Ich hatte von Di Morrissey bis zu diesem Buch nur den Roman "Tränen des Mondes" gelesen, der mich wirklich begeistert hatte, so daß ich dieses Buch unbedingt haben wollte.
Schon allein der Titel "Der Gesang des Wasserfalls" hat mir so gut gefallen, daß ich es unbedingt lesen mußte...
...ich bin ziemlich enttäuscht worden. Ich meine Landschaftsbeschreibungen sind ja ganz schön, aber einmal waren es wirklich zu viele und dann haben sie mich auch nicht wirklich mitgerissen. Es wurde mit der Zeit einfach nur noch langweilig.
...genauso hat es mich gestört, daß das, was ich zuvor auf dem Buchrücken gelesen hatte, erst nach ca. 3/4 des Buches passiert ist und eigentlich eine eher kleine Rolle gespielt hat, so kam es mir jedenfalls vor.
Zwar hat das Buch nicht gerade wenig und auch nicht so viele Seiten, aber es kam mir doch eher vor wie eine Art Kurzfassung von den Geschehnissen mit sehr langen Beschreibungen der Landschaft zwischendurch. Hat mir gar nicht gefallen.
Aber das Schlimmste meiner Ansicht nach war die Hauptfigur Madison. Zu Anfang war ja alles noch normal und erträglich, aber zum Schluß... Ihr ist alles zugeflogen, jeder mochte sie, sie ... ich weiß auch nicht. Sie war einfach der Nabel der Welt, die Beste und die Tollste und wenn mal gerade nicht, kam es mir so vor, als solle man nur Mitleid mit ihr haben... ich beschreibe das vielleicht auch ein bißchen blöd, aber zum Ende des Buches hin, konnte ich die Frau beim besten Willen nicht mehr leiden.
Ich weiß nicht wem ich ein solches Buch empfehlen könnte, weil es mir so gar nicht gefallen hat :-( Ist mir noch bei keinem Buch so extrem passiert und ich lese wirklich nicht wenig ;-)