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Der Garten Eden, Roman,
  
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Der Garten Eden, Roman, [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Frankfurt/Main, Büchergilde Gutenberg 1987, (1987)
  • ASIN: B0051NXFDA
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Ernest Hemingway
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abgründe im Paradies 21. Januar 2003
Format:Taschenbuch
David und Catherine Bourne, heftig verliebt und frisch verheiratet, verbringen scheinbar unbeschwerte Flitterwochen an der südfranzösischen Küste, essen und trinken viel und gut und lieben sich ausgiebig. Fast könnte man meinen, sie erleben so etwas wie das Paradies, das für Hemingway irgendwo an der Riviera und in Spanien (aber auch in Key West und auf Kuba) lag.
Auch David ist Schriftsteller. Catherine ist in steigendem Maße eifersüchtig auf seine Welt des Schreibens, von der sie sich ausgeschlossen fühlt. Sie kommt nicht damit klar, wenn er sich in diese Welt begibt, in der er u.a. eigene Erlebnisse und Konflikte zu verarbeiten sucht, so eine Geschichte von der Elefantenjagd mit seinem Vater, der einst gemeinsam mit anderen vor dem 12jährigen David brutal einen Elefanten niedermetzelte, um an dessen Elfenbein zu gelangen. David hatte den Elefanten, dessen Leiden ihn ein Leben verfolgen werden, entdeckt und fühlt sich seitdem als sein Verräter.
Catherine, 21 Jahre jung, versucht zunächst durch Rollenspiele Davids Aufmerksamkeit zu gewinnen und von der Schriftstellerei abzulenken, indem sie sich wie ein Mann gibt, was David reizvoll findet, und sich ihm auch sexuell entsprechend nähert, was er widerwillig, aber auch fasziniert, mitspielt. Schließlich bändelt sie mit einer schönen jungen Französin namens Marita an, von der sie bemerkt hat, daß sie in David verliebt ist. Das Spiel mit dem Feuer beginnt, ohne daß Catherine es bewußt zu werden scheint, und sie verführt die beiden zu einer „ménage á trois". Aufgeklärt und anti-spießig, wie sie sich geben, haben sie zunächst viel Spaß bei der Sache, doch langsam und allmählich , großartig subtil dargestellt von dem angeblichen Macho, kommt das Unheil auf, da sie sich natürlich alle überfordert haben, besonders Catherine, die das Ganze aus ihren Ängsten und ihrem schon vorher erkennbaren Hang zu den dunklen Seiten der Liebe und den Abgründen der Seele heraus inszeniert hat. Es kommt also zum Chaos, von dem keiner unbeschadet bleibt, in welcher Form und welchem Ausmaß sollte hier nicht verraten werden.
Hemingway war ein Meister der kurzen Sätze und der griffigen, unangestrengten Dialoge. Wer ihn nicht kennt, wird überrascht sein von der Verletzlichkeit, mir der er seine Figuren darstellt, und über die Sensibilität staunen, die seine Beschreibung der Menschen und Landschaften auszeichnet. Er war halt ein hochempfindsamer Schriftsteller, der sich in seine Figuren, darunter die einfachsten Leute, hinein versetzen konnte wie wenige andere, und der hier anhand von Catherine Bourne zeigt, welche Frauengestalten er kreieren konnte. Das Macho-Image ist oberflächlich, sicher entstanden durch seine Vorlieben für Jagd, Stierkampf und Whiskey - gut gemixte Drinks waren ihm noch lieber - und seine Beziehungen zu überaus interessanten (und sehr attraktiven) Frauen. Wie er in diesem nachgelassenen Roman, dessen 1.500 Manuskript-Seiten vom Verlag auf 300 heruntergekürzt wurden, zeigt, waren ihm auch die düsteren Seiten der menschlichen Seele keineswegs fremd. Aber auch die Passagen am Anfang, als noch eitel Sonnenschein herrscht und die Konflikte weit entfernt zu sein scheinen, sind wunderbar einfühlsam verfaßt, etwa wenn David und Catherine sich nachts im Hotelzimmer lieben und hören, wie die Fischerboote mit der ersten Brise zum nächtlichen Fang hinausfahren. Genauso sinnlich werden die Eß- und Trinkgewohnheiten seiner Figuren beschrieben, allein schon deswegen macht es Spaß, das Buch zu lesen; es verlangt einen geradezu nach den köstlichen Imbissen, die wiederholt genossen werden, und diese mit kaltem Weißwein oder Bier hinunterzuspülen. Über 15 Jahre lang soll er immer wieder an der Geschichte geschrieben haben, die in den 20er Jahren spielt - wie traumhaft es damals zum Beispiel in Cannes gewesen sein muß - und natürlich autobiographische Züge trägt, wie so vieles bei ihm. Sein Fundus war weniger die Phantasie als sein eigenes reiches Leben. Beim jetzigen zweiten Lesen (nach seinem Erscheinen 1987) war ich vom Zauber dieses Schriftstellers noch