Kurzbeschreibung
Der GSM-Mobilfunk in Europa wurde von Beginn an durch staatliche Gremien standardisiert und unterlag fortan einer Regulierung der nationalen Behörden. In Deutschland wie auch in Europa überstieg bereits im Jahr 2000 die Penetrationsrate im Mobilfunk die der Festnetzanschlüsse. Parallel dazu kontrollierte die Bundesnetzagentur sowohl die Frequenzvergabe wie auch das Marktverhalten der Anbieter. Sven Sundermann zeigt die Entwicklung des Mobilfunkmarktes in Europa und speziell in Deutschland kompakt und faktenreich auf. Die Spannungen, die durch die hohe Standardisierung einerseits und eine nach wie vor starke Kontrolle und Regulierung des inzwischen liberalisierten Marktes andererseits entstehen, führen zu besonderen Markteffekten. Der Autor analysiert die Tarifstrukturen und die daraus resultierenden Gewinnmargen der Netzanbieter und hinterfragt kritisch die Chancen und Risiken einer stärkeren Regulierung zugunsten der Verbraucher. Aktuelle Sättigungstendenzen auf dem Mobilfunkmarkt, die den Wettbewerb intensivieren, werden ebenso in die fundierte Analyse einbezogen wie die Forderung nach durchschaubaren Gebührenmodellen. Das Buch richtet sich insbesondere an Interessierte in Unternehmen, Verwaltung und Forschung, die sich mit der aktuellen und zukünftigen Lage des Mobilfunkmarktes in Europa befassen.