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Der Friedhof in Prag: Roman Kindle Edition

3.2 von 5 Sternen 109 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 528 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Atemberaubend virtuos spielt der Autor von "Der Name der Rose" auch in diesem Meisterwerk mit historischen Fakten und literarischer Fiktion. Mit Wahrheit und Fälschung, mit Identität und Erinnerung." (Natürlich)

Kurzbeschreibung

Der Italiener Simone Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 13684 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 528 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005QR33MO
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen 109 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #18.005 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Der Schriftsteller und Semiotiker wurde 1932 in Alessandria in der italienischen Region Piemont geboren. Sein Vater war Buchhalter. Mit der Mutter zog der junge Eco während des Zweiten Weltkriegs in ein Bergdorf. Seine schulische Erziehung erhielt er durch den Bund der Salesianer. Seine späteren Vorlieben als Zeichentheoretiker und Historiker sowie auch als Schriftsteller mit immensem Geschichtsbewusstsein und Sinn für Geheimnisse spiegeln sich bereits in seinem Namen wider: Eco steht für die lateinische Bezeichnung "ex caelis oblatus" - "Ein Geschenk des Himmels", die dem Großvater von offizieller Seite gegeben worden war. Der Autor lebt zusammen mit seiner deutschen Frau in Mailand und in der Nähe von Rimini.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Er ist eine Art abstoßender Forrest Gump des 19. Jahrhunderts: Der Meisterfälscher und Spion Simone Simonini, der 1897 (angeblich) erinnerungslos in Paris erwacht und über den sein Schöpfer Umberto Eco sagt, dass er mit ihm eine möglichst widerliche und abscheuliche Figur kreieren wollte. Das ist ihm gelungen. Virtuos gelungen. Einen widerwärtigeren Protagonisten wird man in der Weltliteratur schwerlich finden. Simonini ist käuflich, fälscht Dokumente, mordet, lügt und betrügt. Und er hasst inbrünstig. Juden, Freimaurer, Jesuiten, Deutsche, Frauen, eigentlich alle und alles. Vielleicht mit Ausnahme des Essens.

Der Sohn eines italienischen Offiziers ist geprägt vom Einfluss des judenhassenden Großvaters, der die Juden als Quelle allen Übels und Unglücks betrachtet. Damit entwickelt sich Simonini zum Träger der rassistischen, antisemitischen Vorurteile seiner Zeit. Zur Projektionsfläche alles Bösen. Die dahinter stehenden Triebkräfte sind die gleichen, die bis heute noch Rechtsradikalität und Terror hervorbringen: tief verwurzelter Hass und Geldmangel, gepaart mit intellektueller Befähigung und dem Ehrgeiz, diese auszunutzen.

Simonini lernt die grenzenlose Macht des geschriebenen Wortes kennen, die Bedeutung von Schriftstücken. Fiktionen, so die Erkenntnis, erzeugen Wirklichkeit, jedenfalls, wenn sie gut gemacht sind: "Nie, nie, niemals darf man mit echten oder halb echten Dokumenten arbeiten... Um überzeugend zu sein, muss das Dokument ganz neu geschaffen werden..." Der Erfolg ist besonders groß, wenn es auf Gerüchten basiert.
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6 Kommentare 184 von 196 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt dieses Romans eingehen, das wurde bereits umfassend getan.
Nur soviel, der neue Roman von Herrn Eco scheint mir sehr gelungen, war ich mit seinem Vorgänger ,,Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana`` nicht recht warm geworden, kommt man hier voll auf seine Kosten.
Er ist ein genialer Autor der sich grenzenlos in seinem erzählerischen Milieu auszukennen scheint, und davon profitiert auch diese Geschichte enorm.
Fantastisch beschreibt Eco die seelischen Abgründe des Herrn Simonini,er trifft gekonnt das Historische Milieu der Geschichte, zudem existierte ein Grossteil der hier handelnden in real.
Natürlich ist der Gegenstand um den es geht, der aufkeimende bzw. kulminierende Judenhass zu Ende des 19. Jhderts ein bedrückendes Thema, doch lernt man hier nebenbei viel über die Hintergründe und Eco versteht es gekonnt humoristische Elemente einzubauen.
Man erschrickt wenn er über die Entstehung von Verschwörungstheorien erzählt über die Leichtgläubigkeit der damaligen Leute und bewundert zugleich den Erfindugsreichtum der Regierenden und wie Interessen Meinung machen.

