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Der Gang vor die Hunde Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Atrium Zürich (1. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3855353913
  • ISBN-13: 978-3855353910
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 3 x 21,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.135 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 Bücher und Bilder unliebsamer Künstler verbrannten, waren auch Werke von Erich Kästner darunter. Seine zeitkritischen und satirischen Texte hatten ihn in Ungnade fallen lassen. Der am 23. Februar 1899 in Dresden geborene Journalist und Schriftsteller lebte und arbeitete weiter in Berlin und publizierte im Ausland. Die Gedichtbände "Herz auf Taille" und "Lärm im Spiegel" erschienen 1928 und 1929, ebenso sein bekanntestes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Nach dem Krieg lebte Kästner in München und rechnete als Mitglied der "Schaubude" sowie in seinen Hörspielen und Liedern mit den Nazis ab. Er starb am 29. Juli 1974 in München.

Foto: Kaestner(c)Dressler Verlag

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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von alasca am 5. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Kästners "Fabian - Die Geschichte eines Moralisten" ist nun endlich - nach über 80 Jahren - in der vom Autor ursprünglich beabsichtigten Form und unter seinem Wunschtitel, "Der Gang vor die Hunde" erschienen.

Wer Kästner schon als Kind gelesen hat, erkennt sofort seinen typischen Stil wieder, der wirkt wie mühelos hingeworfen. Auch die pointierten Dialoge, den frechen Witz, das alles kennen wir bereits aus "Das doppelte Lottchen" oder "Emil und die Detektive" und haben die heiteren Illustrationen von Walter Trier vor Augen. Doch die Bilder, die Kästner im "Gang vor die Hunde" malt, erinnern an die Werke von George Grosz, der wie kein anderer die Dekadenz der Weimarer Republik verbildlicht hat, sein Erzählton manchmal an seine Gedichte.

Die Situation zur Zeit der Erstausgabe, gesellschaftlich wie politisch, ist prekär. Der erste Weltkrieg hat die alte Ordnung in einer blutigen Welle weggeschwemmt, die Philosophie des Humanismus scheint ad absurdum geführt, eine neue Ordnung hat sich noch nicht etabliert. Die deutsche Wirtschaft ist dabei, zusammenzubrechen, Arbeitslosigkeit und Armut steigen exponentiell. Eine verzweifelte Lebensgier greift um sich; Berlin tanzt auf dem Vulkan.

Kästner lässt die Figur des Fabian als passiven Beobachter durch dieses Berlin flanieren. Es gibt im Grunde keine Handlung, doch der Text wäre nicht Kästner, läse er sich nicht trotzdem höchst unterhaltsam. Figuren treten umstandslos auf, verkörpern etwas (Opportunismus, Verzweiflung, Gier), zeigen etwas (das gewandelte Geschlechterverhältnis, den Verfall der Moral, den Wahnsinn des Kapitalismus) und treten ebenso umstandslos wieder ab.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wandablue am 27. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
„Machthunger und Geldgier sind Geschwister, aber mit mir sind sie nicht verwandt“, sagt Jakob Fabian, er ist Kästners tragischer Beobachter der Auswüchse und Paradoxien einer Gesellschaft, in der sich die Kunst prostituieren, sich die Kreativität den Forderungen des Formalismus unterwerfen muss – um etwas zu beissen zu haben, in der das Kleinbürgertum verelendet, die Arbeitslosigkeit die Menschen entweder in den Suizid oder die Revolution treibt und sich auf der einen Seite der Waagschale, die Sitten in Auflösung befinden, andererseits humorfrei jede Abweichung von der Norm Empörung hervorruft.

Der studierte Jakob Fabian will Distanz halten zu so einer Welt, abwarten, bis sich die Anständigkeit durchsetzt, erst dann will er seine Verweigerungshaltung aufgeben. Da wird er durch die Liebe kurzfristig in Versuchung geführt. Doch es ist zu spät, zehn nach zwölf, er hat zu lange gezögert.

Erich Kästners Ironie, sein teilweiser Sarkasmus wird oft als Humor verkannt, ist jedoch purer Gesellschaftspessimismus, paradoxerweise begleitet von einer nicht totzuschlagenden Hoffnung auf Besserung, obwohl Mensch auf Schritt und Tritt doch eines Besseren belehrt wird. Der Mensch lebt in einer dem Selbstzweck dienenden sinnentleerten Mühle (Maschinerie), die ihn seiner Identität beraubt.

„Der Gang vor die Hunde“ ist trotz seiner Geschichtsbezogenheit vor der großen Rezession der frühen 30er Jahre aktuell, scheint die heutige Gesellschaft abzubilden, denn der Mensch bleibt über Jahrzehnte, ja über Jahrhunderte hinweg, das, was er ist: Mensch im Schlechtesten und im Besten, immer haarscharf beieinander.

Fazit: Emotionen weckt dieser Roman nicht, er ist auch trotz Wortwitz nicht lustig.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von PMelittaM am 8. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman ist eine Neuauflage von Kästners „Fabian“ und zwar in der Form, wie Kästner ihn ursprünglich geschrieben hat. Bei der Erstauflage musste er einiges ändern und sogar ein ganzes Kapitel neu schreiben, spätere Auflagen erhielten nur marginale Änderungen. Hier ist der Roman erstmals mit dem Text und dem Titel veröffentlicht worden, wie ihn der Autor vorgesehen hatte, also sozusagen der „Directors Cut“.

Der Roman erzählt von einigen Tagen im Leben Jakob Fabians und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch das Berlin um 1930, lässt die Weltwirtschaftskrise, den aufkommenden Nationalsozialismus, aber auch das turbulente (Liebes)Leben der damaligen Zeit lebendig werden.

Im Anhang finden sich außer den verschiedenen Vorworten, die der „Fabian“ im Laufe der Zeit von Kästner selbst erhalten hatte, auch eine Auflistung der verschiedenen Änderungen inkl. des Kapitels, das der Autor alsErsatz für das zunächst gestrichene geschrieben hatte. Außerdem findet sich dort ein umfassendes Nachwort des Herausgebers dieser Ausgabe, Sven Hanuschek, das den Roman perfekt abrundet und dem Leser nicht nur Einblicke in die Biografie Kästners und in die damalige Zeit vermittelt sondern z. B. auch die Umstände der Entstehung des Romans und der Änderungen.

Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert, nicht nur für Kästner-Fans, er ist ein Stück Literaturgeschichte und lässt sich auch heute noch mit Gewinn lesen.
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