Im Zuge des Erfolgs von Vampir- und Werwolfgeschichten der letzten Zeit, wurde auch dieser Roman von Alice Borchardt (Schwester von Anne Rice) erneut verlegt. Im Prinzip eine gute Idee, warum man aber den dritten und letzten Teil, leider auch den schwächsten, zuerst neu verpackt. ist mir ein Rätsel. Die beiden ersten Romane dieser Reihe gefallen mir zumindest deutlich besser.
Aber zunächst zum Inhalt: Die Geschichte spielt zur Zeit Karls, des Großen und vereint Fantasy (Werwölfe, Geister und ähnliche Dämonen bestimmen das Geschehen) und Historienroman. Maeniel (Werwolf-Edelmann) hat endlich seine geliebte Regeane (Halb-Werwölfin) zur Frau genommen, da werden sie auch schon wieder getrennt und Maniel wird gefangen gehalten. Regeane eilt zu seiner Rettung, bekommt es aber mit alten und neuen Feinden zu tun.
Alles in allem wird die Geschichte spannend erzählt, und auch das historische Umfeld überrascht positiv. Es wäre aber zum Verständnis sicher besser, wenn man zunächst den ersten Teil "Die Silberwölfin" liest ( den zweiten Teil "Die Stunde der Wölfin" kann man auch unabhängig von den anderen Teilen lesen- er erzählt die Vorgeschichte von Maniel und spielt ein paar Jahrhunderte früher).