Fazit:Ein brillant geschriebener und bewundernswert aufwendig recherchierter Roman den ich gern empfehle!
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Format: Gebundene Ausgabe
Zum Inhalt dieses großartigen neuen Romans von Umberto Eco brauche ich nichts mehr zu schreiben, das haben andere Rezensenten vor mir schon ausgiebig getan. Überrascht war ich allerdings von der großen Anzahl negativer Urteile über das Buch, was in mir den Verdacht aufkommen läßt, es gebe möglicherweise zwei Versionen. Meine Ansicht über den Roman bezieht sich also auf den mit der hier bei Amazon angegeben ISBN-Nummer. Ein immer wieder gelesener Vorwurf: der Roman sein verworren, unübersichtlich. Diesen Eindruck habe ich auf keiner Seite; die Synopsis im Anhang 'Unnötige Hintergrundinformationen' ist eindeutig ironisch gemeint, wie überhaupt dieser ganze Roman meinem Eindruck nach eine Paraphrase oder Parodie auf das Genre des Historien- und Kolportageromans à la Sue, Dumas und die Feuilleton-Fortsetzungsromane des19. Jahrhunderts ist. Vorgeworfen wird von manchen Kritikern auch die in diesen Roman eingeflossene Belesenheit Ecos (gar von 'Selbstverliebtheit' ist die Rede). Kein Wunder in einer Zeit, in welcher Ignoranz, Halbbildung und Unwissenheit hoffähig geworden sind. Auch ohne über die historisch verbürgten Personen (Bixio, Joly, Brafmann etc.) näheres zu wissen (mir waren etliche bisher jedenfalls nicht bekannt) ist dieser Roman ohne Abstriche verständlich, allerdings erhöht sich das Lesevergnügen, wenn man sich beispielsweise in Wikipedia quasi als Ergänzung zusätzliche Informationen einholt.
Mein Fazit: ein durchweg spannender, kurzweiliger, amüsanter (jawohl!) Roman, durchsetzt mit sarkastischem Humor, vielleicht nicht für jeden geeignet (Achtung Ken-Follett-Fans: Hände weg!). Daher unbedingt 5 Sterne!
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Format: Gebundene Ausgabe
Nun ja, ich habe zuletzt das Foucaultische Pendel von Eco gelesen und war davon fast noch begeisterter als von Der Name der Rose oder Baudolino. Vom Friedhof von Prag bin ich maßlos enttäuscht.
Der Beginn des Buches erschien noch recht vielversprechend (der Passant im Konjunktiv, der skurile Simonini, Persönlichkeitsspaltung etc.)
Doch dann werden einfach historische Fakten aufgezählt bei denen der Protagonist irgendwie involviert ist, Leute umbringt, intigriert und dem Kulinarischen frönt. Allerdings lässt sich keine Handlung erkennen, die einen irgendwie fesselt, der Leser wird auf keine falschen Fährten gelenkt, in die Irre geführt, wie in den oben erwähnten Büchern Ecos. Vielemehr ist alles vorhersehbar: Der Protagonist trifft mit irgendwelchen historischen Personen des 19. Jh zusammen, intrigiert, mordet, fertig. Und selbst das ist nicht im geringsten spannend und fesselnd. Nächstes Kapitel wie gehabt.
Keine Überaschungen, keine Dynamik der Handlung, keine Spannungskurve. Die schriftlichen Dialoge zwischen dem Protagonisten und dem Alter Ego wirken auch gekünstelt und recht konstruiert, eben als gescheiteter Versuch etwas Orginelles in den öden Ablauf der Aufzählung geschichtlicher Details zu bringen.
Um sich über das 19. Jh zu informieren ist ein Geschichtsbuch jedoch besser geeignet.
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