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Der Geschmack von Apfelkernen: Roman
 
 

Der Geschmack von Apfelkernen: Roman [Kindle Edition]

Katharina Hagena
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Am liebsten würde ich es ganz kurz machen und einfach nur sagen: Bitte unbedingt lesen. Es wird keine Sekunde des Bedauerns, der Langeweile, der Leere geben. Diese Geschichte nimmt einen auf und trägt einen fort. Ich habe selten ein Buch erlebt, bei dem ich so gefühlt und gespürt, gerochen und geschmeckt habe: Die warmen Sommer, den Geschmack von Apfelkernen, den Moder der Vergangenheit. Ein Roman, der nicht nur ans Herz, sondern auch an die Haut geht. Und das ist ein gutes Gefühl, 253 Seiten lang. Ich habe die Apfelkerne im Bett gelesen, mit einer ordentlichen Grippe, vielleicht hat mich ja der Fieberwahn ein bisschen hinweggetragen aber diese Buchkritik habe ich bei normaler Körpertemperatur geschrieben - und nehme kein Wort zurück: ein absolut empfehlenswertes Buch! (Christine Westermann, Frau TV, 27.02.08)

Der Geschmak von Apfelkernen ist süß und zugleich bitter. Er hat etwas von Marzipan. Und genau diese Mischung ist es, die ihn unverwechselbar macht. Und wie in der Nusschale vermag sogar im Apfelkern eine ganze Welt zu wohnen. Hagenas erster Roman, der, noch bevor dir Kritiker ihr erstes Wort sprachen, bereits die Gunst der Leser hatte und auf den Bestsellerlisten stand, hätte leicht in Kitsch abgleiten können. Aber dazu ist der Geschmack von Apfelkernen doch zu bitter. Es ist ein trauriges, aber tröstliches Buch der Erinnerung geworden. (Martina Meister, Die Zeit, 17.04.08)

Kurzbeschreibung

Auf Anhieb ein sensationeller Erfolg ? mehr als 250.000 verkaufte ExemplareSchillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen ? bewegend, herrlich komisch und klug.Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln.Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen?Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch der in Hamburg lebenden Autorin Katharina Hagena ist eines der schönsten, die ich im vergangenen Herbst gelesen habe. Sie erzählt darin die Geschichte von Iris, eine jungen Frau, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter Bertha damit konfrontiert sieht, dass diese ihr das Haus vererbt hat, in dem sie lange lebte und das Iris aus ihrer Kindheit sehr gut kennt.

Eigentlich will sie nur ein paar Tage von ihren Job als Bibliothekarin im Süddeutschen wegbleiben, um dort im Norddeutschen die erblasserischen Angelegenheiten zu klären. Doch als sie beginnt, durch die Zimmer des großmütterlichen Hauses zu streifen und insbesondere durch den mittlerweile verwilderten Garten, da beginnt sie sich zu erinnern.

Und Katharina Hagena setzt sie mit einer wunderbaren und poetischen Sprache voller Hinter- und Tiefsinn nicht nur auf die Spur in die eigene Kindheit, sondern auch in die Geschichte ihrer Verwandtschaft:

"Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens."

Diese Seelenarbeit ihrer Protagonistin, an der die Autorin ihre Leser teilhaben lässt, hat etwas Heilendes. Sie schließt ab und öffnet zugleich Neues, auch im Leben von Iris, die bei ihrem Aufenthalt im Ort der Kindheit dem jungen Anwalt, der die Erbsache bearbeitet, näher kommt, und mit ihm eine Geschichte beginnt, die sie nie für möglich gehalten hätte ...

