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Der Gesandte des Papstes: Roman [Gebundene Ausgabe]

Christoph Lode
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. Februar 2008
Das heilige Land. Eine geheime Mission. Eine unsterbliche Liebe.

Oberlothringen, im Jahre 1303. Der junge Ritter Raoul von Bazerat führt ein sorgloses, ausschweifendes Leben, bis er erfährt, dass er todkrank ist. Er entschließt sich zu einer Pilgerfahrt nach Rom, wo er um Vergebung für seine Sünden bitten will. Dort angekommen, rettet er Kardinal Morra, einem Vertrauten des Papstes, das Leben.

Morra verspricht Raoul daraufhin einen umfassenden Sündenablass, vorausgesetzt, er reist nach Palästina und überbringt dort einem Agenten des Heiligen Stuhls ein altes, vergessen geglaubtes Manuskript, die Lebensgeschichte des heiligen Antonius; das Schriftstück soll zu dessen Stab führen, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Raoul willigt sofort ein und begibt sich auf die Reise. Schon bald findet er sich im Zentrum von Intrigen und Machtkämpfen wieder und wird von päpstlichen Handlangern und den Söldnern von Sultan an-Nasir verfolgt. Denn der Sultan fürchtet, der Papst wolle mithilfe des Antoniusstabes einen neuen Kreuzzug entfesseln. Auf seiner Flucht durch Vorderasien schließt sich Raoul der geheimnisvollen Ägypterin Jada an – und sie ist die Einzige, die ihm die Wahrheit über den wundersamen Stab offenbaren kann …

Ein Buch wie opulentes, grosses Kino.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Page & Turner (18. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442203260
  • ISBN-13: 978-3442203260
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 189.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In seinem literarischen Debüt verknüpft Christoph Lode vor dem Hintergrund sich überstürzender weltpolitischer Ereignisse eine packende Handlung.“ (Frizz )

„Eine Geschichte mit ungewöhnlichen Schauplätzen, prall voll Abenteuern und farbigen Landschaftsschilderungen; mit immer neuen Ausblicken und unerwarteten Wendungen.“ (literatur-fast-pur.de )

"Die Figuren agieren nicht vor Kulissen, sondern vor einem fundiert recherchierten historischen Hintergrund.“ (NDR (Neue Bücher) )

Klappentext

"In seinem literarischen Debüt verknüpft Christoph Lode vor dem Hintergrund sich überstürzender weltpolitischer Ereignisse eine packende Handlung."
Frizz

"Eine Geschichte mit ungewöhnlichen Schauplätzen, prall voll Abenteuern und farbigen Landschaftsschilderungen; mit immer neuen Ausblicken und unerwarteten Wendungen."
literatur-fast-pur.de

"Die Figuren agieren nicht vor Kulissen, sondern vor einem fundiert recherchierten historischen Hintergrund."
NDR (Neue Bücher)


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Autor, den man sich merken muss! 20. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Kein Die x-in" oder Die Tochter des / der y", kein Mädchen in Männerkleidern, das am Ende von zahlreichen Irrungen und Wirrungen den Traumprinzen heiratet. Christoph Lode gelingt mit seinem ersten Roman ein echter Pageturner, der keinem bekannten und oft gelesenen Schema folgt.

Zum Inhalt: Raoul von Bazerat, ein junger lothringischer Ritter, liebt das Leben, ausschweifende Feiern, den Wein und die Mädchen, die er reihenweise mit gebrochenem Herzen zurück lässt. Als Zweitgeborener, unverheiratet, hat er keine Verpflichtungen, im Gegensatz zu seinem Bruder Jacques, den er als Langeweiler und Spielverderber bezeichnet. Bis Raoul erfährt, dass sein hartnäckiger Husten durch ein Geschwür in der Lunge verursacht wird. Er hat höchstens noch ein Jahr zu leben. Schlagartig wird ihm bewusst, wie sinnlos seine ganze Existenz bis dato war. Um Buße zu tun, pilgert er nach Rom, doch auf den Knien die Stufen der Basilika nach oben zu rutschen und Psalmen zu beten, kommt ihm auch nicht sinnvoller vor. Da erteilt ihm Kardinal Morra einen Auftrag. Er soll einen Schreiber namens Matteo Gaspare nach Jerusalem begleiten, der ein Pergament in die Obhut eines Freundes des Heiligen Stuhls geben muss. Bei dem Pergament handelt es sich um eine Kopie eines Teils der Vita Antonii, der Lebensgeschichte des heiligen Antonius, insbesondere geht es um dessen geheimnisvolles Zepter. Was sich als leicht zu bewerkstellende Aufgabe anhört, entpuppt sich jedoch als Odyssee durch mehrere Länder, denn nicht nur der heilige Stuhl ist an dem Antoniuszepter interessiert, sondern auch der Sultan, und eine geheimnisvolle ägyptische Prinzessin. Erst ganz am Ende der Geschichte zeigt sich, wer wahrer Freund und wahrer Feind ist.
Soviel zum Inhalt.

