Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Fremde
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Fremde [Gebundene Ausgabe]

Albert Camus
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, 1972 --  
Taschenbuch EUR 7,99  
Unbekannter Einband --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Stuttgart Fackelverlag, (1972)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0024F7ZGQ
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.151 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Albert Camus
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Albert Camus auf Amazon

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(2)
(2)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Camus erzählt die Geschichte eines introvertierten jungen Mannes, dem es schwer fällt Liebe zu zeigen, vielleicht sogar zu empfinden. So lässt ihn der Tod seiner Mutter nahezu gleichgültig, eher genervt als ergriffen nimmt er an deren Beerdigung teil. Im zweiten Teil des Romans erschießt er einen jungen Algerier im Streit. Auch diese Tat berührt ihn nicht sonderlich, selbst als es im Gericht um seinen Kopf geht - der Staatsanwalt beantragt die Todesstrafe - kann sich Meursault (so der Name des jungen Mannes) nicht aus einer Lethargie befreien. Camus erzählt diese Geschichte in überwiegend einfachen, kurzen Sätzen, so wie sie sein Protagonist Meursault erzählt hätte, nur kein Wort zuviel. Ein auch heute noch enorm lesenswerter Klassiker.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Sarah Krampl TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Albert Camus (1913-1960) wuchs in Algier auf, studierte Philosophie und arbeitete unter anderem beim Verlag "Gallimard" als Lektor. 1957 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seine bekanntesten Werke sind: "Der Fremde" (1942), "Der Mythos des Sisyphos" (1942) und "Die Pest" (1947).

Camus ist in der Philosophie als moralisierender Existentialist bekannt, als Einer, der sich mit dem Sinn des Lebens auf eine sehr konkreten Weise beschäftigt. Zunächst bester Freund von Jean Paul Sartre, dem Existentialisten schlechthin, überwarf er sich aus ideell-politischen Gründen mit ihm, genauer gesagt lehnte Camus den Kommunismus ab. Sartre stand mit seiner existentialistischen Philosophie (Hauptspruch: "Der Mensch ist verurteilt, frei zu sein") eher im gesellschafts-politischen Rampenlicht, Camus ging es hingegen nie um konkrete politische Ereignisse, sondern eher um moralisch-ethische Fragen. Sartre und Camus rezensierten jeweils des anderen Werke: Sartre schrieb eine Rezension zu Camus' "Der Fremde" und Camus schrieb eine Rezension zu Sartres "Der Ekel" (1938). Camus und Sartre sind jedenfalls Geister ihrer Zeit und sehr ähnlich in ihrem Denken. Aus einem Vergleich zwischen den Beiden kann der philosophische Geist in all ihren Facetten gut herausgearbeitet werden.