mehr überwältigt als damals, ein Buch, das heute geschrieben sein könnte, oder auch nicht; denn wer könnte das schon: Die einfachen Freuden des Lebens mit einfachen Worten in einer Weise beschreiben, daß man nicht loslassen kann und dabei andere Dinge vernachlässigt, das muß ihm erst mal einer nachmachen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ernest Hemingway (1899 - 1961) hatte 1946 mit der Niederschrift dieses autobiographisch gefärbten Romans begonnen. Im Laufe der Jahre war das Manuskript auf 1500 Seiten angewachsen, doch zu einer Überarbeitung kam der Autor nicht mehr, Hemingway starb 1961. Im Einverständnis mit den literarischen Nachlaßverwaltern und Erben erschien 1986 eine gekürzte Ausgabe. Wie der biblische Titel nahelegt, ist der "Garten Eden" vordergründig die Geschichte der Inbesitznahme und des Verlustes des Paradieses. Die beschriebene Dreiecksbeziehung des Schriftstellers David Bourne, seiner Frau Catherine und der schönen Französin Marita ist gewissermaßen das Sinnbild der Sehnsucht nach der Unschuld der frühen Jahre. Der "Garten Eden" ist aber auch die Hoffnung des Schriftstellers, Glück und Schmerz wahrhaft zu empfinden und wieder schreiben zu können. Dieser Roman zeigt dem Leser einen anderen Hemingway, er enthält Seiten, die zum Besten gehören, was er je geschrieben hat. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hemmingways Masterpiece 25. Oktober 2001
Format:Taschenbuch
Selten hat mich eine Erzählung Hemmingways derart gefesselt und so in ihrem Bann gezogen. Er bricht hier mit seiner typischen perspektive und Erzählweise, die durch seine früheren Werke wie z.B. Fiesta, der alte Mann und das Meer, etc., bekannt wurde.
Hier glänzt er durch eine erschütternd emotionale und feinfühlige Darstellung einer Dreiecksbeziehung und den sexuellen Irrungen aller Personen.
Für mich zweifelsohne sein zwar untypischistes, jedoch bewegenstes Werk.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr langatmig und wenig Handlung
In Spanien und an der französischen Riviera verbringen der junge amerikanische Schriftsteller David Bourne und seine Frau die Flitterwochen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kokusnussritter veröffentlicht
Alkohol+Nichtstun+überspannte Frau = viel Zoff
Das Buch beginnt vielversprechend, die ersten 20, 30 Seiten habe ich beinahe verschlungen. Ein junges Ehepaar verbringt die Flitterwochen - präziser: Monate - in... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Michael Schmidt veröffentlicht
Noch einmal ein echter Hemingway
Ein junges amerikanisches Hochzeitspaar verbringt ausgedehnte Flitterwochen in Spanien und an der französischen Riviera. Er, David, ist ein aufstrebender Autor. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Dirk Liedtke veröffentlicht
Ein echter Ernest...
Diese Story ist einfach schön zu lesen. Ein echter Hemingway. Ich liebe die Problematik und die Gefühle dieses Buches, welche durch die Feder Hemingway's zu einem Bild... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Thomas Weber veröffentlicht
Ein absolutes Meisterwerk
Ich kann kaum mehr hinzufügen. Für mich ist Garten Eden ein hervorragendes, wenn nicht das beste Werk von Hemingway. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Harry Götzens veröffentlicht
Sehr gutes Buch von Hemingway perfekt zum einsteigen
Ein sehr gutes Buch von Hemingway! Ich habe zuerst Fiesta gelesen und nun lese ich den Garten Eden, welches ich persönlich für das bessere von beiden halte. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Peejay veröffentlicht
Schwer zu lesen
Au mann, ich lese jetzt schon 2 Monate an dem Buch und mir fehlt die Motivation
es weiter zu lesen. Irgendwie wiederholt sich alles für mich. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Oggg veröffentlicht
Sommerlektüre
das buch ist aus dem nachlass, und bücher aus dem nachlass sind immer mit vorsicht zu genießen. nicht in dem fall, ich habe den roman sehr genossen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Fansektor M
Retro
Ein Buch das sich so gar nicht nach Hemingway anfühlt beim lesen. Aber durch die moralischen Verwicklungen sehr berührend und emotional. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2009 von Yola
Traumhafte Dreiecksgeschichte
Ein Mann, zwei Frauen, Südfrankreich und das Meer. Alle Sehnsüchte und Ängste zwischen Mann und Frau(en). Ein Meisterwerk Hemingways. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2007 von Thomas Hudson
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