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Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman
 
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Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman [Taschenbuch]

Thomas Finn
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492266517
  • ISBN-13: 978-3492266512
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.606 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Finn
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Eine Reise in andere Welten, wörtlich genommen. Der Student Tobias glaubt nicht an Zeitmaschinen. Bis ihn ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk und eine beigefügte CD zu einer bestimmten Adresse führen. Für Tobias ist dies der Auftakt zu einer Reihe unerklärlicher Ereignisse, die ihn in das Hamburg des Jahres 1842 führen, kurz vor Ausbruch des Großen Brandes. Autor Thomas Finn beschreibt in „Der Funke des Chronos" die vergangene Hansestadt mit einer solchen Intensität, dass der Leser glaubt, selbst durch die alten Gassen zu gehen und direkt daran beteiligt zu sein, wie Polizeiaktuar Kettenburg einen bestialisch vorgehenden Mörder jagt. Tobias gerät selbst in Verdacht, aus dem er sich nur befreien kann, wenn er die Wahrheit findet. An seiner Seite ein Dichter, gleichsam auf der Flucht: Heinrich Heine. „Der Funke des Chronos" ist vorrangig kein Buch über den Romantiker, auch wenn es im Februar seinen 150. Todestag zu feiern galt. Es ist in erster Linie ein packender Roman über das historische Hamburg, ein spannender Kriminalfall und vor allem eine fantastische Zeitreisegeschichte mit einem schönen, augenzwinkernden Schluss. Kleiner Nebeneffekt: Dieser außergewöhnliche Blick auf Heine macht neugierig auf sein Werk. (rs) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Eine phantastische Zeitreisegeschichte.« Rainer Scheer

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Finn hat mit "Der Funke des Chronos" einen Roman geschrieben, der nicht einfach einem Genre zuordenbar ist, da er Elemente des phantastischen und des historischen Romans wie auch Elemente des Krimis, des Thrillers und des Science Fiction in sich vereint. Genau diese Mischung ist es aber, die diesen Roman in seiner Ausgestaltung so interessant macht.

Tobias, ein Hamburger Student ohne Familie, erhält ein seltsames Weihnachtspaket, das ihn zu einer fremden Adresse führt. Dort überschlagen sich die Ereignisse und Tobias findet sich plötzlich im Hamburg des Jahres 1842 wieder - zu seinem Schrecken mitten im Tatgeschehen der Verbrechen eines Hamburger Serienmörders und einer Verschwörung. Schnell gerät er selbst unter Verdacht und versucht mit der Bürgerstochter Caroline und dem Dichter Heinrich Heine die Verbrechen zu klären. Kurz vor und während des Großen Brands spitzen sich die Ereignisse aber immer weiter zu...

Thomas Finn hat seinen Roman mit sehr interessanten Charakteren bestückt, wobei es insbesondere die Nebenfiguren sind, die in ihrer Ausgestaltung überzeugen. Da ist der vom Leben gebeutelte Polizeiaktuar Kettenburg, der in diesem Roman eine erstaunliche Entwicklung macht. Da ist der Nachwächter Borchert, ein echtes Original, der unfreiwillig das komische Element in der Geschichte darstellt. Da ist Salomon Heine, Onkel des Dichters Heinrich Heine, ein Charakter mit Ecken und Kanten und rauer Schale. Interessanterweise sind Thomas Finn die Nebenfiguren jedoch besser gelungen als die Hauptfiguren. Tobias, der Protagonist, ist ein intelligenter, agiler und gebildeter, im Waisenhaus aufgewachsener, junger Mann, der aufgrund seines Zukunftswissens deutliche Vorteile hat und der sich natürlich auch anachronistisch verhalten kann. Die weibliche Hauptfigur Caroline ist ein wenig modern geraten für die Biedermeierzeit. Leider ist der Dichter Heinrich Heine, obwohl er durchaus wesentlichen Anteil an der Handlung hat, eher farblos geraten.