"Der Fremde" gilt als Pflichtlektüre für alle Romanistik Studenten.
Meursault, der Protagonist, begeht unabsichtlich einen Mord. Beim Prozess stellt sich heraus, dass die Gesellschaft und die Richter nicht die Wahrheit sehen, sondern den Protagonisten, aufgrund seiner persönlichen Einstellung zum Leben, verurteilen. Die Wahrheit ist nämlich, dass er diesen Mord nicht aus Berechnung oder kaltblütig verübt hat, sondern aus einem viel banaleren Grund: als er den Streit zwischen seinem Nachbarn Raymond und einem Araber (den Bruder von Raymonds Ex-Geliebten) friedvoll schlichten wollte, blendete ihn die Sonne und er meinte zu erkennen, dass der Araber ihn mit dem Messer erstechen wollte. Deshalb erschoss er ihn. Der Mord wurde aus Selbstverteidigungsgründen ausgeübt. Dadurch aber, dass der Protagonist als Mensch vor dem Richter erscheint, dem alles egal ist, der zum Beispiel, als seine Mutter starb, keinerlei Gefühlsregungen zeigte und am Tag nach ihrem Tod eine Liebesbeziehung mit einer Frau einging, hält man ihn für einen kaltblütigen, unberechenbaren Mörder.
Camus Werke sind bekannt dafür, das Leben des Menschen als sinnlos und absurd darzulegen. Nicht nur das Leben der Menschen, sondern auch der Tod ist absurd und sinnlos und deshalb ist es einerlei, was der Mensch mit seinem Leben anfängt. Gerade in diesem Werk ist seine Sicht noch sehr pessimistisch angehaucht, der Protagonist erhebt nicht den Anspruch, wie später in "Die Pest" und auch im "Mythos des Sisyphos", trotz Erkenntnis der Sinnlosigkeit und Absurdität, mit Gleichmut und Freude, einer bestimmten, individuell ausgesuchten Tätigkeit nachzugehen. In diesem Roman geht es um die Erkenntnis der Sinnlosigkeit, aber auch um die Erkenntnis von Lügengespinsten vonseiten der Gesellschaft, die die einfache Wahrheit hinter ihren konventionsbedingten Lügengeschichten nicht verstehen und nicht akzeptieren will. Die gesellschaftliche Konvention, so übel sie auch sein mag, wird nie in Frage gestellt, der Massenmensch fühlt eine gewisse Sicherheit, wenn er die Meinungen und Gepflogenheiten übernimmt, die ihm von der Gesellschaft diktiert werden. Und ein Mensch wie Meursault kommt unmöglich gegen diese aufgesetzte, falsche Apparatur, die die vom Menschen erschaffene Gesetze beinhaltet, an.
Wenn man die aktuelle Situation betrachtet, dann muss man sich zum Beispiel die Frage stellen, warum es heute so "in" ist, Finanzschwindler gerichtlich zu verurteilen, die es ja schon immer gegeben hat. Und wie steht es mit den Richtern und Anwälten, die diese Gerichtsverhandlungen führen, wer kontrolliert, ob sie nicht genauso korrupt sind wie jene, die Opfer der allgemeinen Wut über die Schere zwischen Arm und Reich sind.
Meursault wird eine moralische Verdorbenheit vorgeworfen, obwohl er gar keine moralischen Grundsätze besitzt, er ist der Gleichgültige und wie es richtig in diesem Werk erkannt wird, kehrt sich die Moral bei der Gesellschaft ins Gegenteil um, insofern, dass die Menschen nur danach trachten, zuzusehen, wie ein Mensch an den Pranger gestellt wird:

"Wie hatte ich übersehen können, dass nichts wichtiger ist als eine Hinrichtung und dass es alles in allem das einzig wirklich Interessante für einen Menschen ist. Wenn ich je aus diesem Gefängnis herauskommen sollte, würde ich mir alle Hinrichtungen ansehen. Ich glaube, es war ein Fehler, an diese Möglichkeit zu denken. Denn bei der Vorstellung, eines frühen Morgens als freier Mann hinter einer Polizeikette zu stehen, gewissermaßen auf der anderen Seite, bei der Vorstellung, der Zuschauer zu sein, der zusieht und sich hinterher übergeben kann, stieg mir eine Woge giftiger Freude ins Herz. Aber das war unvernünftig. Es war ein Fehler, mich zu solchen Annahmen hinreißen zu lassen, weil ich im nächsten Augenblick so entsetzlich fror, dass ich mich unter meiner Decke zusammenrollte. Meine Zähne klapperten, ohne dass ich an mich halten konnte."

