Dieses Buch würde ich auf keinen Fall Kindern zeigen, die ängstlich sind. Ängstlich auf Grund ihrer überbordenden Fantasie. Kinder können noch schwer zwischen Fantasie und Realität trennen. Dieses Buch ist deshalb eher für Kinder, die sich gern mal gruseln. Ich würde dieses Buch erst einem 5 Jährigen geben, bzw. vorlesen.
Die Geschichte handelt von drei Kindern, die zusammen aufgewachsen sind in enger Nachbarschaft. Ein starkes vorlautes Mädchen, ein sehr schüchterne Junge und ein Junge, der sich in seine Fernsehwelt flüchtet. Im ersten Viertel wird ihr Werdegang beschrieben vom Baby bis zum Kleinkind (ca. 5 Jahre). Dann stiftet das Mädchen beide Jungen an sie zu einem Geisterbaum zu begleiten. Mona, Moritz und Max ziehen also los. Ihr Weg wird von vielen magischen Wesen und Orten begleitet, die aus ihrer eigenen Fantasie entstehen. Moritz geht kehrt wieder um, ihn zieht es vor seinen Bildschirm. Max aber läßt sich von Mona weiterführen und Abenteuer bestehen, die sie sich ausgedacht hat. Als sie am Baum ankommen ist es bereits dunkel. Weil Max das geschafft hat wird er innerlich sehr stark und selbstbewußt, denn er hat sich vorgestellt, er habe an einer Geisterzeremonie teilgenommen. Auf dem Rückweg treffen sie wieder auf Moritz. Max erzählt ihm alles und Moritz schwört beim nächsten Mal mitzukommen.
Die Geschichte ansich ist schon sehr wunderbar, gut geeignet um sie nur Vorzulesen. Die Bilder für sich sind auch fantastisch, aber sehr gruselig, weil stets irgendwo Wesen zu sehen sind, die dort wo sie sind, nichts zu suchen hätten. Ganz so wie die Fantasie mit einem Kind durchgeht. Diese Wesen sehen auch nicht immer lieb aus, im Gegenteil sie erschrecken. Dennoch sind es großartige Illustrationen, vielleicht sogar mehr nur für Erwachsene. Unbedingt reinschauen!