Die eigentliche Hauptfigur des Romans ist aber nicht Tobias sondern die Kaufmannsstadt Hamburg um 1842. Thomas Finn beschreibt Hamburg so detailliert und liebevoll und lässt mit seinen nach intensiver Recherche entstandenen plastischen Beschreibungen das Hamburg vor dem Großen Brand, von dem heute noch nicht mal Teile besichtigt werden können, so vor unseren Augen entstehen, dass sein persönliches Interesse an der Stadt und dem Großen Brand nicht zu verleugnen ist. Dabei beleuchtet er nicht nur die Sonnenseiten wie Mode und Architektur sondern auch den Schmutz der Fleete und Straßen. Im Laufe des Romans zeigt er kontrastiv die Stadtwohnungen und Villen der Reichen, aber auch die damaligen Zustände im Gefängnis und das tragische Geschehen um den Großen Brand und dessen Opfer.

Die Handlung des Romans ist abwechslungsreich, enthält Zeitparadoxa und einige unerwartete Wendungen und ist im Grundsatz gut angelegt. Der Spannungsbogen wird vom Autor schön aufgebaut und die diversen Teilthemen des Romans sind sehr gut miteinander verwoben. Lediglich die Rettungsaktion der Bürgerstochter Caroline mit der Zeitreisemaschine wirkte auf mich etwas aufgesetzt. Dass der Autor ein wenig mit den Grundproblemen der phantastischen Elemente seines Romans zu kämpfen hat, wie z. B. dass sich die Charaktere aufgrund der Zeitebenen selbst begegnen, dass Gegenstände mehrfach erscheinen, wäre sicher auch anders lösbar gewesen, hat mich aber nicht gestört. Die Handlungsebene der Geheimbünde steht eher im Hintergrund, insofern wird der Lesegenuss auch nicht dadurch beeinträchtigt, dass diese Handlungsebene etwas vorhersehbar ist. Dezent bleibt die aufkeimende Beziehung zwischen Caroline und Tobias im Hintergrund, da sie nicht wesentlicher Gegenstand des Romans ist. Der Roman, bei dem das historische Element überwiegt, hätte meines Erachtens auch durchaus ohne die Zeitreise als historischer Krimi gestaltet werden können, da mit verbotenen Forschungen, Massenmorden und Geheimgesellschaften genug packende Themen enthalten sind.

Sprachlich ist "Der Funke des Chronos" flüssig, wenn auch eher schlicht geschrieben. Dass die Arbeiter und Mägde Hamburger Platt sprechen, Salomon Heine jiddisch spricht und die Kaufleute Hochdeutsch reden, habe ich als belebendes Element empfunden, obwohl dadurch der Lesefluss ein wenig gehemmt wird.

Der Piper Verlag hat das gebundene Buch mit Lesebändchen schön gestaltet und um zwei Karten von Hamburg 1842 und vom Großen Brand ergänzt. Alle Kapitel sind mit Überschriften versehen, sowie Ort, Datum und Zeit des Geschehens, so dass Wechsel in Ort und Zeit der Handlung dem Leser stets bewusst sind. Im Anhang findet der Leser ein Personenverzeichnis mit den historisch verbürgten Personen sowie ein Nachwort des Autors.

"Der Funke des Chronos" ist ein phantastischer Thriller, den ich guten Herzens allen Freunden historischer Romane aber auch spannender Unterhaltung empfehlen kann.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Zeitreise-Roman 29. September 2006
Von Leseratte
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch "Der Funke des Chronos" ist absolut das beste, was ich seit langem gelesen habe. Es bietet für jeden was: historischer Krimi im Hamburg des 19. Jahrhundert, heitere Anekdoten mit den konfusen Familiensituationen des Polizeigehilfen Borchert, die langsam beginnende Liebe zwischen dem Protagonisten Tobias und einer jungen Dame und natürlich mittendrin dabei die Zeitmaschine à la H.G. Wells.

Um sich noch mehr auf das Hamburg der Biedermeierzeit einlassen zu können, spart der Autor auch nicht mit plattdeutsch sprechenden Personen der damaligen Zeit.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der historische Krimis mag, oder sich auch für das Thema Zeitreisen/Zeitparadoxon interessiert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Historisch belegte Figuren auf Grund intensiver Recherchen verquickt mit einer rasanten fiktiven Geschichte im Stil von Dan Brown. Dabei sehr treffende Sprache und Wortwahl. Aber nicht die allzu brutalen Cliffhanger des Spitzensellers. Thomas Finn geht mit dem Leser rücksichtvoller um, ohne jedoch weniger spannend zu schreiben.

