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Der Geschmack von Apfelkernen: Roman [Taschenbuch]

Katharina Hagena
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (203 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. April 2011
Große Romane im kleinen Format Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug.Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln.Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen?Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 1 (1. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346204270X
  • ISBN-13: 978-3462042702
  • Größe und/oder Gewicht: 16,6 x 11 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (203 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 223.403 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Am liebsten würde ich es ganz kurz machen und einfach nur sagen: Bitte unbedingt lesen. Diese Geschichte nimmt einen auf und trägt einen fort. (Christine Westermann in Frau TV, WDR)

'Der Geschmack von Apfelkernen' ist ein Genuss. (Martin Walser)

Es duftet nach Sommer, nach Äpfeln und Johannisbeeren. 'Der Geschmack von Apfelkernen' ist süß und zugleich bitter. Es ist ein trauriges, aber tröstliches Buch der Erinnerung geworden. (Martina Meister, Die Zeit)

Katharina Hagenas Roman ist eine einfühlsame Familiengeschichte ohne Klischees und voller Gegenwart. Ein Buch über das Erinnern und Vergessen. (Stern)

Mit 'Der Geschmack von Apfelkernen' ist ihr ein tolles Debüt gelungen. (Christoph Haas, Süddeutsche Zeitung)

Erzählt wird von Liebe, Tod, Ferien, unehelichen Kindern, Pubertätsnöten, dunklen Geheimnissen und Apfelbäumen, kurz: von allem, was das Leben ausmacht. Die Sprache des Romans ist schön klar und der leicht ironische Unterton der Ich-Erzählerin gelungen. (Anne Nordmann, taz)

Es liegt an Hagenas Gabe, aus dem Bitteren das Besondere zu machen, dass man sofort jeden einzelnen dieser tränenreichen Sommer kosten will. (Brigitte) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Katharina Hagena, geboren 1967 in Karlsruhe, lebt als freie Schriftstellerin mit ihrer Familie in Hamburg. 2008 erschien ihr Bestseller »Der Geschmack von Apfelkernen«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
78 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch der in Hamburg lebenden Autorin Katharina Hagena ist eines der schönsten, die ich im vergangenen Herbst gelesen habe. Sie erzählt darin die Geschichte von Iris, eine jungen Frau, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter Bertha damit konfrontiert sieht, dass diese ihr das Haus vererbt hat, in dem sie lange lebte und das Iris aus ihrer Kindheit sehr gut kennt.

Eigentlich will sie nur ein paar Tage von ihren Job als Bibliothekarin im Süddeutschen wegbleiben, um dort im Norddeutschen die erblasserischen Angelegenheiten zu klären. Doch als sie beginnt, durch die Zimmer des großmütterlichen Hauses zu streifen und insbesondere durch den mittlerweile verwilderten Garten, da beginnt sie sich zu erinnern.

Und Katharina Hagena setzt sie mit einer wunderbaren und poetischen Sprache voller Hinter- und Tiefsinn nicht nur auf die Spur in die eigene Kindheit, sondern auch in die Geschichte ihrer Verwandtschaft:

"Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens."

Diese Seelenarbeit ihrer Protagonistin, an der die Autorin ihre Leser teilhaben lässt, hat etwas Heilendes. Sie schließt ab und öffnet zugleich Neues, auch im Leben von Iris, die bei ihrem Aufenthalt im Ort der Kindheit dem jungen Anwalt, der die Erbsache bearbeitet, näher kommt, und mit ihm eine Geschichte beginnt, die sie nie für möglich gehalten hätte ...

Ein schönes Buch, das nicht umsonst bis zum heutigen Tag zwölf (!) Auflagen erlebt hat. Ich warte gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin, die mich mit ihrem Buch so berührt hat.
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124 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein altes Haus und der Duft der Erinnerung! 2. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel "Der Geschmack von Apfelkernen" und der wunderbare Einband lassen den Leser schon hoffen: Auf eine Erzählung, die man förmlich riechen und schmecken kann.
Und genau dieses Versprechen wird eingelöst:
Der Debütroman der knapp 40-jährigen Autorin Katharina Hagena ist ein Ausflug in das Reich der Erinnerungen der Protagonistin Iris, die stets getragen werden von Düften und Gerüchen, von optischen Deja-Vus und blitzartig aufflammenden Vergangenheitsfetzen.

Iris hat das Haus ihrer Großmutter Bertha geerbt. Nach dem Begräbnis bleibt sie für einige Tage in Bootshaven, irgendwo in Norddeutschland.
Auf dem alten Hof verbrachte Iris gemeinsam mit ihrer Mutter Christa stets die Ferien. Bis zu einem Augusttag, an dem ihre zwei Jahre ältere Cousine Rosmarie auf tragische Weise ums Leben kam.
Sie nimmt wieder eine geistige Verbindung mit den Menschen auf, die einst in diesem Haus lebten.
Ihre Großmutter Bertha und ihre jung verstorbene Schwester Anna wuchsen dort bereits auf. Bertha heiratete Hinnerk, einen schwierigen und wütenden Mann, mit dem sie schließlich drei Töchter bekam.
Es sind vor allem die Frauen der Familie, die auch Iris prägten:
Ihre Tanten Harriet und Inga, ihre Mutter, ihre Cousine Rosmarie und deren beste Freundin Mira. Aber diese Frauensolidarität ist empfindlich aus dem Gleichgewicht geraten, als Iris, Mira und Rosmarie ihren letzten gemeinsamen Sommer dort verlebten...

