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Der Freigänger: Eine Liebe zwischen Freiheit und Strafvollzug
 
 
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Der Freigänger: Eine Liebe zwischen Freiheit und Strafvollzug [Taschenbuch]

Christian Anders , Lanoo , Manfred Müller
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Freigänger Holger hat es nicht leicht: Tagsüber eine Lehre „in der Freiheit“, nachts eingesperrt in eine Gefängniszelle. Kraft, sein bitteres Schicksal zu ertragen, schöpft er aus seiner Liebe zu Helena, aus ihrem Vertrauen auf eine gemeinsame Zukunft. Doch da gerät Holger in Streit mit einem Arbeitskollegen, der dabei vom Fabrikdach stürzt.
Einmal Gefängnis – immer Gefängnis?
Christian Anders schrieb diesem Roman bereits 1974. Angeregt durch immer wieder auftauchende Diskussionen des Freigängerthemas in Deutschland entschloss er sich 2003 gemeinsam mit seiner Verlegerin zu einer Neuauflage. Im Herbst 2002 schrieb er dafür spontan das Lied „Der Freigänger“.

Klappentext

Der Freigänger Holger hat es nicht leicht: Tagsüber eine Lehre "in der Freiheit", nachts eingesperrt in eine Gefängniszelle. Kraft, sein bitteres Schicksal zu ertragen, schöpft er aus seiner Liebe zu Helena, aus ihrem Vertrauen auf eine gemeinsame Zukunft. Doch da gerät Holger in Streit mit einem Arbeitskollegen, der dabei vom Fabrikdach stürzt. Einmal Gefängnis - mmer Gefängnis? Christian Anders schrieb diesem Roman bereits 1974. Angeregt durch immer wieder auftauchende Diskussionen des Freigängerthemas in Deutschland entschloss er sich 2003 gemeinsam mit seiner Verlegerin zu einer Neuauflage. Im Herbst 2002 schrieb er dafür spontan das Lied "Der Freigänger".

Umschlagtext

DER FREIGÄNGER
Text und Musik: Christian Anders
Er war einsam, so allein, fertig mit dem Leben,
Hatte alles falsch gemacht, wollte nicht mehr geben,
Er war jung, noch so jung, und schon hinter Gittern,
Doch sie gaben ihm die Chance: Tagsüber darfst du raus,
doch abends kommst du wieder.
Er ist ein
FREIGÄNGER, FREIGÄNGER, frei auf Zeit
Freigänger, Freigänger, wieder zum Leben bereit
Dann traf er sie und wusste gleich, mit ihr zusammen schaff ich’s
Doch wenn der Abend kam, verschwand er, und sie wusste nicht wohin
Denn er traute sich nicht ihr zu sagen: Ich bin ein
FREIGÄNGER, FREIGÄNGER, nur frei auf Zeit
Freigänger, Freigänger, zum Leben bereit
Dann eines Tages ging sie ihm nach, bis zum Gefängnistor
Er wirkte so klein und hilflos, allein stand er davor
Er drehte sich um, dann sah er sie und sagte:
Jetzt weißt du’s, jetzt sag ich dir’s, ich bin
Ein FREIGÄNGER, FREIGÄNGER, es tut mir so leid,
Ein Freigänger, Freigänger, kannst du mir verzeih’n?
Doch sie sagte, Baby, das ist mir so egal,
ich liebe dich, verdammt noch mal
FREIGÄNGER, FREIGÄNGER, das Leben ist schön
Freigänger, Freigänger lass uns den Weg zusammen geh’n.

