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Der Geizige
 
 
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Der Geizige [Taschenbuch]

Molière
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 4
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257202040
  • ISBN-13: 978-3257202045
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.004.834 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Weigels Moliere-Übersetzungen müßten noch öfter gespielt werden, um zu erweisen: Diese Stücke gehören nicht nur der Geschichte, sondern auch der Gegenwart des Theaters an." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Lebendiges Theater statt musealer Klassikerpflege, unbeschwerte Heiterkeit statt akademischen Lustigseins, sprachliche Frische und brillanter Wortwitz statt verkrampften Deutschlehrer-Deutschs, immer unter Beibehaltung des Moliere-Textes und des originalen Verses." (Oberösterreichische Nachrichten)

"Wieder war die makellose Arbeit Hans Weigels zu bestaunen, der den Eindruck erweckt, als wären die Verse ursprünglich in deutscher Sprache geschrieben worden." (Die Presse)

Kurzbeschreibung

Von den unerfreulichen Folgen der krankhaften Besitzgier und ihrer Überwindung durch zwei junge Liebespaare erzählt Molieres Stück Der Geizige, dessen beißender Witz sich erst dem Lesenden ganz erschließt."Weigels Moliere-Übersetzungen müßten noch öfter gespielt werden, um zu erweisen: Diese Stücke gehören nicht nur der Geschichte, sondern auch der Gegenwart des Theaters an." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Lebendiges Theater statt musealer Klassikerpflege, unbeschwerte Heiterkeit statt akademischen Lustigseins, sprachliche Frische und brillanter Wortwitz statt verkrampften Deutschlehrer-Deutschs, immer unter Beibehaltung des Moliere-Textes und des originalen Verses." (Oberösterreichische Nachrichten)
"Wieder war die makellose Arbeit Hans Weigels zu bestaunen, der den Eindruck erweckt, als wären die Verse ursprünglich in deutscher Sprache geschrieben worden." (Die Presse)

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Es steht mir eigentlich nicht zu, dieses Werk Molières zu rezensieren. Ich bin kein Literaturwissenschaftler, und die ehrwürdige Weltliteratur,in deren Werke sich "Der Geizige" einreiht , eröffnet sich nicht jedem, auch mir nicht voll und ganz.Um dieses Werk vollkommen zu verstehen, bedarf es eines weiten Einblicks in die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse.
Diese Komödie nimmt in Molières Werk insofern eine Sonderstellung ein, als sie, nicht wie im 17. Jahrhundert üblich, in Versform, sondern in Prosa verfasst ist."Der Geizige" hatte keinen Erfolg, das Publikumsinteresse war gering.Dies wird zum Teil auf die Tatsache zurückgeführt, dass es ein Prosawerk ist und deshalb auf Ablehnung stieß. Desweiteren hatte Molière unmittelbar zuvor zwei beachtliche Theatererfolge feiern können und bestritt anschließend für lange Zeit sein Programm mit der Wiederaufnahme von alten Stücken. Dies missfiel dem Publikum, und als "Der Geizige" dann auf die Bühne gebracht wurde, war das Interesse des Publikums schon deutlich abgekühlt.
Dennoch ist diese große Komödie mehr als lesenswert. Bei der Übersetzung hat man sich eng an den Originaltext gehalten. Bei einem Prosastück ist dies wichtig, denn der historische Gehalt darf nicht verlorengehen. Bei einem Versstück würde die sprachliche Anlage die Übersetzung mitbedingen, man wäre gezwungen, in der Übersetzung ebenso Verse zu schmieden. Die Handlung ist nicht einfach wiederzugeben, sie sieht in etwa folgendermaßen aus:
Elise und Cleante sind die Kinder des geizigen Harpagon. Elise liebt Valere, den Sohn Anselmes, und Cleante liebt Mariane, die Tochter Anselmes. Die Handlung beginnt vorwärts zu treiben, als der alte Harpagon kundtut, er sei ebenso in Mariane verliebt und somit ein Nebenbuhler seines eigenen Sohnes. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur so viel sei geseagt: Die Kömodie endet ungefähr so, wie "Nathan der Weise": Es gibt eine Vorgeschichte zur Handlung, die weit zurückliegt und erst am Ende preisgegeben wird und zu einem "Happy End" führt.
Was am Ende gut ausgeht, wird gewöhnlich als Komödie bezeichnet.
Doch dieses Werk identifiziert sich nicht nur durch ihr Ende als Komödie, an vielen Stellen ist es sehr witzig und animiert zum Schmunzeln. Wer allerdings darauf aus ist, sich ständig schlappzulachen, der sollte sich besser einen Kinofilm anschauen. Lesenswert, sehr geeignet für Romanistik- oder Französischstudenten !
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Von derLeser
Format:Kindle Edition
Das Stück ist großartig, aber die Formatierung furchtbar. Das ist die Formatierung des kostenlosen Klassikers viel besser.

Der Geizige
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In unserer konsumfreudigen Zeit ist Geiz wieder in Mode gekommen. Der Werbeslogan Geiz ist geil" wurde zum geflügelten Wort, und was lange Zeit als unziemlich galt, erscheint wieder salonfähig: Aus dem alten Laster ist eine Tugend geworden. Als Molière Ende des 17. Jahrhunderts im Frankreich Ludwigs XIV. seine Komödie Der Geizige schrieb, war das Rechnerische und Kleinkrämerische zumindest in den oberen Schichten noch verpönt. Das überwiegend höfische Publikum erfreute sich daran, dass das Stück bürgerliche Habgier verspottet und dass am Ende über alle pekuniären Erwägungen hinweg die Liebe den Sieg davonträgt. Doch bei aller Komik hat Molières Charakterstück auch etwas Bitteres, und dem Zuschauer bleibt das Lachen mitunter im Hals stecken. Molière züchtigte die Menschen, indem er sie in ihrer Wahrheit zeichnete", sagte Goethe, ein großer Bewunderer des Franzosen. Eine Wahrheit, die auch so manchem modernen Schnäppchenjäger zu denken geben könnte.
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