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Der Fußballkrieg. Berichte aus der Dritten Welt.
 
 
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Der Fußballkrieg. Berichte aus der Dritten Welt. [Taschenbuch]

Ryszard Kapuscinski
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 335 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 4 (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596110637
  • ISBN-13: 978-3596110636
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.223 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ryszard Kapu?ci?ski
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"So lassen sich diese Reportagen heute noch wie Abenteuergeschichten lesen, als der Versuch, so zu leben, als wäre jeder Tag der letzte Tag." (Frankfurter Rundschau)

"... die Berichte des Bandes 'Der Fußballkrieg', gekonnt von Martin Pollack übersetzt, verdienen die gleiche Anerkennung: Sie sind Zeitdokumente, denen es zusteht, als literarische Werke bezeichnet zu werden." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Kurzbeschreibung

Der Autor war jahrzehntelang in Asien, Afrika und Lateinamerika unterwegs und hat ein Dutzend Aufstände, Bürgerkriege und Revolutionen miterlebt. Aber er ist kein rasender Reporter. Dazu ist er zu bescheiden, zu scharfsinnig, zu subtil. Seine meisterhaften Bücher zeigen, daß er kein bloßer Korrespondent ist, sondern ein Autor vom Schlage Joseph Conrads und Bruce Chatwins. Die Reportage wird in seinem Werk zur Parabel, zur Erzählung, zum Balanceakt zwischen exakter Beobachtung und literarischer Imagination.

»So lassen sich diese Reportagen heute noch wie Abenteuergeschichten lesen, als der Versuch, so zu leben, als wäre jeder Tag der letzte Tag.«
Frankfurter Rundschau

»...die Berichte des Bandes Der Fußballkrieg, gekonnt von Martin Pollack übersetzt, verdienen die gleiche Anerkennung: Sie sind Zeitdokumente, denen es zusteht, als literarische Werke bezeichnet zu werden.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Kapuscinski ist in Polen ungefähr so bekannt wie Scholl-Latour in Deutschland und beide schienen im voraus zu wissen, wo es auf der Welt für einen neutralen Journalisten "interessant" werden würde. Der Hauptunterschied liegt jedoch in der Erzählweise Kapuscinskis, dessen Reportagen mal an Joseph Conrad, mal an Bruce Chatwin und mit ihrer manchmal absurden Tragikomik sogar manchmal an Ephraim Kishon erinnern. Beispielsweise bezieht sich der Titel auf die Reportage über den Krieg zwischen El Salvador und Honduras im Juli 1969, der ein Fußballweltmeisterschafts- Qualifikationsspiel zum Vorwand hatte und im Anschluß daran begann. Kapuscinski war der erste europäische Journalist vor Ort und konnte seine Depeschen ohne Militärzensur übermitteln - "im übrigen waren sie ohnehin polnisch". Gleichzeitig hörte er im Radio Berichte über die kurz bevorstehende Mondlandung - "die ganze Menschheit juble über diesen Triumph rationalen und präzisen Denkens." (S. 284/285) Diese 25 bis 35 Jahre alten, brillanten Zeitdokumente berichten im übrigen von Konflikten, die auch heute noch zumeist aktuell sind und teilweise bräuchte man nur die Namen der handelnden Personen auszutauschen, um eine Nachricht von heute zu entwerfen: Kongo, Algerien, Nigeria, Lateinamerika, Somalia etc. Die Menschheit hat seitdem für bestimmte Probleme offensichtlich keine dauerhaften Lösungen finden können. Das Buch ist ausgezeichnet, aber der manchmal durchscheinende schwarze - nicht zynische - Humor bei gleichzeitig dargestellter Ausweglosigkeit der dritten Welt aus ihren Problemen sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, obwohl gerade das erste möglicherweise das zweite erst erträglich macht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Bürgerkriege und Unruhen in Staaten der dritten Welt, die in unserer Tagespresse allenfalls als kurze Randnotiz erscheinen, sind der Kern von Kapuscinskis Erzählungen. In seinem fesselnden Werk 'Der Fußballkrieg' zeigt er dem Leser, dass er die Welt versteht. Seine gefahrvolle Leidenschaft für die unübersichtlichen Brennpunkte der Welt, seine Abneigung gegen Schreibtischjournalisten und seine tiefe Liebe gegenüber den betroffenen Menschen sind die Zutaten für seine bescheidene Scharfsinnigkeit. Egal ob er vom Bürgerkrieg im Kongo zu Lumumbas Zeiten erzählt, vom Überfall El Salvadors auf Honduras oder ob er dem Leser seine Gedanken und Beobachtungen zum Thema Tropenkoller mitteilt, durch seine Feder wird das Geschehene zur zeitlosen Parabel. Beeindruckend.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Menschen sind das wichtigste in den Reportagen des polnischen Journalisten Ryszard Kapuscinski. Ob es um einen der wichtigsten Politiker Afrikas oder einen Kamelhirten handelt, stets steht der Mensch im Vordergrund. Kapuscinski war langjähriger Korrespondent der polnischen Nachrichtenagentur PAP in Afrika, Asien und Lateinamerika. So erzählen seine Reportagen von den manchmal seltsamsten Erlebnissen rund um den Globus: Er erlebt den 100stündigen "Fußballkrieg" zwischen Honduras und El Salvador an der Front mit, fast als einziger Journalisten. Kurz darauf befindet er sich das erste Mal in Zypern, steht er unerwartet auf einer Rednertribüne in einem Flüchtlingscamp und soll eine Rede an die aus dem Norden vertriebenen Griechen halten. Ein andermal steht er mitten in der äthiopischen Wüste, im umkämpften Grenzgebiet zu Somalia, ohne Wasser oder ein Auto; sein Überleben hängt davon ab, daß er einen freundlich gesinnten Menschen findet, der ihn von hier wegbringt. Kurz vorher war er noch in Lagos, ist unfähig zu schreiben und leidet unter einer seltsamen, schmerzhaften tropischen Krankheit. Kapuscinski schildert Abenteuer, von denen man gedacht hat, daß sie heutzutage nicht mehr möglich sind. Die FAZ schrieb: "Die Bilder sind nie verschwommen, sie bleiben lange im Gedächtnis." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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