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Der Gewinner geht leer aus: Roman [Taschenbuch]

Richard Stark , Dirk van Gunsteren
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H. (8. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552054979
  • ISBN-13: 978-3552054974
  • Originaltitel: Firebreak
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.261 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Donald E. Westlake
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Kursus in Sachen Verbrechen und wie man sie präzise plant." Daniel Haas, Deutschlandradio Kultur, 23.03.10 "Parker, kalt wie eine Hundeschnauze, behält die Übersicht. Verbrechen erfordern, wenn sie sich lohnen sollen, abschreckend viel Arbeit. Richard Stark entwickelt seinen Fall klar und logisch." Ingeborg Sperl, Der Standard, 13.02.10 "Mit wenigen Sätzen zeigt Richard Stark, was sein Serienheld Parker für einer ist: kriminell, skrupellos, kein Freund vieler Worte." Ulrich Baron, Der Spiegel, 17.02.10

Kurzbeschreibung

Parker ist gerade dabei, einen Auftragskiller umzubringen, als er telefonisch ein unwiderstehliches Angebot erhält: Zufällig haben einige Kollegen von ihm bei einem Einbruch in der Luxusjagdhütte eines Dot-Com-Millionärs eine Reihe unschätzbar wertvoller alter Gemälde entdeckt. Die Sache lässt sich gut an, bloß ist Lloyd - als Computercrack unerlässlich für den Job - ein furchtbarer Choleriker. Als dann auch noch die Polizei Wind von den gestohlenen Gemälden bekommt, würde Parker gerne aussteigen, aber da ist es schon zu spät. Der neue Thriller aus der faszinierend coolen Krimi-Reihe des Kultautors aus den USA.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von nrschmid TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Endlich ein neuer Parker-Roman! Leider setzt der Verlag seine seltsame Veröffentlichungsstrategie fort und lässt die Romane in der umgekehrten Reihenfolge erscheinen in der sie geschrieben wurden. Das hat den Effekt, dass man mit jedem 'neuen' Parker-Roman ein Stück in die Vergangenheit geht und eigentlich einen älteren Parker-Roman liest - wie beim Film Memento (2 DVDs), bei dem der Hauptdarsteller immer mehr erfährt, je länger der Film dauert.

Diese Veröffentlichungspraxis ist problematisch: denn in den bereits erschienen Romanen begegnen einem Figuren und Geschichten, die z.B. mit diesem Buch beginnen. Wenn der nächste Parker-Roman erscheint, wissen wir wieder etwas mehr usw. Z.B. ist in den älteren Geschichten (die eigentlich die neueren sind) öfter die Rede von einer Getränkefirma und von den Problemen, die Parker in der Vergangenheit damit hatte. In diesem Buch beginnen die Probleme.

Natürlich ist jeder Parker-Roman in sich abgeschlossen und man kann mit jedem beliebigen Buch einsteigen. Aber mehr hat man davon, wenn man mit diesem Buch beginnt und dann in dieser Reihenfolge die anderen liest: Das große Gold, Keiner rennt für immer, Fragen Sie den Papagei und Das Geld war schmutzig: Roman.

Richard Stark - oder Donald Westlake, wie der Autor eigentlich hieß - ist am Silvestertag 2008 gestorben. Neue Romane kommen also keine mehr. Dieser wurde 2002 veröffentlicht, etwa 5 Jahre, nachdem Stark/ Westlake seinen Helden Parker nach vielen Jahren Pause auferstehen ließ, einen Verbrecher ohne Skrupel, aber mit Moral und Prinzipien.