Über den Autor

LANOO (Christian Anders)
Christian Anders wurde am 15. 01. 1945 in Österreich geboren. Zum Kriegsende wanderten seine Eltern nach Sardinien aus, wo er die Klosterschule von Cagliari besuchte. Mit 10 Jahren kehrte er nach Deutschland zurück und musste zunächst eine Zeit lang im Umsiedlerlager in Offenbach leben. In der Schule hatte er es als Ausländer schwer und lernte seine Fäuste zu gebrauchen, bis man ihn respektierte. Seine Ambitionen zu schreiben reichen bis in diese Zeit zurück. Er sagt selbst dazu: „Schon als Kind wollte ich immer etwas sagen, aber keiner hat mir zugehört. Da habe ich es aufgeschrieben.“ Er beherrschte zu diesem Zweck eine Runenschrift, die er aber wieder verlernt hat. Orte haben sein Schreiben aber nie sonderlich geprägt; es war vielmehr die Literatur, die er las. Und das waren griechische Sagen, Henry Miller, Bukowski, Hermann Hesse und bis zu einem gewissen Grade auch Arthur Schopenhauer. Erst viel später im Leben stieß er auf Schriften von Beatrice Flemming und Dr. Georg Grimm, die zusammen mit der Lehre des BUDDHA fortan sein Leben beeinflussten.
Seine Karriere als Schlagersänger begann 1969 mit dem Titel „Geh nicht vorbei“, ein Millionenhit, für den er die Goldene Europa und den Silbernen Löwen von Radio Luxemburg erhielt. 1970 folgte sein erster großer Hit, den er selbst komponiert hatte: „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ – ein Hit, der, zusammen mit vielen anderen Kompositionen, sein Publikum noch heute immer wieder begeistert. Seitdem sang Christian Anders bis auf wenige Ausnahmen nur eigene Kompositionen. Die Liste seiner Hits und Auszeichnungen ist endlos. Er verkaufte über 20 Millionen Tonträger, schrieb über 900 Lieder, 5 Drehbücher, 10 Bücher, spielte und führte Regie in 9 Filmen, schrieb 2 Musicals, ein Theaterstück (Der Mann, der AIDS erschuf) und eine Sinfonie (Malibu-Sinfonie).
Trotzdem wurde er nicht glücklich. Er spürte, dass er dem wahren Sinn des Lebens noch hinterher lief. Und so verließ er enttäuscht von Ruhm und Reichtum Europa und flüchtete nach Los Angeles, wo er mehrere Monate lang obdachlos war. Aber seine spirituelle Lehrerin, Beatrice Flemming hatte ihm gesagt, dass er auserkoren sei, das Buch des Lichts zu schreiben, die wiedererwachte Urschrift, in der alle Religionen und Wissenschaften, und sind sie auch heute noch so verfälscht und missinterpretiert, ihren Ursprung haben. Und so schrieb er dieses Buch – 3000 handschriftliche Seiten über den Ursprung von Mensch und Universum. Nachdem dies getan war, produzierte Chris Ahsford mit Lanoo ein Album esoterischer Lieder unter dem Titel „Lanoo – Alive in America“. Anfang der 90-er Jahre wurde Christian Anders mit einer neuen Herausforderung konfrontiert. In seiner wöchentlichen Fernsehshow „Lanoo on the BOOK of LIGHT“ interviewte er Alan Cantwell Jr., Arzt, und Robert B. Strecker, Arzt. Sie erklärten in seiner Show, dass AIDS eine künstlich erzeugte Krankheit sei, geschaffen in Laboratorien und injiziert in Homosexuelle und Schwarzafrikaner. Drei Jahre lang stellte Lanoo Nachforschungen an. Alle Untersuchungen führten zu einem Mann – Dr. Wolf Szmuness und zu dem Buch „Der Mann, der AIDS erschuf“. Dieses Buch „tanzt“, verglichen mit den Themen der anderen Bücher, fast aus der Reihe. Es ist ein Produkt der aktiven Auseinandersetzung mit Problemen, die uns alle angehen. Ein brisantes Thema, mit dem man auch „anecken“ kann. Aber das hat Christian Anders noch nie abgeschreckt. Er schrieb es zunächst in englischer Sprache für den Markt in den USA (die engl. Originalfassung erscheint demnächst bei BOD!). In seiner Übersetzerin Elke Straube fand er eine Verbündete, die nach wenigen Seiten erkannt hat, dass dieses Buch so schnell wie möglich auch auf den deutschen Büchermarkt muss.
Zurückgekehrt nach Deutschland, singt Christian Anders (Gott sei Dank) wieder. Sehr zur Begeisterung seiner Fans. Seine Stimme ist hell und klar wie gewohnt, aber zugleich kraftvoller und ausdruckstärker als jemals zuvor. Christian Anders möchte nicht mehr nur von Liebe singen. Die Texte seiner Lieder offenbaren einen Schatz an Lebenserfahrung, genaue Beobachtung von Mensch und Umwelt sowie tiefe buddhistische Weisheit. Eine völlig neue Profilierung eines großen Künstlers hinterlässt Spuren in seinen neuen Liedern – Lieder, die mehr wollen als nur unterhalten.
Als Autor bei Libri – Books on Demand hat Christian Anders die ideale Möglichkeit gefunden, die buddhistische Lehre IM SINNE BUDDHAS weiterzugeben. Christian Anders sieht sich dabei nicht als „Guru“, wie ihm von den Medien gern unterstellt wird. Er wählte für sich den Namen LANOO, was Schüler bedeutet. Schüler und nicht Meister. Auch er ist ein Lernender, der straucheln kann und nicht perfekt ist. Guru sei die Lehre, nicht er.
Seine Fans und alle Freunde der esoterischen Wissenschaften und des wahren Buddhismus sind ganz herzlich eingeladen, ihre Meinungen und Kommentare zu seinen Büchern (email: Elke_Straube@t-online.de) mitzuteilen.
Elke Straube, Verlegerin

