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Der Gipfel des Verbrechens: Die Everest-Mafia und ihre dreckigen Geschäfte
 
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Der Gipfel des Verbrechens: Die Everest-Mafia und ihre dreckigen Geschäfte [Taschenbuch]

Michael Kodas , Gaby Funk , Hans Freundl
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Michael Kodas
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bis zu 500 Menschen stehen jedes Jahr auf seinem Gipfel, mindestens zehn von ihnen bezahlen dafür jährlich mit dem Leben: der Mount Everest, der höchste Berg der Erde, früher ein Mythos, das intensivste Erlebnis überhaupt, und heute der Inbegriff für Ab­zocke in der Todeszone. Kunden aus der ganzen Welt blättern bis zu 65000 Dollar hin, um einmal ganz nach oben zu kommen - egal, ob sie fit genug, zu alt oder behindert sind. Michael Kodas, der über zwanzig Jahre Erfahrung im Hochgebirge mitbringt und selbst zweimal den Everest bestieg, hat erlebt, wie aus den Base­camps Wildweststädte wurden, und war Zeuge, als der Engländer David Sharp langsam erfrieren musste, während vierzig Bergsteiger an ihm vorbei zum Gipfel zogen. Ein hoch­brisan­tes Bergbuch, in dem erstmals Schuldige beim Namen genannt werden.

Über den Autor

Der Outdoor-Experte Michael Kodas geht von Jugend an in die Berge und schreibt als Reporter des »Hartford Courant« seit zwei Jahrzehnten über Natur- und Bergthemen. 2004 nahm er mit seiner Frau, der Kamerafrau Carolyn Moreau, an der Connecticut-Everest-Expedition teil; zuletzt war er 2006 am Everest. Für seine journalistische Arbeit, u. a. für die »L.A. Times«, »Newsweek« und die »Washington Post«, wurde Kodas mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Barkide
Format:Taschenbuch
Wie man (auch) an der schieren Zahl der Rezensionen sehen kann: das Buch lässt einen nicht kalt. Das liegt sicher am Thema - aber auch am, vor allem zu Anfang, recht flüssigen Stil des Autors. Und so seltsam das auch klingen mag: sowohl die positiv als auch negativ Urteilenden meiner Vorrezensenten haben recht. Um nicht zu wiederholen möchte ich lediglich noch einige Stichpunkte anführen:

- Leider krankt das Buch daran, dass der ziemlich reißerische Titel nicht das zusammenfasst, worum es in dem Buch hauptsächlich geht. Wer Analyse und Systematik erwartet, wird enttäuscht werden. Stattdessen einige Personen und deren Geschichten - allerdings fehlt der Nachweis dafür, wie repräsentativ diese für die gesamte "Szene" am Everest sind. Das ist meines Erachtens ein gravierender Mangel - denn in Kodas Buch tauchen immer wieder dieselben (Handvoll) Namen auf.

- Auch ich finde das Buch vor allem im zweiten Teil schon arg an der Grenze zu Selbstmitleid und persönlicher Abrechnung. Der Autor berichtet hauptsächlich von zwei Expeditionen, die er beide als gescheitert ansieht. Durch die zunehmend konfusere Parallelerzählung der Ereignisse mit diversen Zeitsprüngen setzt er aber Dinge einander gleich, die das nicht hergeben: einerseits die Expedition des Autors, bei der sich die Leute aus diversen Gründen übelst zerstreiten, schlimm genug, andererseits aber eine Expedition mit Todesfolge. Deren genauen Ablauf will er rekonstruieren, schafft das aber zunehmend nicht ohne in permanente Wiederholungen abzudriften und sich auf den einzuschießen, den er für den Hauptverantwortlichen hält: den menschlich und technisch überforderten Bergführer Lisi. Leider Gottes ist Kodas beileibe nicht frei von Schwarz-Weiß-Denken und disqualifiziert zunehmend den Journalisten in ihm: der Kunde, ok - über Tote soll man nichts Schlechtes sagen - wird von jeder Selbstverantwortung freigesprochen, der Bergführer ist der Böse. Diesem Muster folgt der Autor immer wieder: hier die edlen Helden, dort die egomanischen Schurken. Das ist aber für ein Buch mit diesem Anspruch zu einfach.

- Ab und an fallen Unstimmigkeiten auf: angeblich soll die offizielle Expeditionsleiterin Lhakpa Sherpa nie an buddhistischen Zeremonien vor dem Aufbruch teilgenommen haben, auf einem beigegebenen Foto aber ist sie ganz vorne dran zu sehen - was ist also richtig?

- Last but not least ein übler Mangel: der Verlag hat ganz offenbar den Lektor eingespart. Was einem hier für 18 EUR (!) zugemutet wird, ist schlichtweg eine Unverschämtheit. Relativpronomen stimmen nicht, Sätze beginnen, dann folgen Einschübe, dann hat man offenbar vergessen, wie der Satz angefangen hat und beendet ihn ganz anders oder auch mal überhaupt nicht. Sowas ist schlichtweg unzumutbar.

