah er einen Bezug zu den historischen Ereignissen der Julirevolution 1830. Hugo gestaltete etliche Passagen seines Manuskripts neu, indem er die Volksmassen ins Zentrum des Geschehens rückte.
Inhalt: Im Mittelpunkt der Handlung stehen die junge Zigeunerin Esmeralda, eine Bettlerin und Tänzerin, sowie der verwachsene und taube Quasimodo, ein Findling, der – aufgrund der Initiative des Archidiakons von Notre-Dame, Claude Frollo – das Amt des Glöckners ausübt. Einst bekundete Esmeralda ihr Mitleid für Quasimodos Missbildung, Quasimodo ist ihr in Treue und versteckter Liebe zugetan.
Am Tag des Narrenfestes wird Quasimodo zum Narrenpapst gewählt, nachdem das Publikum dem Dichter Pierre Gringoire und seinem Mysterienspiel die Anerkennung verweigert hat. Dieser wird in der Nacht Zeuge, als Quasimodo versucht, Esmeralda im Auftrag Frollos zu entführen. Das Unternehmen wird von einer Streife königlicher Bogenschützen unter ihrem Anführer Phoebus de Châteaupers entdeckt. Claude Frollo gelingt es nicht, Esmeralda für sich zu gewinnen, da diese sich in Châteaupers verliebt. Deshalb bringt Frollo seinen Widersacher um, bezichtigt Esmeralda der Hexerei und des Mordes, worauf sie in die Hände der Inquisition gerät. Als Frollo ihr die Flucht anbietet, lehnt sie ab. Esmeralda soll hingerichtet werden. Quasimodo rettet sie vor dem sicheren Tod und flüchtet mit ihr in die Kathedrale, wo sie sicher ist und Asyl genießen darf. Unter dem Vorwand, Esmeralda retten zu wollen, bringt Frollo sie aus der Kathedrale und liefert sie der Justiz aus. Esmeralda wird als Hexe gehängt. Den wahren Drahtzieher kennt niemand, bis sich Frollo, der den Vorgang vom Kirchturm aus verfolgt und dabei von Quasimodo beobachtet wird, durch seine Freude verrät. Quasimodo stürzt ihn von einer der Turmgalerien in die Tiefe. Sein Leid überwindet Quasimodo jedoch erst, als er am Grab Esmeraldas stirbt.
Aufbau: Gemäß der eigenen Zielsetzung Hugos, Episches mit Dramatischem zu verbinden, weist der Roman Züge eines Dramas auf. In den zahlreichen episodenreichen Handlungssträngen deckt der Erzähler Zusammenhänge erst rückblickend auf, um, davon ausgehend, die Handlung weiterzuentwickeln. In epischen Ausschweifungen präsentiert der Erzähler Bilder mit teilweise visionärem Charakter. Die Verbindung von historischem, romantischem und realistischem Kolorit gelingt Hugo auf beeindruckende Weise, obwohl man ihm gerade dies oft zum Vorwurf gemacht hat.
Wirkung: Der Glöckner von Notre-Dame wurde zum Inbegriff der Romantik, mit dem sich die Ideale einer neuen Epoche durchsetzten. Hugo paart in seinem Roman Figuren von hoher Durchschnittlichkeit mit auffallend bizarren Charakteren. Diese feine psychologische Darstellung bewegte Alphonse de Lamartine (1790–1869) dazu, in Hugo einen »Shakespeare des Romans« zu sehen. Von den Vertonungen wurde die Oper Notre Dame (1914) von Franz Schmidt (1874–1939) am bekanntesten. Zuvor hatten mehrere Komponisten, darunter Ambroise Thomas (1811–96), Bearbeitungen für das Musiktheater erstellt. Die Reihe von Verfilmungen des Buchs setzte bereits 1905 ein und reicht über die Quasimodo-Darstellung Anthony Quinns in den 1950er Jahren bis hin zu einer Disney-Zeichentrickversion (1996). -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