Sehr gut gefallen haben mir die präzise gezeichneten und absolut glaubwürdigen Charaktere.

Nicht nur Tobias, der Zeitreisende und Protagonist des Romans. Auch andere Hauptpersonen wie der intelligente, pflichbewusste Polizeiaktuar Kettenburg, der unsympathische, arrogante Arzt de Lagarde, ein gewisser Jochen Borchert, der als Nachtwächter und Polizeigehilfe nicht nur mit seiner zum Lächeln herausfordernden großen Familie beeindruckt.

Die beschriebenen Örtlichkeiten tauchen vor meinem Auge auf und ich kann mich hineinversetzen. Noch jetzt habe ich die Kleidung und manche Orte vor Augen.

Ein weitere Pluspunkt ist die genaue Einbettung der Geschichte in Ort und Zeit. Hamburger und Hamburgkenner werden sicher nicht wenige Plätze, Gebäude und Straßen wiedererkennen.

Insgesamt taucht der Leser tatsächlich in die Biedermeierzeit ein und begleitet die Personen bei ihren spannenden Handlungen.

Ein gut recherchiertes und logisch stimmiges Buch, das mit Begegnungen bekannter Persönlichkeiten nicht spart. Sicher auch eine Hommage an H.G. Wells, der mit Die Zeitmaschine wohl das bekannteste Buch über Zeitreisen schrieb. Und das Ganze fesselnd präsentiert.

Ich habe das Buch zügig verschlungen und ich habe es wirklich genossen

Das empfehle ich auch anderen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Zeitreisevergnügen pur
Um es kurz zu machen: Klasse.
Der Autor entführt uns in das historische Hamburg kurz vor dem großen Brand. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von T. Rusch veröffentlicht
Zeitreise nach Hamburg ins Jahr 1842
Spannende Zeitreise, nur der Mittelteil war etwas zu langatmig. Schwierig auch die vielen Passagen in Plattdeutsch. Versteht halt nicht jeder.
Interessante Auflösung.
Vor 3 Monaten von Gerlinde Schneider veröffentlicht
Top 3 der Zeitreisen-Bücher
Der Funke des Chronos gehört für mich neben "Nachhut" und "Lost in History Vergangenheit" zu den drei besten Zeitreisen-Romanen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Peter Adams StB veröffentlicht
Überbordend reich...
Kurz gesagt: der Funke sprang bei mir sofort über. Was für ein überbordend reiches Buch an Handlung, an Wissen, an interessanten, witzigen, unheimlichen, dubiosen,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marmaid veröffentlicht
Enttäuscht
Also ich habe mir dieses Buch gekauft, da mir "Weisser Schrecken" von Thomas Finn so gut gefiel und ich das Thema "Zeitreisen" sehr ansprechend finde. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Lesejunkie21 veröffentlicht
Eine Reise in die Vergangenheit der schönen Hansestadt
Inhalt

Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gerät der Medizinstudent Tobias mit einer Zeitmaschine ins Hamburg des Jahres 1842. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von AusZeit-Magazin veröffentlicht
nur was für ganz Verzweifelte
Ein Student wird durch eine Zeitmaschione vom Jahr 2006 ins Hamburg des Jahres 1842 verfrachtet, verliert dort seine Zeitmaschine und wird mit einem Serienkiller der Kategorie Jack... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Denker veröffentlicht
Spannender Mix aus Krimi, Historie und Science-Fiction!
Ein Unbekannter schickt Tobias mit einer Zeitmaschine ins Hamburg des 19. Jahrhunderts. Dieses wird gerade von einer unheimlichen und brutalen Mordserie heimgesucht und Tobias... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von MrHankey veröffentlicht
Zu detailverliebt
Der Übergang von Originalität zu Nonsens ist fließend. In der Grauzone zwischen beidem bewegt sich Thomas Finns Abenteuerroman Der Funke des Chronos": Der... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Andreas Schröter veröffentlicht
Spannende und unterhaltsame Zeitreise - Superklasse!!
Tobias, ein junger Hamburger Student, ist ohne Familie im Waisenhaus aufgewachsen und hat keine Ahnung woher er stammt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von G. Bogner veröffentlicht
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