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Der Friedhof in Prag: Roman
 
 

Der Friedhof in Prag: Roman [Kindle Edition]

Umberto Eco , Burkhart Kroeber
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (102 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 11,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»›Der Friedhof in Prag‹ ist gelehrt, natürlich. Bitterböse, auch das.«
Florian Welle, Süddeutsche Zeitung 04.06.2013

Kurzbeschreibung

Der Italiener Simone Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3508 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 510 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3446237364
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005QR33MO
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (102 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #10.982 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Der Schriftsteller und Semiotiker wurde 1932 in Alessandria in der italienischen Region Piemont geboren. Sein Vater war Buchhalter. Mit der Mutter zog der junge Eco während des Zweiten Weltkriegs in ein Bergdorf. Seine schulische Erziehung erhielt er durch den Bund der Salesianer. Seine späteren Vorlieben als Zeichentheoretiker und Historiker sowie auch als Schriftsteller mit immensem Geschichtsbewusstsein und Sinn für Geheimnisse spiegeln sich bereits in seinem Namen wider: Eco steht für die lateinische Bezeichnung "ex caelis oblatus" - "Ein Geschenk des Himmels", die dem Großvater von offizieller Seite gegeben worden war. Der Autor lebt zusammen mit seiner deutschen Frau in Mailand und in der Nähe von Rimini.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
168 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MH TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Er ist eine Art abstoßender Forrest Gump des 19. Jahrhunderts: Der Meisterfälscher und Spion Simone Simonini, der 1897 (angeblich) erinnerungslos in Paris erwacht und über den sein Schöpfer Umberto Eco sagt, dass er mit ihm eine möglichst widerliche und abscheuliche Figur kreieren wollte. Das ist ihm gelungen. Virtuos gelungen. Einen widerwärtigeren Protagonisten wird man in der Weltliteratur schwerlich finden. Simonini ist käuflich, fälscht Dokumente, mordet, lügt und betrügt. Und er hasst inbrünstig. Juden, Freimaurer, Jesuiten, Deutsche, Frauen, eigentlich alle und alles. Vielleicht mit Ausnahme des Essens.

Der Sohn eines italienischen Offiziers ist geprägt vom Einfluss des judenhassenden Großvaters, der die Juden als Quelle allen Übels und Unglücks betrachtet. Damit entwickelt sich Simonini zum Träger der rassistischen, antisemitischen Vorurteile seiner Zeit. Zur Projektionsfläche alles Bösen. Die dahinter stehenden Triebkräfte sind die gleichen, die bis heute noch Rechtsradikalität und Terror hervorbringen: tief verwurzelter Hass und Geldmangel, gepaart mit intellektueller Befähigung und dem Ehrgeiz, diese auszunutzen.

Simonini lernt die grenzenlose Macht des geschriebenen Wortes kennen, die Bedeutung von Schriftstücken. Fiktionen, so die Erkenntnis, erzeugen Wirklichkeit, jedenfalls, wenn sie gut gemacht sind: "Nie, nie, niemals darf man mit echten oder halb echten Dokumenten arbeiten... Um überzeugend zu sein, muss das Dokument ganz neu geschaffen werden..." Der Erfolg ist besonders groß, wenn es auf Gerüchten basiert.
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ecce Eco 19. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Inhalt dieses großartigen neuen Romans von Umberto Eco brauche ich nichts mehr zu schreiben, das haben andere Rezensenten vor mir schon ausgiebig getan. Überrascht war ich allerdings von der großen Anzahl negativer Urteile über das Buch, was in mir den Verdacht aufkommen läßt, es gebe möglicherweise zwei Versionen. Meine Ansicht über den Roman bezieht sich also auf den mit der hier bei Amazon angegeben ISBN-Nummer. Ein immer wieder gelesener Vorwurf: der Roman sein verworren, unübersichtlich. Diesen Eindruck habe ich auf keiner Seite; die Synopsis im Anhang 'Unnötige Hintergrundinformationen' ist eindeutig ironisch gemeint, wie überhaupt dieser ganze Roman meinem Eindruck nach eine Paraphrase oder Parodie auf das Genre des Historien- und Kolportageromans à la Sue, Dumas und die Feuilleton-Fortsetzungsromane des19. Jahrhunderts ist. Vorgeworfen wird von manchen Kritikern auch die in diesen Roman eingeflossene Belesenheit Ecos (gar von 'Selbstverliebtheit' ist die Rede). Kein Wunder in einer Zeit, in welcher Ignoranz, Halbbildung und Unwissenheit hoffähig geworden sind. Auch ohne über die historisch verbürgten Personen (Bixio, Joly, Brafmann etc.) näheres zu wissen (mir waren etliche bisher jedenfalls nicht bekannt) ist dieser Roman ohne Abstriche verständlich, allerdings erhöht sich das Lesevergnügen, wenn man sich beispielsweise in Wikipedia quasi als Ergänzung zusätzliche Informationen einholt.
Mein Fazit: ein durchweg spannender, kurzweiliger, amüsanter (jawohl!) Roman, durchsetzt mit sarkastischem Humor, vielleicht nicht für jeden geeignet (Achtung Ken-Follett-Fans: Hände weg!). Daher unbedingt 5 Sterne!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bellissima 16. August 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt dieses Romans eingehen, das wurde bereits umfassend getan.
Nur soviel, der neue Roman von Herrn Eco scheint mir sehr gelungen, war ich mit seinem Vorgänger ,,Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana`` nicht recht warm geworden, kommt man hier voll auf seine Kosten.
Er ist ein genialer Autor der sich grenzenlos in seinem erzählerischen Milieu auszukennen scheint, und davon profitiert auch diese Geschichte enorm.
Fantastisch beschreibt Eco die seelischen Abgründe des Herrn Simonini,er trifft gekonnt das Historische Milieu der Geschichte, zudem existierte ein Grossteil der hier handelnden in real.
Natürlich ist der Gegenstand um den es geht, der aufkeimende bzw. kulminierende Judenhass zu Ende des 19. Jhderts ein bedrückendes Thema, doch lernt man hier nebenbei viel über die Hintergründe und Eco versteht es gekonnt humoristische Elemente einzubauen.
Man erschrickt wenn er über die Entstehung von Verschwörungstheorien erzählt über die Leichtgläubigkeit der damaligen Leute und bewundert zugleich den Erfindugsreichtum der Regierenden und wie Interessen Meinung machen.