Fazit: Im Vergleich zu Krakauers Buch ließt sich Kodas Werk, anfänglich zumindest, zwar ähnlich flott, bringt aber nichts wirklich Neues und löst den Anspruch des deutschen Titels nicht wirklich ein.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Story an sich ist sehr interessant und lesenswert. Den Kern des Buches bilden zwei verschiedene Geschichten über zwei unterschiedliche Expeditionen, die sich zur gleiche Zeit am Everest befinden und letztendlich an übertriebenen Egos und Betrug scheitern und einer Person auch dabei das Leben kosten (was m.E. jedoch nichts mit einer ominösen "Everest-Mafia" zu tun hat).

Dennoch finde ich, dass die Storys zu sprunghaft erzählt wurden. Nicht nur dass der Autor ständig zwischen beiden Geschichten hin- und herspringt, es werden auch die Zeitabläufe durcheinandergebracht. Dies und die vielen kleinen Zwischengeschichten nehmen dem Leser das Interesse und die Spannung an einem eigentlich sehr spannenden Thema.

Wer ein spannendes Buch über den Everest (und auch über die Vorgehensweisen der Expeditionen und deren Teilnehmer) lesen will, dem sei "In Eisige Höhen" von Jon Krakauer wärmstens empfohlen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von N.P.
Format:Taschenbuch
Ich habe mich jetzt fast bis ans Ende des Buches durchgekämpft und muss sagen dass meine Erwartung dara enttäuscht wurde. Wie schon ein anderer Bewerter schreibt, scheint das Buch eine persönliche Abrechnung des Autors mit George Dijmarescu zu sein. Der Beginn des Buches ist nicht schlecht, doch spätestens ab der Mitte wird es immer lähmender die Anschuldigungen durchzukauen und das Selbstmitleid des Autors langatmig ausgebreitet zu lesen. Das Buch enthält zwar einige interessante Informationen über die geschäftlichen Machenschaften rund um den Everest, aber ich habe es weder als spannend empfunden, die Geschichte springt hauptsächlich zwischen zwei Strängen hin und her: der Connecticut-Expedition mit den Problemen die der Autor dabei mit dem Leiter der Expedition George Dijmarescu hatte, der zweite Strang ist der Bericht über den Tod von Nils Antezana am Mount Everest nachdem er von seinem Bergführer Gustavo Lisi anlleine gelassen wurde. Das oftmalige Hin- und Herspringen zwischen den Erzählsträngen habe ich auch als störend empfunden. Alles in allem würde ich das Buch nicht weiter empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hmmmm
Wäre das nicht die Thematik, die mich sehr interessiert, hätte ich das Buch längst zur Seite gelegt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von J. Hillebrandt veröffentlicht
Enttäuschung pur
Ich habe nun schon viele viele Bücher über den Everest und seine Helden und nicht Helden gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von T.S. veröffentlicht
Irreführender Titel
Das Buch ist flüssig geschrieben und liest sich gut und schnell, obwohl der Autor 2 verschiedene Everest-Expeditionen parallel beschreibt: Seinen eigenen Besteigungsversuch in... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Andrea veröffentlicht
kein höhenflug
die übersetzung grenzt an legasthenie. der autor widerspricht sich chronisch selbst. prangert seine protagonisten mit argumenten an, die er dann selbst 60 seiten später... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2009 von Thomas Chudalla
teilweise langatmig, aber für Fans von Bergbüchern...
Bei diesem Buch dreht sich alles um die für micht erschreckend wirkenden Zuständen am Fuße des Everest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2008 von F. Geisler
...ein laaaaaanges Buch...
Ohne zu Überlegen, habe ich bereits beim Lesen des Titels gewußt, dieses Buch muß ich haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von already read
Erst spannend, dann nervig
Das Buch ist wie eine Serienfolge aus der man, mal wieder, zwanghaft, versucht hat, einen Spielfilm mit Überlänge zu produzieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von Manuela Schwab
Reißerisch und ärgerlich im Stil
Das Buch "Der Gipfel des Verbrechens" ist das schlechteste Buch über Bergsteigen, das ich je gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2008 von R. Stemmer
Viel Rauch um nichts
Das Buch "Gipfel des Verbrechens" habe ich mir angeschafft, da ich mir von der reisserischen Aufmachung des Titels sehr viel erhofft habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2008 von Steff
interessante Fakten ausschweifend erzählt
In einem anklagenden Ton legt Michael Kodas Fakten offen, die bislang nur einem kleinen Kreis von Insidern bekannt waren: Sei es der Rauschgiftkonsum, die Parties und die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2008 von A. Bezler
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