Ein schönes Buch, das nicht umsonst bis zum heutigen Tag zwölf (!) Auflagen erlebt hat. Ich warte gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin, die mich mit ihrem Buch so berührt hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erinnerungskunst 26. April 2010
Format:Taschenbuch
Ein sympathischer Familienroman. "Der Geschmack von Apfelkernen" reißt einen schnell hinein, Bertha, die Großmutter der Protagonistin Iris, ist gestorben. Die Familie trifft sich zur Beerdigung. Andeutungen von anderen Todesfällen in der Familie, die Testamentseröffnung, alles verlockt zum Weiterlesen. Iris erbt das Haus. Mit ihr betritt man dann das alte Haus, öffnet Schränke, bewundert - oder fürchtet sich vor - dick geschichteten Netzen von Spinnen und folgt den Erinnerungen an die Großmutter, deren Töchter, folgt den Spuren zu einem furchtbaren Todesfall. Und es gibt dann natürlich auch noch eine Liebesgeschichte. Zwischendurch legt man das Buch immer wieder aus der Hand, weil die lang gedehnten Beschreibungen ermüden und langweilig werden, dann plötzlich taucht immer wieder ein wunderbares Bild darin auf, das das Haus und die Figuren sehr lebendig werden lassen, die Großmutter mit ihrem Netz aus Runzeln ... und man liest mit Lust dann doch wieder weiter. Ein altes Haus kann Erinnerungen in Gang setzen, Geschichten in sich bergen, auch unheilvolle. Das kennt man auch aus anderen Romanen und es ist ein mitreißendes Thema. Würde gern noch mehr davon lesen, gerne auch Krimis oder Thriller. So wie diese spannende Geschichte aus einem schwäbischen Dorf Kleiner toter Vogel. Thriller oder - das ist allerdings kein Thriller - das wunderbare Buch über ein Haus von Jenny Erpenbeck Heimsuchung: Roman ...
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sauvignon
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Roman über das Vergessen und das Erinnern.
Interessanterweise wird man die bisweilen sehr triviale Story schnell vergessen - an das Buch wird man sich dennoch erinnern.
Zugegeben, anfangs ist der Roman recht langweilig, gar gelangweilt präsentiert. Recht verwirrend sind auch die nicht prägnant dargestellten Verhältnisse zwischen den Personen -- Wer war noch gleich die Mutter? Ist das nun die Tante oder die Kusine der Schwester? Zurückblättern wäre hier zu empfehlen...
Alles in allem daher ein mäßiger, etwas frustrierender Anfang.

Glücklicherweise wird das Buch besser.
Die Story kommt voran, man schließt die Erzählerin ins Herz und -- wer verliebt sich nicht in die wunderbare Poesie, den leisen Humor und den gekonnten, originellen Sprachumgang der Autorin?
Somit kann man sich für diesen Roman durchaus begeistern; vor allem sollte man sich nicht durch den etwas zähen Beginn entmutigen lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Buch
Meine Erwartungen an das Buch haben sich nicht erfüllt, es war langweilig.
Schillernd und magisch, so beschreibt es Martin Walser, kann ich nicht bestätigen! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von macchiato veröffentlicht
Bestseller.......?
Ich habe das Buch oft selbst schon kaufen wollen und habe es dann geschenkt bekommen. Ich war sehr gespannt, aber anscheinend fehlt mir die nötige Phantasie für dieses... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rosinenschnecke veröffentlicht
Man kann den Garten riechen
Das Buch ist mal was ganz anderes finde ich. Auf der einen Seite wunderschön. Man kann sich richtig vorstellen, wie man in den Garten geht und den Duft der Äpfel riecht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von klimperklumperelfe veröffentlicht
Hat mich verzaubert!
Ein durchaus empfehlenswertes Buch, welches mir beim Lesen viel Freude gemacht hat.
Obwohl einige Stellen sehr konstruiert sind, bezaubert es vorallem durch die Sprache und... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Nadine Becker veröffentlicht
Handwerkliche Fehler, versteckt hinter billiger Sentimentalität.
Nachdem meine Freundin dieses Buch geschenkt bekam und nach dem Lesen für relativ gut befunden hat, habe ich mir ein paar Rezensionen auf amazon angeschaut und entschieden,... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von TheInvisibleJohnny veröffentlicht
Sinnlich
Man riecht die Blumen, schmeckt die Äpfel und hört die alte Treppe knarzen, wenn Katharina Hagena die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Buchfink veröffentlicht
Ein wunderbares Buch ...
... so tiefsinnig, interessant, bewegend, teilweise witzig, charmant. Die Autorin beherrscht ihr Handwerk. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Heike Korblach veröffentlicht
Zum Versinken
Was für ein erfrischendes Buch! Zur rechten Zeit gelesen. So leicht und beschwingt, in einer wundervollen Sprache geschrieben - einfach nur zum Versinken. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Anke Przybilla veröffentlicht
Sprache wundervoll, Spannung keine
Ich habe es nicht zu Ende lesen können, obwohl es in einer wundervollen Sprache geschrieben ist. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Annemarie Gruber veröffentlicht
ganz nett
Romantisches Buch, das zum Eintauchen und Träumen verführt. Wer Spannung oder etwas zum Lachen sucht ist mit diesem Buch nicht bedient. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von kaNa01 veröffentlicht
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