Doch Jonathan verfolgt noch ein anderes Ziel: Er ist auf der Suche nach einem Serienmörder, der auch Jonathans Tocher auf dem Gewissen hat und seinen Opfern vor deren Tod das Wort "Selene" zuflüstert ...
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Produktinformation
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Elizabeth Redfern verquickt diesen Plot mit der Suche einiger Hobbyastrologen nach dem „verlorenen" Stern zwischen Mars und Jupiter mit dem Namen Selene. Eng verwoben mit der ganzen Geschichte ist der englisch-französische Krieg und die verratene Landung der Königstreuen Truppen an der französischen Küste. Sehr stimmungsvoll werden die Personen und Orte beschrieben, und Elizabeth Redfern hätte mit ihrem Roman ein großer Wurf gelingen können, wenn sie sich nicht so allzu sehr detailverliebt gezeigt, und damit die Leser ab des letzten Drittels des Buches etwas gelangweilt hätte. Eigentlich möchte ich dreieinhalb Sterne verteilen, drücke aber wegen der glaubwürdig beschriebenen Charaktere und der guten Atmosphäre alle Augen zu und verteile vier.
Zunächst war ich begeistert von der Darstellung der Personen und vor allem von den Schilderungen Londons im ausgehenden 18. Jahrhundert, aber schon bald fühlte ich mich wie erschlagen von all dem, was Redfern versucht hat in diesem Roman unterzubringen : Astronomie, Spionage, Optik, die Französische Revolution, Politik, Mord etc.
Wenn Redfern sich auf nur einige der o.a. Themenbereiche konzentriert und diese „zusammengemischet" hätte, wäre wohl sicherlich mehr Spannung als Langatmigkeit dabei herausgekommen, denn es hätte den Handlungsablauf gestrafft und damit zur besseren Lesbarkeit beigetragen.
Fazit: Ein lesenswerter, aber nicht ganz gelungener Versuch.
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