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Der General in seinem Labyrinth: Roman Taschenbuch – 20. Januar 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (20. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596162548
  • ISBN-13: 978-3596162543
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,5 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine lebendige Gestalt aus Fleisch und Blut jenseits der Heldenklischees... Simon Bolívar ist sicher eine der großen Romanfiguren von Gabriel García Márquez.", FAZ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für seine Werke, »in denen sich das Phantastische und das Realistische […] vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents widerspiegeln«. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er starb am 17. April 2014 in Mexiko City.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Georg Walter Reinthaler am 12. September 2009
Format: Taschenbuch
Ein großer Mann hat das Ende seines Weges erreicht, und auch das seines Lebens: Simón Bolívar, der glorreiche General der südamerikanischen Unabhängigkeitskriege gegen Spanien. Noch will er es nicht wirkllich wahrhaben, gerade erst hat er als letztes Amt die Präsidentschaft von Großkolumbien zurückgelegt, er redet von einer möglichen Reise ins Exil, vielleicht England. Oder doch noch einmal in die Schlacht ziehen, um seinen gescheiterten Traum eines vereinten Südamerikas zu verwirklichen?
Aber er ist totkrank, nur wenige Vertraute ziehen noch mit ihm, sein Großkolumbien ist zerbrochen, die Nachfolgestaaten (Kolumbien, Venezuela, Ekuador) sowie Peru und Bolivien kämpfen gegeneinander, oder werden von Bürgerkriegen und den Putschen machtgieriger Generäle, von denen viele einstmals mit ihm kämpften, erschüttert. Der Libertador hat den Kontinent von der spanischen Herrschaft befreit, aber nun wissen die Befreiten eigentlich nichts damit anzufangen.
Márquez legt keine Biografie vor, nicht einmal eine fiktive, sondern begleitet den General auf seiner letzten Reise, die eigentlich ohne Ziel ist. Manche Lebensstationen und Ereignisse werden rekapituliert oder tauchen kurz aus dem Nebel der Vergangenheit empor, aber sie sind weder vollständig noch irgendwie chronologisch. Er zeichnet Bilder eines bedeutenden Mannes, kraftvolle Bilder eines kraftlos gewordenen.
Fazit: ein faszinierender Roman über eine bedeutende Person der Weltgeschichte, über die hierzulande nur wenig bekannt ist.
"Der General versank in finsteres Grübeln und ritt teilnahmslos weiter, bis sie die leuchtende Grassteppe erreichten. Bei der Wegkreuzung Cuatro Esquinas, wo die gepflasterte Landstraße begann, wartete Manuela Sáenz allein und zu Pferd auf den Trupp und winkte dem General von fern ein letztes Adieu zu. Er antwortete ebenso und zog weiter. Sie sahen sich nie wieder."
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 5. August 2007
Format: Taschenbuch
Die letzte Reise Simon Bolívars steht im Mittelpunkt von Marquez fiktionaler Biografie eines Generals der im Unabhängigkeitskrieg gegen die spanische Krone zu einer Legende Südamerikas wurde. Er hat seinen Rücktritt erklärt, reist schwerkrank den Magdalena-Strom hinab und beschwört seine Zeit in Erinnerungssequenzen herauf. Márquez entwirft jedoch nicht das glatt Bild eines südamerikanischen Helden, er zeigt ihn in all seiner Verstrickungen, seinen Beschwerlichkeiten und verloren gegangen Idealen.

Der Autor entzieht sich dabei bewußt des Klischees und vermag es trotzdem nicht, die sonst kraftvolle Poesie seines erzählerischen Tons zu entfachen. Was womöglich daran liegt, daß er eine reale Person beschreibt, vielleicht auch daran, daß er an ihm die Verwerfungen eines politischen Willens beschreibt, die ihm in anderen seiner Romane bildhafter gelungen ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. September 2001
Format: Taschenbuch
Una vez mas, Gabriel Garcia Masquez nos deleita con una historia basada en hechos de la vida real de la vida de Simon Bolivar. El autor narra en su forma picara caracteristica el caracter sin igual y autoriatario del Libertador en los ultimos anos de vida y las personas que estuvieron a su lado en sus ultimos dias. Es el ultimo viaje de Bolivar, desde que es desterrado en Bogota, hasta su muerte en Santa Marta , Colombia. Este libro se lo recomiendo a toda persona interesada en saber un poco mas sobre los ultimos dias de la vida de Bolivar. Desde el comienzo los entretendra hasta hacerlos ir atras en el tiempo en la epoca de la independencia en Latinoamericana......No pararan de Leer hasta el final !!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. September 1999
Format: Broschiert
Ein General tritt die "Rückreise ins Nichts" an. "Die Zeit, die ihm verbleibt, wird gerade noch dazu ausreichen, um ins Grab zu gelangen", erkennt ein englischer Diplomat. In Bogota, der Stadt des immerwährenden Regens, wo zwei Jahre zuvor ein Attentat auf ihn verübt wurde, sind die Hauswände mit Beschimpfungen gegen ihn vollgeschmiert. Er verabschiedet sich von seiner Geliebten, die ihm auf der letzten Reise nicht folgen wird. Der General ist schwerkrank, verliert an Gewicht und - schrumpft an Körpergröße. "Gehe mit Gott, Gespenst!", ruft ihm eine unbekannte Frau nach. Des Generals Würde und Verstand aber sind intakt. Während der langen und mühsamen Reise auf dem Magdalena-Fluß ziehen noch einmal die Abschnitte seines Lebens an ihm vorbei; immer wieder trifft er auf Zeugnisse seiner mächtigen Vergangenheit. Frauen, die er kurz, aber innig liebte, tauchen auf und verschwinden. Der Tod naht. Am Meer angelangt, flackert die Hoffnung auf eine Wende ein letztes Mal wieder auf: Mit allem noch einmal zu beginnen, den Krieg aufs Neue zu entfachen, scheint ihm plötzlich möglich. Als auch diese Illusion verfliegt, stirbt er am 17.Dezember 1830 sieben Minuten nach eins. Der General hieß Simon Bolivar und die Geschichte dieses Romans ist seine Geschichte. "Nun ist es an der Zeit, den Schemel an die Haustür zu lehnen und damit zu beginnen, die Einzelheiten dieser nationalen Erschütterung von Anfang an zu erzählen, noch bevor die Historiker Zeit finden, um hier aufzutauchen", schrieb Garcia Marquez 1961 in der Erzählung "Das Leichenbegängnis der großen Mama".Lesen Sie weiter... ›
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