Der deutsche Titel ist ohne Bedeutung, wie das Foto mit der Fliege. Aber dieser Thriller ist einer der besten der neu erschienenen Parker-Romane: spannend, voll mit unerwarteten Wendungen und Problemen vor denen die Figuren stehen, eine interessante Handlung, wunderbar geschrieben. Kein Wunder: Stark/ Westlake ist mehrmals mit dem 'Edgar Allan Poe'-Award und mit dem 'Grand Master'-Award ausgezeichnet worden, der höchsten Auszeichnung für amerikanische Thriller-Autoren. Ein wahrer Meister, der weiß, was er schreiibt und wie er schreibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Als ein russischer Auftragskiller Parker liquidieren soll. ahnt er nicht, dass er mit Übernahme des Auftrags sein Todesurteil unterschrieben hat. Denn Parker mag so etwas nicht und er ist eiskalt und vor allem schneller. Parker verläßt sein Seehaus und macht sich auf die Suche nach den Bestellern. Just zur selben Zeit laden ihn zwei alte Freunde ein, an einem Kunstdiebstahl mitzuwirken: In seiner Jagdhütte versteckt ein Millionär die gestohlenen Werke alter Meister. Um das elektronische Sicherheitssystem zu überwinden, bedarf es der Beiziehung eines weiteren Spezialisten. Dieser - gerade auf Bewährung aus dem Knast entlassen - trägt allerdings eine elektronische Fußfessel. Außerdem hat er mit seinem ehemaligen Partner noch eine alte Rechnung offen. Parker löst das Problem mit den Bestellern des Auftragsmordes und Lloyd die Angelegenheit mit seinem alten Partner. Dann gehts auf zur Jagdhütte. Aber nicht nur Parker und seine Partner interessieren sich für die versteckten Gemälde, auch die Polizei ist dem Besitzer schon auf den Fersen, und der wiederum möchte seine zusammengestohlene Sammlung gern behalten und in Sicherheit bringen. Unklar ist, wer den Wettlauf für sich entscheiden wird.
Parker ist wie immer: Wortkarg, emotionslos und durch und durch Profi. Er tötet nur, wenn das Sinn macht. Von den Bösen ist Parker immer noch ein relativ Guter. Kleinere Ungereimtheiten - vorn beginnt Parkers Raubzug am frühen Nachmittag, einige Stunden später ist es noch nicht einmal Mittag - stören kaum. So wirklich kompakt ist die Geschichte allerdings auch nicht. Der Autor behilft sich daher mit zahlreichen Rückblenden. Was der Titel mit dem Inhalt zu tun hat, bleibt ebenfalls verborgen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Parker at his best!!!! 8. März 2011
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dem Zsolnay-Verlag ist es zu verdanken, das wir wieder und neu in den Genuss von Parker-Romanen
kommen. Leider geschieht das nicht in der Reihenfolge des Erscheines, so ist dieses Buch von 2002
und der erste Parker überhaupt erschien 1962. Es gibt insgesamt 24 Romane und jeder ist fantastisch.
Das liegt am kühlen, kurzen, präzisen Stil, den Richard Stark alias Donald E. Westlake in seinen furiosen
Parker Romanen entwickelt hat. Früher abgetan als Schund, stehen sie allesamt heutzutage besser da
als ihr schlechter Ruf.
Parker ist ein asozialer Einzelgänger, der andere Menschen erschiesst, weil sie seinem Ziel im Wege
stehen. Parker ist skrupellos und amoralisch. Parker hat Sex, aber liebt nicht. Parker lacht nur, wenn
es dem Zweck dient. Parker kann Geld verlieren, angeschossen werden, im Knast laden, aber schlussendlich
verliert Parker nie. An seinem Ego prallt alles ab, was uns hoch und heilig erscheint. Warum sollte man so
etwas lesen? Weil Parker, denn es ja nicht kümmert, uns durch eine Welt voller Gier, Machthaberei, Luxus,
Schmutz und Gold führt, Abglanz und Schweigen, weil Parker uns zeigt, das alles was wir für erstrebenswert
halten, erbärmlich und nichts ist. Parker lesen ist wichtig, weil es die Dinge wieder ins richtige Licht bringt.
Parker lässt uns wieder sehen. Parker lesen ist eine Profession. Dieses Buch heisst im Original "Firebreak".
Der deutsche Titel "Der Gewinner geht leer aus" deutet auf die Homogenität mit Hemingway hin. "Winner
takes nothing". Hemingway hätte seine Freude an Parker-Romanen. Sie sollten sich dieser nicht entschliessen.
Es lohnt sich. Wirklich. Tun Sie es, bevor Sie nur noch an das glauben, was Ihnen andere aufzwingen zu glauben.
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