Aus Der Freigänger von Christian Anders, verwendet mit der freundlichen Genehmigung der Rechteinhaber

Langsam überquerte Holger die Strasse und ging auf Helena zu. Sie blieb wie angewurzelt stehen. Und als Holger näher kam, lächelte er. Aber all die Verbitterung seines jungen Herzens lag in diesem Lächeln. Es dauerte nur Sekunden, doch sie genügten, um eine Ahnung in Helena zur Gewissheit werden zu lassen. Er blieb vor ihr stehen und sah erst jetzt, dass sie weinte.
„Jetzt weißt du es“, sagte Holger mit tonloser Stimme, und seine Augen ließen nicht den Blick von den ihren, als wolle er ihr zeigen, wie furchtbar er die Schande empfand, deren Zeuge sie eben geworden war. „Ja, Helena“, fuhr er fort, und das Lächeln der Bitterkeit verschwand aus seinem Gesicht. Er machte eine kleine Pause, doch als er weitersprach, betonte er jedes Wort, als wollte er sich damit selber verletzen. „Es ist wahr, Helena, ich bin ein Strafgefangener. Oder soll ich Knastbruder sagen? Jetzt weißt du jedenfalls die Wahrheit. Ich hatte nicht den Mut, es dir zu sagen.“
Noch immer verstand Helena nicht ganz. „Aber warum bist du dann ...“
Holger unterbrach sie mit einem rauen, gezwungenen Auflachen: „Wenn du’s genau wissen willst, ich bin ein sogenannter Freigänger. Das wird man, wenn man sich besonders gut führt. Tagsüber darf man draußen der Arbeit nachgehen oder eine Lehre machen wie ich, aber abends muss man wieder zurück in die Zelle.“
Holger blickte starr geradeaus an Helena vorbei. „So ist das, Helena. Ich bin, wie man so schön sagt, ein Krimineller. Jetzt, da du alles weißt, gehe ich wieder dahin zurück, wo ich in Wirklichkeit wahrscheinlich auch hingehöre, nämlich in den Knast.“ Er wandte sich mit einer abrupten Bewegung um und ging die Straße hinunter auf das Gefängnis zu.
Einen Augenblick lang blieb Helena wie angewurzelt stehen. Dann löste sich der Schock, den Holgers Worte in ihr hervorgerufen hatten.
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