Im Mittelalter waren Hinrichtungen eine Sensation, und den Menschen war es egal, ob der Mensch, der hingerichtet wurde im Recht oder Unrecht war. Heute gibt es zwar keine Hinrichtungen mehr und doch geht es darum zuzusehen, wie zunächst hoch angesehene Menschen, wie der Arzt von Michael Jackson zum Beispiel, verurteilt werden. Man lese einfach die Kommentare in den Zeitungen, die Menschen trachten danach, andere zu verurteilen, Sündenböcke zu schaffen. Steckt da vielleicht nicht ein bisschen Neid und Lust nach Schadenfreude dahinter? Jedenfalls ist das Thema in diesem Roman höchst aktuell und meiner Meinung nach auch gewissensbildend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein "schlichter" Roman 23. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Man kann eigentlich nicht sagen,dass sich in diesem Roman die Ereignisse ueberschlagen.Die Handlung ist schnell erzaehlt:Der franzoesische Angestellte in Algier,Mersault,beginnt seine Erzaehlung zu dem Zeitpunkt,als er erfaehrt,dass seine Mutter gestorben ist.Er nimmt an ihrem Totenbett Abschied,und laesst sich gleich am naechsten Tag mit seiner Arbeitskollegin ein,mit der er die Nacht verbringt.Einige Tage spaeter wird er von einem Freund in dessen Haus am Meer eingeladen.Am Strand begegnen die beiden einem Araber,der Streit mit diesem Freund hatte,und es kommt zu einem Handgemenge.Mersault nimmt vorsichtshalber den Revolver seines Freundes an sich,mit dem er,als er spaeter alleine demselben Araber noch einmal begegnet,diesen erschiesst,als der sein Messer zueckt.Schliesslich wird Mesault deshalb zum Tode verurteilt. So schlicht wie die Handlung,so sehr faellt die Teilnahmslosigkeit des Erzaehlers auf,fuer den sein Leben im Grunde "wie ein Film"an ihm vorbeizieht,das Leben und die Umwelt existieren auch ohne ihn.Aber trotz dieser "Sinnleere",dieser scheinbar zufaelligen Aneinanderkettung von Begebenheiten im Bericht des Erzaehlers,wird es nicht langweilig ,diesen Roman zu lesen,auch wird das Buch nicht erst dann interessant,wenn man sich ueber seine Interpretation den Kopf zerbrochen hat,auch muss man nicht erst die Biographie des Autors kennen,um den Roman zu verstehen.Im Gegenteil,man identifiziert sich sofort mit dem Erzaehler Mersault,man kann sich in dessen Denkweise hineinversetzen.Hier bietet der Roman einen Anstoss zum Nachdenken,und das ist die eigentliche Qualitaet des Romans. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Ein großes Buch!
Nur wenige Bücher dieser Kürze schaffen es einen solch großen Eindruck zu hinterlassen! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sven H. veröffentlicht
"Das bedeutet nichts. Man ist sowieso immer ein bisschen schuldig."
Mit dem sachlichen Gleichmut etwa eines Polizeiberichts erzählt ein Mann über sich. Ein Mann, der Sonntage nicht mag, der nicht mag, wenn man ihm Fragen stellt, der keine... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von jrgela veröffentlicht
Ein Leben ohne Lüge
Jemandem wird der Prozess gemacht,weil er einen Menschen erstochen hat. Alles, was der Täter gesagt und getan hat, gerät nun ins Blickfeld. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Klaus Nuehrig veröffentlicht
Pflichtlektüre fürs Leben
Absolut genial! Pflichtlektüre fürs Leben! Es ärgert mich, dass ich das Buch nicht schon früher gelesen haben, vor allem denke ich an all die schlechten... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Michael Jackson veröffentlicht
Über Konventionen, Moral und Sinn
Der seinerzeitige Camus-Rezensent Sartre hatte den "Fremden" und "Sisyphos" wechselseitig stark aufeinander bezogen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Hartmut Zimmer veröffentlicht
Die Frage nach dem WARUM
Albert Camus ist ein französisch-algerischer Schriftsteller, die im Jahre 1957 mit dem Nobelpreis der Literatur ausgezeichnet wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von passenger17a veröffentlicht
"Das wahrhafte Kunstwerk ist dasjenige, das weniger sagt"
Sebastian Baumgartens Bühneninszenierung von ,Der Fremde' im Schauspiel Frankfurt lenkte meine Aufmerksamkeit wieder einmal auf Albert Camus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2010 von M. Thomas
zustandsbewertung
das war im angegeben zustand und noch sehr gut erhalten
ich bin bin mit dem preis-leistungsverhältniss zufrieden
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von D. Sawatzki
ein wichtiges Buch
Dieses Buch hat mich durch und durch erschüttert. Danach ist nichts mehr so, wie es einst war. Unbedingt lesen!
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von Juliette
Beinahe buddhistisch
Camus erzählt. Aber es scheint, als erzähle jemand anderer. Ein Franzose namens Meursault, so scheint's, erzählt in Französisch-Nordafrika, als Nordalgerien von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Basileus Bibliophilos
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar