Ich habe der Geliebte der Königin fertig gelesen und bin froh, daß ich bis zum Ende durchgehalten habe. Nicht das sich zum Ende hin eine bis dato nicht vorhanden Spannung aufbaut, nein, der Inhalt plätschert bis zum Ende seicht dahin. Aus Langeweile hätte ich es beinahe weggelegt.
Elisabeth wird als naive, nervöse und sprunghafte Person dargestellt, beinahe schon hündisch devot ihrem Dudley ergeben. Da kam die Person des Robert Dudley schon eher überzeugend rüber. Aber das reicht nicht. Es fehlt an Spannung, nichtssagende und farblose Beschreibungen von Orten, Personen und Gegebenheiten runden die Langeweile ab. Tja, und eigentlich gibt es auch nichts besonders, an das ich mich nach dem Lesen erinnere - außer an Elisabeths ewiges Nagelhaut reiben - na ja, ich wüßte interessantere Dinge....
Mein Fazit: ein langatmiger Roman ohne Höhen und Tiefen, den ich kein 2.Mal lesen werde.