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Der zwölfjährige David träumt von aufregenden Abenteuern, als er durch einen Sturz im Wald das Bewusstsein verliert. Als er wieder zu sich kommt und nach Hause zurückkehrt, muss er feststellen, dass inzwischen nicht wenige Stunden, sondern ganze acht Jahre vergangen sind. Seine Eltern haben ihn für tot erklären lassen, und nun ist die NASA brennend an ihm interessiert. Offenbar sind in Davids Gehirn rätselhafte Informationen verborgen. Sie scheinen im Zusammenhang mit dem geheimnisvollen UFO zu stehen, das die NASA erforscht. David gelingt es, Kontakt mit dem Raumschiff aufzunehmen. Er erfährt, dass sie ihn brauchen: Er ist ihr Navigator!
Regisseur Randal Kleiser, der Film-Hits wie Die blaue Lagune oder Grease schuf, inszenierte einen peppigen Science-Fiction-Spaß für die ganze Familie. An der Universität war Kleiser Zimmergenosse von George Lucas (Krieg der Sterne), so dass es nur folgerichtig ist, dass er sich mit Der Flug des Navigators ebenfalls dem Science-Fiction-Genre zuwandte -- wenn sich sein Abenteuer auch eindeutig an ein jüngeres Publikum richtet. Die Tricks sind in Ordnung, aber können ihr 80er-Jahre-Design ebenso wenig verleugnen wie der Rest des Films. Im 21. Jahrhundert wirkt Der Flug des Navigators vielleicht etwas altmodisch, ist aber noch immer ein unterhaltsames Abenteuer für ein junges Publikum ab sechs Jahren. Joey Cramer überzeugt in der Rolle des David, ihm zur Seite steht eine junge Sarah Jessica Parker, die damals noch weit von ihrem Sex and the City-Ruhm entfernt war. --Birgit Schwenger
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Die Grundidee des Films ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der "nur mal kurz weg war" und sich auf einmal ein einer ihm fremdgewordenen Welt wiederfindet. Die Umsetzung, die auf viel überzeichnetes Spektakel verzichtet und deren Effekthascherei sich auf ein - auch nach heutigen Massstäben noch ungewöhnliches und originelles - Raumschiff beschränkt, ist einfach nur rundum gelungen.
Der schönste Teil des Films - und der, der in der Familie fraglos für immer für das größte Sehvergnügen sorgen wird - ist der eigentliche Flug, den das Raumschiff "Max" und der kleine David mit vielen witzigen Einlagen garnieren.
Sehr überzeugend ist auch die Perspektive eines Kindes dargestellt, für das die verstrichenen 8 Jahre bedeuten, dass es die Lieblingsserie im TV schon ewig nicht mehr gibt, stattdessen skurrile Musikvideos (haben wir uns sowas damals wirklich freiwillig angesehen?) das Programm regieren, Cola in fünf Geschmacksrichtungen erhältlich ist und wildfremde Leute im Elternhaus wohnen - und die eigenen Freunde alle schon 20 sein müssten!
Auch der Gesamtaufbau des Films ist gelungen - da der Titel und der Begleittext keinen Hehl daraus machen, worum es geht, wird am Anfang viel mit Bildern gespielt, und anders als David, der sich nur auf die Feier zum 4. Juli freut, sieht der Zuschauer irgendwie überall Ufos. Erstaunlicherweise ist dieser Anfangspart auch der Teil des Films, bei dem zuschauende Kinder am ehesten einen "Händchenhalter" benötigen - obwohl an sich nichts schlimmes passieren kann, hat die Atmosphäre teilweise etwas bedrückendes.
Später hingegen fiebert man nur noch mit David mit, hat Spass an den Kapriolen von "Max", schüttelt den Kopf über die - wie üblich völlig überzogen reagierenden - Behörden... ...und entdeckt dabei rein zufällig, warum Sarah Jessica Parker einem in L.A. Story schon irgendwie so bekannt vorkam - eben, hier spielte sie schon eine Schlüsselrolle!
Obwohl die DVD die Möglichkeiten des Mediums nicht mal im entferntesten ankratzt (keine zusätzliche Originaltonspur, keine Extras, ein 5.1-Ton, bei dem ich die 5.1 irgendwie noch suche) ist der Film an sich ein Muss. Daher gebe ich trotz allem 4 Sterne (5 für den Film, mit Mühe 3 für die DVD).
"Der Flug des Navigators" ist ein grossartiger Film für Kinder und Jugendliche, wenn diese damit leben können, daß die Effekte nicht so bombastisch sind, wie man es von heutigen Filmen gewohnt ist. Billig wirken die Effekte aber keineswegs, sondern sind immer glaubhaft inszeniert.
Die Story ist spannend, gut aufgebaut und originell, denn es geht um mehr als nur "Junge fliegt in UFO". Der Regisseur weiss offensichtlich, was für Wünsche, Hoffnungen aber auch was für Ängste man als Kind hat. Dazu gehört die Angst vor dem Erwachsenwerden und den Veränderungen, der Verlust der Geborgenheit als Kind in einer Familie. Es geht auch ein wenig um Streitigkeiten zwischen Brüdern. All das sind Aspekte der Handlung.
Der Film vermittelt sehr wertvolle Botschaften hierzu, ohne sie plump vortragen zu müssen und er macht eine Menge Spaß.
Der einzige Grund, warum er keine 5 Sterne von mir kriegt ist die nicht vorhandene Ausstattung der DVD und die enttäuschende Bild- und Tonqualität.
Das Bild hat zwar keine Kratzer oder ähnliche Alterserscheinungen, ist aber deutlich unschärfer und kontrastärmer als es bei einer neuen VHS-Kassette der Fall wäre. Der Ton leiert manchmal dezent und wurde ebensowenig überarbeitet wie das Bild, sehr schade um den genialen Soundtrack von Alan Silvestri, der viel zur Atmosphäre beiträgt.
Da aber bei diesem recht wenig bekannten Film wohl nicht mit einer besser ausgestatteten Special Edition oder Ähnlichem zu rechnen ist, müssen wir wohl genügsam sein.
Ich bin einfach froh, daß es diesen Film überhaupt wieder zu kaufen gibt, auch wenn die DVD schwer enttäuscht.
Wer Filme im Geiste von "Die Goonies", "Joey" oder eben "E.T." mag, der ist hier richtig.
Eigentlich ist es schon komisch, dass dieser film gerade die
erwachsenen so anspricht, vermutlich liegt es daran, dass er
Kindheitsträume visualisier und die jungen Darsteller nicht,
altkluge Nervensägen alla TKKG und co sind. Die geschichte
ist putzig, und vorallem die Dialoge zwischen "MAX" dem raumschiff und dem jungen David sind zum Teil zum brüllenn.
Auch die beziehung zu seiner gealterten familie wird beleuchtet,
so ist die geschicht weit weniger platt als mancher glauben
wird. Vorallem die beziehung zu seinem "kleinen-grossen" Bruder
ist von Bedeutung.
Die SFX des raumschiffes waren damals eine revolution, und
sind heute auch noch ansehlich. Die musik von Alan Silvestri
ist schön und passt prima zum Film. Alles in allem ein wunderbarer "kleiner" Film der vorallem die ganze Familie
vor dem Fernseher zufrieden zurücklässt.
5 Sterne, bleibt zu hoffen das Bild und Tonqualität der DVD
würdig sind. Und einige extras würden auch nicht schade.
(z.B wie die darsteller heute aussehen, u,s,w,)
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