Man muss sich beim Lesen gelegentlich in Erinnerung rufen, dass es sich um den ersten veröffentlichten Roman eines neuen Autors handelt. Denn man merkt es nicht. Der Roman ist sprachlich auf hohem Niveau, der Plot gelungen strukturiert, der Spannungsbogen genau dosiert. Der Autor hat gründlich recherchiert, seinen Text aber nicht mit unnötigen Details überfrachtet. Die Figuren bewegen sich auf wenig ausgetretenen Pfaden und bringen uns Länder und Ereignisse nah, von denen wir mit Sicherheit noch nicht oft gelesen haben.
Ein ganz besonderes Talent zeigt Christoph Lode für die Figurenzeichnung. Manch eine Figur ist nicht, was sie am Anfang zu sein scheint, wie Zwiebeln, die man häutet, werden sie schichtweise ihrer Masken beraubt, ihre Motive werden offengelegt; keiner ist nur gut oder nur böse, und was sie antreibt, bleibt immer nachvollziehbar. Im letzten Drittel steigert der Autor das Tempo und bringt phantastische Elemente ins Spiel. Eine Warnung sei angebracht: lesen Sie nicht spät abends, Sie werden das Buch hier nicht mehr aus der Hand legen können.

Es ist erfreulich, dass der Verlag hier den Mut hatte, auf einen neuen Autor zu setzen. Das Buch ist aufwendig gestaltet, mit wunderschönem Einband, Landkarte, auffallendem orangefarbenen Lesebändchen. Die einzige Frage, die ich mir stelle, ist, warum der Arbeitstitel Das Antoniuszepter" nicht beibehalten wurde, ich finde ihn geheimnisvoller und interessanter als den Gewählten, der mehr nach dem üblichen Schema des Historischen Romans klingt und gerade dadurch diesem einfallsreichen Werk nicht gerecht wird. Das Lesevergnügen wird dadurch jedoch nicht geschmälert. Ein kleiner Tipp am Schluss: merken Sie sich den Namen Christoph Lode. Er arbeitet an seinem zweiten Roman und ich bin davon überzeugt, dass man von ihm noch einiges lesen wird in den nächsten Jahren.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt auf der einen Seite historische Romane, die pure Unterhaltungslektüre vor einer austauschbaren, oft schlecht recherchierten historischen Kulisse sind und es gibt auf der anderen Seite historische Romane, bei denen Fiktion und Historie eine Symbiose eingehen, an deren Ende erzählte Geschichte steht, gewissenhaft recherchiert und authentisch. Zu letzteren gehört auch der Debütroman von Christoph Lode - ein Debütroman, der so manches Werk sogenannter "alter Hasen" in diesem Genre in den Schatten stellt.

Christoph Lode erzählt Geschichte fernab aller ausgetretenen Plotpfade und entführt seine Leser auf eine Reise von Oberlothringen über Rom nach Jerusalem und Konstantinopel bis in ferne, längst versunkene armenische Fürstentümer. Auf seiner Reise begegnet der Leser Mamelucken, Sarazenen, Mongolen, Seldschuken, Ilkhane.

Die Hauptpersonen der Geschichte sind zum einen der aus Oberlothringen stammende Schwerenöter und Frauenheld Raoul von Bazerat, der an einem tödlichen Lungengeschwür leidet und deshalb zu einer Pilgerreise nach Rom aufbricht, dabei einem Vertrauten des Papstes das Leben rettet und von diesem mit einem speziellen Auftrag betraut wird. Doch Raouls Reise wird sehr bald zu einer Reise in eigener Sache.
Zum anderen ist da noch die geheimnisvolle Ägypterin Jada, deren wahre Identität lange unklar bleibt. Dann gibt es noch Kadar Al-Munahid, einen von seiner eigenen Vergangenheit getriebenen und über Leichen gehenden Führer eines aus mehreren Nationalitäten bunt zusammengewürfelter Söldnerhaufens, und dann sind da noch der Wesir Harun Ibn-Marzuq, der im Auftrag seines Sultans unterwegs ist, sowie der zwielichtige Toskaner Matteo Gaspare.

Sie alle verfolgen ein und dasselbe Ziel - das geheimnisvolle Zepter des heiligen Antonius zu finden. Die Jagd nach diesem Zepter ist ein regelrechter Wettlauf, wobei die Motive einiger sich erst nach und nach herauskristallisieren.

Christoph Lode benutzt in seinem Roman Geschichte nicht lediglich als bunte Staffage, sondern er erzählt Geschichte. Die Grenzen zwischen Fiktion und Historie sind bei ihm fließend. Dabei achtet er auch auf Details, denn es ist z. B. nicht von Frühstück die Rede, sondern von Morgenbrot, Maßeinheiten werden in Elle und Fuß angegeben usw.
"Historische Korrekturen" zugunsten der Dramaturgie sind von ihm nicht auf Kosten der Authentizität vorgenommen worden, sondern mit Fingerspitzengefühl: im Nachwort geht er dann auch nochmals darauf ein.

