Mit zahlreichen unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt der Film die vielen Facetten des Geldes auf, das mehr ist, als es zu sein scheint. "Der Geist des Geldes" macht deutlich, dass Geld eine größere Bedeutung hat, als ihm im Allgemeinen beigemessen wird. Es soll Funktionen wahrnehmen, die sich eigentlich gegenseitig ausschließen. Und das hat Folgen, die nur selten an ihm fest gemacht und so offenbar werden wie durch die aktuelle Finanzkrise und die immer deutlicher werdende Lebensmittelkrise. Neben anerkannten Experten wie Jean Ziegler, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN) für das Recht auf Nahrung, Dennis J. Snower, Leiter des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW) und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Elmar Altvater kommen Fachleute zu Wort, die sich mit Alternativen auseinander setzen. Mit zum Teil drastischen Bildern und Zitaten und einem rasanten Abriss von 3000 Jahren Geschichte sorgt der Film vor allem für eines: jede Menge spannende und lebensnahe Fragen zu Wirtschaft und Währung. Antworten darauf bieten Bücher von Margrit Kennedy, Helmut Creutz und Bernd Senf. Wie es anders aussehen könnte, schildert Dirk Fleck mit dem "Tahiti-Projekt".