Iris ist inzwischen erwachsen. Der Tod der Großmutter hat alle noch einmal nach Bootshaven geführt. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Haus anfangen soll.
... Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschmack von Boskop 23. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe bisher nie ein Buch gelesen, wo man sich derart in den Ort des Geschehens hineinversetzen kann, wie in diesem Buch. Man sieht, fühlt, riecht und schmeckt alles, was Frau Hagena beschreibt. Anfangs fand ich die Erzählungen etwas verwirrend, da immer zwischen 3 Generationen und deren Jugend gesprungen wird, aber irgendwann trägt es einen fort und schwups ist das Buch zu Ende. Eine bittersüßes Buch, dass man mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.
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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu hohe Erwartungen... 23. Mai 2008
Von Uinonah
Format:Gebundene Ausgabe
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich war teils von dem Buch etwas enttäuscht. Das mag allerdings daran liegen, dass ich zuvor wahnsinnig viele gute Rezensionen über dieses Buch gelesen habe und es mir darüberhinaus oft empfohlen wurde. Daher hatte ich natürlich überaus hohe Erwartungen! Ich ging davon aus, dass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln würde. Doch das war nicht ganz der Fall.

Katharina Hagena mit "Der Geschmack von Apfelkernen" ein Buch gelungen, das einen mit in die Vergangenheit von Iris und ihrer Familie nimmt. Stück für Stück bekommt man so einen Einblick in die Familienstrukturen und in die Geschehnisse von früher. Es regt einen selbst zum Nachdenken und Erinnern an. Im Buch gibt es ein paar Stellen, an denen ich sehr schmunzeln und sogar herzhaft lachen musste. Andere stimmen einen eher traurig oder nachdenklich.
Alles in Allem ein gutes Buch - durchaus lesenswert. Jedoch würde ich nicht soweit gehen zu sagen, dass man es - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen kann.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überschätzt 21. Dezember 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Die junge Freiburger Bibliothekarin Iris erbt das Haus ihrer Großmutter Bertha im Norden Deutschlands. Nach der Beerdigung möchte Iris sich bei einem Aufenthalt in diesem fast verwunschen wirkenden Haus darüber klar werden, ob sie das Erbe antreten möchte. In diesen Tagen, einer Art "Zwischenzeit", werden Erinnerungen an frühere Ferien wie auch an die stark weiblich dominierte Familiengeschichte wach...

Nachdem ich viel Gutes über "Der Geschmack von Apfelkernen" gehört hatte, stellte der Roman eine Enttäuschung für mich dar. Ja, das Buch ist literarisch und es ist der Autorin gelungen, einen eigenen Tonfall zu finden, der sogar hervorragend mit den geschilderten Erinnerungen harmoniert. Aber ihre Sprache ist mir zu sehr Spitzenklöppelei, zu gestelzt und auf Effekt bedacht. Hinzu kommt, dass die Geschichte nur schwerfällig in Fahrt kommt. Meiner Meinung nach ist der Roman keinesfalls die literarische Meisterleistung, als die er angepriesen wurde, sondern gehobene Unterhaltung, die frau lesen kann, aber nicht muss.
Ich vergebe 3,5 Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen lustig
Ich hab bis jetzt nur erst 10 Seiten gelesen. DerStil ist harmonisch und natürlich.
Die Geschichte gefällt mir. Völlige Emphelung!!
Vor 12 Tagen von chichi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So leicht wie eine Sommerbriese
Ein wunderbar leichter Roman, der doch mit einem so schweren Thema, wie dem Tod, gut umzugehen scheint. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Johanna Engel veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zog mich nicht in seinen Bann
Die ausschweifenden Formulierungen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Inhalt - also das Leben der Protagonisten und ihre Beziehung zueinander - nicht fesselnd... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Valentine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes, atmosphärisch dichtes Buch!
Ein sehr schön geschriebener Frauen- und Familienroman. Nach vielen "Nieten" in den letzten Jahren, die ich gelesen habe, mal wieder ein Höhepunkt.
Vor 2 Monaten von Samka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leicht & sonnig
Mittlerweile eines meiner Lieblingsbücher. Ich verbinde es mit Sommer und einem unbeschwerten Gefühl. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Frauke Sommer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig und gut
Ein sinnliches Buch über eine Familiengeschichte die man beim Lesen miterlebt.
Sie wirkt realistisch durch die feine Erzählart mit den so schönen plastischen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sonne veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen nur als Zug-Lektüre
aber etwas zu langatmig,
außerdem gibt es Wiederholungen, die man als überflüssig weglassen könnte,
dann wäre es sicher auch interessanter zu... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Depser-Moritz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Durchgelesen
Dieses schöne Buch habe ich an einem verregneten Urlaubstag in Dänemark durchgelesen... und es sehr genossen... Sehr empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Entdecker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen was für ein schönes Buch
Ein Buch, das mit nicht mehr aus der Hand legen kann, wenn man einmal damit angefangen hat. So eindringlich erzählt, dass man die Geschichte nicht nur vor dem geistigen Auge... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Beate Gruendl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Melancholisch schön!
Als ich dieses Buch vor einigen Monaten erworben habe, hatte ich so gar keine Erwartungen an "Der Geschmack von Apfelkernen". Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von kleinbrina veröffentlicht
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