Der Roman ist ganz sicher keiner, den man mal eben schnell "abarbeitet" und die Fans anspruchsloser Ex- und Hopp-Historicals werden wohl so ihre Probleme damit haben. Die Geschichte ist komplex, zu einem gewissen Grad anspruchsvoll, der Leser muß dranbleiben und seinen Kopf benutzen. Trotzdem ist der Roman alles andere als langweilig und trocken. Dem Autor gelingt es, einen Spannungsbogen aufzubauen, diesen auch weitestgehend zu halten, auch wenn er mal hier und da ein bißchen schwächelt, so reißt er doch nie ganz ab. Christoph Lode erzählt in einer bildhaften und ausgefeilten Sprache, seine Charaktere sind plastisch und alles andere als stereotyp. Selbst der Bösewicht Kadar ist nicht durchgehend schlecht. Etwas zu abrupt verläuft allerdings Raouls charakterliche Wandlung und die Änderung seiner Sichtweise auf Frauen. Auch lassen seine Handlungen oft vergessen, daß er ja eigentlich schwerkrank ist.

Natürlich gibt es auch jede Menge Kampfszenen, der Autor verschont aber seine Leser mit seitenlangen detaillierten Blutrünstigkeiten. Es gibt auch eine Liebesgeschichte, diese ist aber dezent in die Gesamthandlung integriert, wird nie vordergründig, sondern bleibt im Hintergrund und es gibt keine ausladenden Liebesszenen. Das nur mal als kleine Warnung für die Romantiker.
Der Roman hat auch einen leichten mystischen Einschlag, der sich aber in Grenzen hält.

Neben dem bereits erwähnten Nachwort gibt es am Schluß des Buches auch noch eine Zeittafel. Was allerdings fehlt, ist ein Personenverzeichnis. Dieses wäre aber gerade im Hinblick auf die vielen ungeläufigen fremdartigen Namen mehr als angebracht gewesen.

Bei Christoph Lode fühle ich mich als Fan historischer Romane, die diesen Zusatz auch wirklich verdienen, noch ernst genommen und er ist für mich in diesem Genre bisher DIE Neuendeckung des Jahres und es lohnt sich ganz sicher, ihn im Auge zu behalten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißendes Mittelalter 13. Mai 2008
Von Woody W.
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Roman rund um die Abenteuer des Ritters Raoul von Bazerat legt der junge Autor Christoph Lode ein in jeder Beziehung unterhaltsames Debüt vor. Mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite wird das bewegende Schicksal eines ungewöhnlichen Mannes geschildert, der an einem entscheidenden Wendepunkt seines Lebens dem Ruf eines Abenteuers folgt, welches ihn zu den farbenprächtigsten und aufregendsten Schauplätzen seiner Zeit führt. Das beginnende vierzehnte Jahrhundert, vom Autor souverän dargestellt, wird mit liebevoll ausgemalten Bildern und atmosphärisch so dicht gezeichnet, dass man sich kaum von der Geschichte lösen kann und Seite um Seite bis zum Ende mitfiebert. Packende 5-Sterne-Unterhaltung!
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1.0 von 5 Sternen Zu viel gewollt
Was macht einen historischen Roman aus? Unter anderem: Er spielt in der Vergangenheit, er ist gut recherchiert, er erzählt eine interessante, spannende Geschichte und er ist... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Krimi-Zorro veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Fantasyroman
Zu aller erst muss ich sagen das dieses Buch nur zum Teil ein historisches Buch ist, denn mit zunehmender Seitenzahl triftet es mehr in Fantasy ab. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von elcid veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Suche nach Erlösung
Der Ritter Raoul von Bazerat lebt Anfang des 14. Jahrhunderts in Lothringen auf dem Landgut Bazerat. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von BlueNa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die spannende Jagd nach dem Stab
Es ist Frühjahr des Jahres 1303 in Oberlothringen. Auf dem Hof seines Bruders lebt der junge Ritter Raoul von Bazerat. Er gilt als Frauenheld und ist trotz seiner ca. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von matheelfe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller historischer Roman
Ein tolles Buch für lange Abende! Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sonja veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht wirklich fesselnd.
Raoul von Bazerat, ein junger lothringischer Ritter, liebt das Leben, Wein und die Frauen, von denen ihm keine etwas wirklich bedeutet. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Geschmack veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Für ein Erstlingswerk, mehr als Ordentlich!
Der Leser wird in eine Art Indiana Jones Geschichte, die am Anfang des 14.Jahrhunderts spielt, gebracht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2011 von Michael Reinsch
4.0 von 5 Sternen Quer durch die damals bekannte Welt
Freunde von Reiseberichten im Mittelalter dürfen sich freuen - wenn man schon den "Medicus" gerne gelesen hat, weil er einen quer durch die damals bekannte Welt führte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von Annette Glaubert
5.0 von 5 Sternen tolles Buch, zum Entspannen
Ich habe mir das Buch nur geliehen und war begeistert. Es liest sich flüssig und schnell. Die Charaktere sind deutlich und ich wußte immer von wem die Rede ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2009 von M. Metje
5.0 von 5 Sternen Fesselnd bis zum Ende
...eine Geschichte, so gut recherchiert und erzählt. Eine Entführung in 1001 Nacht, in die Weltgeschichte des Mittelalters. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2009 von Yellowfish
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