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Der Fundamentalist, der keiner sein wollte
 
 
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Der Fundamentalist, der keiner sein wollte [Gebundene Ausgabe]

Mohsin Hamid
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Kann der 11. September ein Leben so fundamental verändern? Kann ein Princeton-Absolvent, der in den USA Karriere gemacht hat, der westlichen Welt auf einen Schlag so entfremdet werden, dass er zurück in seine Heimat Pakistan zieht? Changez kann. Nicht gleich - die nach den Anschlägen halb totgeschlagenen pakistanischen Taxifahrer reichten noch nicht, auch nicht die Razzien in den Moscheen. Changez geht weiter seiner Arbeit nach - doch während einer Dienstreise nach Santiago schmeißt er kurz entschlossen doch alles hin. Mohsin Hamid gelingt mit "Der Fundamentalist, der keiner sein wollte" die eindrucksvolle Schilderung eines Menschen, der seine Handlungen hinterfragt und Konsequenzen zieht. Dabei lässt der in London lebende Schriftsteller ausschließlich seinen Protagonisten reden. Der trifft in der Altstadt von Lahore einen Amerikaner und erzählt ihm im Laufe eines Tages seine Lebensgeschichte - mit einem offenen Ausgang, der die gesamte Erzählung zur Interpretation freigibt. (jw) www.kulturnews.de

Frankfuter Allgemeine Zeitung, 21.03.2007

Ein bemerkenswerter Roman

ZDF aspekte, 09.02.2007

... eine aufregende Mischung, eine kluge Analyse und spannend wie ein Thriller. Ein atemberaubender Monolog und [...] Ein faszinierendes Leseerlebnis.

NDR Kultur, 14.03.2007

Mohsin Hamid hat einen kunstvollen Monolog verfasst. Die Ungewissheit lässt den Leser bis zuletzt nicht los. Das ist befremdlich und beunruhigend zugleich. Sehr passend für unsere Zeit.

Kölnische Rundschau, 23.03.2007

"Ein großartiger Monolog"... "literarisch anspruchsvoll, raffiniert und sehr eindringlich" ..."eine glanzvolle Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Denkweisen von Orient und Okzident und ein Beitrag zum Dialog der Kulturen... Ein beachtlicher Roman".

Die Zeit, 08.03.2007

... Unklarheit bei gleichzeitig größtmöglichem Realismus ist eine der Stärken dieses fast parabelhaften Romans [...]

Kurzbeschreibung

Lahore. In einem Café sitzen sich ein mitteilsamer Pakistani und ein zurückhaltender Amerikaner gegenüber. Als langsam die Nacht über die Stadt hereinbricht, enthüllt der Pakistani immer mehr Details seiner Lebensgeschichte, und allmählich ahnt man das Drama, das sich zwischen den beiden Männern anbahnt. Der Pakistani Changez erzählt, wie er als junger, ehrgeiziger Gaststudent nach Princeton kommt und wie er den amerikanischen Traum par excellence erlebt. Als Vorzeigestudent wird er nach seinem Abschluss sofort von einer Elite-Firma engagiert. Er stürzt sich ins pulsierende Leben New Yorks, erhält durch seine reiche Freundin Erica Zugang zu Manhattans High Society und wähnt sich auf der Seite der Gewinner. Aber nach dem 11. September fällt der Traum vom unaufhaltsamen Aufstieg langsam in sich zusammen. Plötzlich erscheint Changez die Bindung an seine Heimat stärker als Geld, Macht und Erfolg. All dies erzählt der Pakistani dem einsilbigen Amerikaner, dessen Motivation an dem Gespräch im Dunkeln bleibt. Allein im Spiegel des Erzählers zeichnet sich ab, dass der grausame Höhepunkt der Geschichte kurz bevorsteht.

Klappentext

»Ein faszinierendes Leseerlebnis.«
ZDF Aspekte

»Ein wunderbar leicht lesbares, aber ziemlich unheimliches Buch. Selten wurde eine Drohung so elegant formuliert.«
Süddeutsche Zeitung

»Ein brillantes Buch.«
Kiran Desai -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Mohsin Hamid, geboren 1971, wuchs in Lahore, Pakistan, auf, studierte Jura in Princeton und Harvard und arbeitete in New York. Für seinen ersten Roman »Nachtschmetterlinge« erhielt er den Betty-Trask-Preis, sein Debüt wurde außerdem für den PEN/Hemingway Award nominiert und von der New York Times auf die Liste der bedeutendsten Bücher des Jahres 2000 gewählt. Hamid schreibt u.a. für Time, Guardian und New York Times. Er lebt in London.Eike Schönfeld, geb. 1949, übersetzt aus dem Englischen, u. a. Werke von Martin Amis, Nicholson Baker, Saul Bellow, Jeffrey Eugenedis, Henry Fielding, Jonathan Franzen, J.D.Salinger. Er erhielt den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und den Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.
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