"Notre-Dame de Paris" ist 1831 erstmals erschienen, als Hugo neunundzwanzig Jahre zählte. Er stand im Banne des neuentdeckten Mittelalters und machte das Wahrzeichen von Paris, die Kathedrale, gleichsam zum Titelhelden, um den sich die Stadt des 15. Jahrhunderts lagerte und zu dem das heftig bewegte Geschehen immer wieder zurückkehrt.
Die Handlung, um die sich zahlreiche Nebenepisoden ranken, wird oft von historischen, kultur- und kunstgeschichtlichen Exkursen unterbrochen und zugleich weitergeführt, indem nämlich in diesem großen freskenhaften Gemälde die Schicksale der Menschen eng mit denen einer Stadt und einer ganzen Epoche verknüpft sind.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartige Literatur 16. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Geschichte um den Glöckner von Notre Dame, Quasimodo, und seine Liebe zur Zigeunerin Esmeralda kennt wohl jeder, nicht zuletzt aus dem Disney-Zeichentrickfilm. Interessanter weise nahmen alle bisherigen Verfilmungen immer den Glöckner in den Titel. Victor Hugo, der die Romanvorlage geschrieben hat, nennt sein Werk einfach "Notre Dame von Paris", und zeigt damit gleich, daß er sich nicht nur auf den Glöckner festlegen möchte. Ihm ist es auch wieder gelungen eine hinreißende Geschichte um Liebe, einen verkrüppelten Menschen und die Machenschaften der Würdenträger zu schreiben. Aber wie immer bei Hugo kommt dazu, daß er einen in eine andere Zeit entführt und versucht, diese möglichst umfassend darzustellen, das heißt dann zum Beispiel für ihn auch, ein Kapitel dem Stadtbild von Paris zu widmen und dabei gegen die neue Form Partei zu nehmen. Man liest das mit Interesse und ist beeindruckt vom Wissen dieses Mannes. Man käme auch gar nicht auf die Idee, die betreffenden Kapitel, die mit der Geschichte nichts zu tun haben, zu überblättern, denn zu Hugo gehören diese Passagen. Sie wirken nie störend sondern erbauend. Das Buch hat wieder einmal sehr viel mehr zu bieten als alle Verfilmungen. Also: lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vor dem Hintergrund eines farbenreich beschriebenen Paris des späten 15. Jahrhunderts entwickelt Hugo die Geschichte der unmöglichen Liebe eines Verunstalteten zum Inbegriff der Schönheit, Esmeralda. Jeder, der mit ihr in Berührung kommt, fühlt sich zu ihr hingezogen, doch auf jeden wirken diese Gefühle anders. Der eine versucht sie mit Gewalt an sich zu reißen, der andere durch seinen Beistand ihr Herz zu gewinnen. Der Ausgang ist - vorprogrammiert - tragisch.

Das Werk liest sich relativ schwer, da bildreiche Beschreibungen und Ausschweifungen immer wieder von der eigentlichen Geschichte ablenken. Zugleich entsteht jedoch hierdurch ein sehr lebendiger Eindruck des mittelalterlichen Frankreichs, aus der Sicht des Epochenumbruchs.

Es ist allerdings nicht empfehlenswert, die Übersetzung von F. Kottenkamp zu lesen. Diese erschwert die Lektüre noch zusätzlich durch viele Fehler in Rechtschreibung, Ausdruck und Stil.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hörst du die Glocken? 2. Juli 2006
Format:Taschenbuch
Dieses Meisterwerk von Victor Hugo ist ein Spiegel der mittelalterlichen Gesellschaft, die einen mit aller Kraft in die Tristesse und profanen Unmenschlichkeit einer düsteren Epoche katapultiert. Man taucht in eine Welt ein, die vom Dogma der heiligen römischen Kirche beherrscht, ja unterjocht ist. Mit der schauerlichen Ideologie von Hexen und Teufeln zwingt man die Menschheit in das Korsett der Ehrfurcht und in den Gehorsam zum unerschütterlichen Glauben an Gott und die Gesetze "seiner" Kirche. Zur Durchsetzung dieses Anspruches bedient man sich grausamer Praktiken und setzt das gemeine Volk einer allgegenwärtigen Willkür aus, die durchorganisiert ist wie ein Terrorstaat. Es ist ein Rätsel wie jemand diese Zeit überleben konnte ohne Schaden an Leib und Seele zu nehmen.

In diesem Szenario der ständigen Lebensbedrohung tummeln sich die Helden Hugos Geschichte. Esmeralda, die schöne aber arme Zigeunerin, die unglücklich in einen Hauptmann verliebt, sich den Avancen des buckligen Glöckners und des verklemmten Domprobstes Frollo erwehren muss. Die Schicksale Esmeraldas, Quasimodos und Frollos sind bald auswegslos miteinander verstrickt und es entfesselt sich eine ungeheuere Dramatik um die Drei. Die großartige Kulisse der Cathedrale Notre Dame und die schummrigen Gassen des mitteralterlichen Paris scheinen wie geschaffen für ein solch aufwühlendes Melodram.

Natürlich endet das ganze nicht glücklich. Traurigkeit, Entsetzen und Ernüchterung sind die Gefühle, die nach dem finalen Satz des Buches zurückbleiben... und die Freude dass man selbst unversehrt vom Ausflug in eine sehr andere Zeit unversehrt zurück gekehrt ist. Meisterhaft!
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Vor 9 Monaten von Samya Daleh veröffentlicht
Ausschweifend & dürftig in der charakterlichen Ausarbeitung
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Vor 12 Monaten von rebellyell666 veröffentlicht
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"Der Glöckner von Notre-Dame" ist ein Klassiker der Literatur, der so oft filmisch, musikalisch und für das Theater verwurstet wurde, dass jeder die Geschichte irgendwie... Lesen Sie weiter...
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Vor 16 Monaten von Alphazalpha veröffentlicht
Feuer und Eis - schwarz und weiss - Quasimodo und Esmeralda
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Vor 22 Monaten von faustino888 veröffentlicht
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