Fazit:Ein brillant geschriebener und bewundernswert aufwendig recherchierter Roman den ich gern empfehle!
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110 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jrgela
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
...das verlorengegangen oder aufgrund eines banalen Zwischenfalls nie produziert worden ist, aber es hätte sein können oder müssen."

Ich bin ein wenig traurig darüber, wie sehr sich Umberto Eco auf seinen Elfenbeinturm zurückgezogen hat. In der Manier von Canettis Professor Peter Kien stöbert er auf der Suche nach der Wahrheit in seinen unzähligen Büchern. Einen Roman daraus entstehen zu lassen scheint ihm dabei eher als Zwang auferlegt zu sein, denn man scheint irgendwie zu merken, dass Eco eigentlich gar keine Lust hat, eine Geschichte zu erzählen. Und so hält "Der Friedhof in Prag" für mich vielleicht thematisch, aber sicher nicht inhaltlich, dem Vergleich mit dem Foucaultschen Pendel, der immer wieder angestrebt wird, stand. "Das Foucaultsche Pendel" habe ich begeistert gelesen. Die Story war sicher im herkömmlichen Sinn auch nicht wirklich spektakulär. Sie hat aber getragen und so zumindest Ecos Anliegen auch ohne zusätzliches Fachwissen erkennbar gemacht. Beim Friedhof in Prag verging mir, ohne detaillierte Kenntnisse vor allem der italienischen und französischen Geschichte des 19. Jahrhunderts, zunächst ein wenig der Spaß am Lesen.
Oberflächlich betrachtet könnte die Struktur des schizoiden, unter Gedächtnisschwund leidenden, Tagebuch schreibenden Hauptdarstellers, in Verbindung mit dem übergeordneten eigentlichen Erzähler, dann auch noch als müde und wenig originell erscheinen, aber Eco sorgt mit diesem "Kunstgriff" dafür, dass ich mich überhaupt auf die Suche nach der Geschichte, die das Buch erzählen will, gemacht habe und mich dann doch einlesen konnte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Extrem langatmig und verworren
Ich bin noch nicht ganz durch, jedoch kann ich die von vielen gezeigte Begeisterung für diesen Roman überhaupt nicht teilen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ombudsmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig
Ein absolut großartiger Roman von ECO. Wer seinen Baudolino und Das foucaultsche Pendel kennt wird "Den Friedhof von Prag" verschlingen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Stieven Fischer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wunderbar
böse zungen behaupten ja ein schriftsteller schreibt nur ein gutes buch. stimmt nicht, im gesamtwerk ecos sind der baudolino und der friedhof in prag wunderbare beispiele,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Dr. Rolf Leber veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein opulentes Spektakel, das in Teilen als klug und flott durchgehen...
Umberto Eco, der Geistesriese mit dem enzyklopädischen Wissen über alle Aspekte der europäischen Geschichte (und vermutlich weit darüber hinaus) macht es dem... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von FG veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen fehlkauf
stinklangweilig,total langatmig und verworren geschrieben,
wechselt ständig zwischen personen und keiner weis wer die sind. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Stefan Kann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine Qual!
Dieses Buch ist eine echte Qual!
Plattes Wissen um die großen und kleinen Persönlichkeiten der Zeit verpackt in eine träge und schrecklich langweilige... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Stephan Kiehl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Zu wenig Fiktion, zu viele Fakten
Ich gestehe: ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen. Das passiert ganz selten. Was will Eco mit diesem Roman? Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Cosima Cejna-Schubert veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Quälerei statt Lesespaß
Bis Seite 412 habe ich durchgehalten - in der vergeblichen Hoffnung, dass doch noch so etwas wie eine Geschichte herauskommt ... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Manu veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen lehrreich
... zumindest gibt es mal eine neue Sichtweise auf die ganze Freimaurerei, Judenverfolgung und andere Verschwörungstheorien. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Holger Blankenstein veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schach und ... MATT
Der Italiener Simon Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von dreizwoeinsheinz veröffentlicht
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Die Menschen tun das Böse nie so vollständig und begeistert, wie wenn sie es aus religiöser Überzeugung tun. &quote;
Markiert von 28 Kindle-Nutzern
&quote;
Man kann nicht jemanden das ganze Leben lang lieben, aus dieser unmöglichen Hoffnung entstehen Ehebruch, Muttermord, Freundesverrat Dagegen kann man jemanden sehr wohl das ganze Leben lang hassen. Vorausgesetzt, er ist immer da, um unseren Hass zu schüren. Hass wärmt das Herz.« &quote;
Markiert von 15 Kindle-Nutzern
&quote;
Weil niemand auf den Gedanken kommt, dass seine Missgeschicke mit seiner eigenen Beschränktheit zu tun haben könnten, deshalb muss jeder einen Schuldigen finden. &quote;
Markiert von 15 Kindle-Nutzern

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