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Der Fluch des Florentiners: Roman
 
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Der Fluch des Florentiners: Roman [Gebundene Ausgabe]

Rolf Ackermann
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Droemer (21. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197081
  • ISBN-13: 978-3426197080
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 575.071 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Einst zierte er eine Götterstatue und faszinierte Maharadschas, Könige und Kaiser. Als ›Florentiner‹ und wertvollster Diamant aller Zeiten wurde er unter den Mächtigsten der Welt weitergereicht. Doch allen hat er Unglück gebracht, als läge ein Fluch auf dem Stein. Bis er auf rätselhafte Weise verschwand. Wien 2005. Als ein wertvoller Diamant unbekannter Herkunft im Auktionshaus Christie’s auftaucht, wittert dieses ein Jahrhundertgeschäft. Experten halten ihn für den geheimnisumwitterten ›Florentiner‹, und das renommierte Haus betraut seine beste Expertin, die junge Marie-Claire, mit den Recherchen. Ihre Nachforschungen führen Marie-Claire nicht nur zu den Schauplätzen, an denen der Diamant seine geschichtsträchtige Rolle spielte, sondern auch zu drei geheimnisvollen Männern, die allesamt Interesse zeigen, den ›Florentiner‹ ihr Eigen zu nennen. Doch was sind ihre wahren Beweggründe? Ist einer von ihnen gar Mitglied des Ordens der Ritter vom Goldenen Vlies, dem seit jeher die mächtigsten Persönlichkeiten Europas angehören? Marie-Claire erliegt dem Charme und den selbstlosen Bekundungen der Männer, bis sie erkennen muss, dass sie sich damit in höchste Gefahr begibt. Hat der sagenumwobene Diamant erneut begonnen, seine fatale Macht zu entfalten?

Über den Autor

Rolf Ackermann wurde 1952 in Duisburg, Deutschland geboren und war als Journalist und Korrespondent bei zahlreichen namhaften Zeitungen (Die Zeit, FAZ) und im Rundfunk (WDR, NDR). Langjährige Aufenthalte in Ost- und Westafrika haben ihn zu einem versierten Afrika-Kenner gemacht. Heute ist Ackermann ausschließlich als Schriftsteller tätig und lebt hauptsächlich in Wien und Namibia.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mit dem "Fluch des Florentiners" präsentiert uns Rolf Ackermann einen Actionthriller, dessen Handlung in der Gegenwart spielt, der aber als bereicherndes Element eine Vielzahl historischer Informationen rund um den legendären Florentiner, einen in Form eines Brioletts geschliffenen, gelblichen Diamanten von 137,27 Karat, und seine Besitzer im Laufe der Geschichte enthält. Der Florentiner, erstmalig 1477 urkundlich erwähnt, kam auf verschlungenen Wegen von Indien nach Europa und war im Laufe der Zeit im Besitz der Bourbonen, der Medici und der Habsburger.

Wien, 2005. Da dem Auktionshaus Christie's ein Edelstein angeboten wurde, der eventuell der Florentiner sein könnte, bekommt Marie-Claire de Vries, gelernte Goldschmiedin und Edelsteinexpertin, von ihrem Vorgesetzten, dem Sicherheitschef des Auktionshauses Christie's, den Auftrag, Nachforschungen über den Florentiner anzustellen, dessen letzter bekannter Aufbewahrungsort die Schatzkammer in der österreichischen Bundeshauptstadt war. Marie-Claire versucht herauszufinden, ob der Stein durch die Habsburger beim Verfall der Monarchie außer Landes geschmuggelt und zerteilt wurde oder ob er verkauft wurde. Zeitgleich wird in Bayern ein Adeliger von arabischen Tätern überfallen, dessen Frau vergewaltigt und ein weiterer Edelstein entwendet. Bei einer Sprengstoffexplosion in einem Museum in Florenz wird ein weiterer Edelstein gestohlen, die Explosion fordert mehrere Tote und Verletzte. Der Edelstein aus Bayern und der aus Florenz sind unter dem Namen Großer und Kleiner Sancy bekannt und sollen ehemals gemeinsam mit dem Florentiner zu einer indischen Statue gehört haben. Schnell kristallisiert sich heraus, dass irgendjemand die drei Edelsteine vereinen will. In Frage kommen die Mitglieder der Ordens der Ritter vom Goldenen Flies, aber auch die indischen Brüder Kasliwal, die aus familiären und finanziellen Gründen an einer Rückführung der Edelsteine interessiert wären, möglich ist aber auch, dass terroristische Gruppen die Edelsteine zur Finanzierung ihrer Aktivitäten nutzen wollen. Schnell gerät Marie-Claire in den Strudel dieser Gruppen und Ereignisse...

Robert Ackermann verknüpft in seinem Roman spannende Handlung mit einer Vielzahl historischer Informationen über Edelsteine, die verschiedenen Machthaber, die den Florentiner in ihrem Besitz hatten, aber auch Informationen über die Stadt Wien. Ortswechsel zwischen Wien, der Schweiz und Marrakesch sind gut in den logischen Handlungsstrang eingebunden und wirken als belebendes Element der Handlung. Die gleich zu Beginn recht hohe Spannung wird ohne Brüche beibehalten und bis zum Ende hin sukzessive gesteigert. Angenehmerweise versteht es der Autor ein hohes Handlungstempo zu halten, ohne auf Stilmittel wie Cliffhanger u. ä. zurückgreifen zu müssen, und zeigt damit wie auch in der sonstigen sprachlichen Gestaltung ein höheres Niveau als viele seiner Kollegen. Insbesondere was die kriminalistischen Details der Handlung angeht, erscheint es, als ob Rolf Ackermann über großes Know-how in diesem Bereich verfügt, weil diese sehr realistisch wirken. Wenn man der Verlagsinfo über den Autor glauben schenken darf, könnte dies auf seine berufliche Vergangenheit beim Nachrichtendienst zurückzuführen sein.

Viele Tippfehler stören den Lesefluss ein wenig und sind insbesondere bei Namen von historischen Figuren ein Ärgernis. Das ist aber sicher nicht dem Autor sondern eher dem Verlag anzulasten.

Leider sind die Charaktere sehr klischeehaft gehalten. Die Männer sind durchgehend überdurchschnittlich gut aussehend, sprachlich versiert, haben hervorragende Umgangsformen und sind in irgendeinem Gebiet absolute Spezialisten. Die Frauen glänzen mit hervorragendem Aussehen, sind modern und selbständig, wenn Ihnen allerdings einer dieser Traummänner über den Weg läuft, verlieren sie sofort vollständig den Verstand und treten gar wie geifernde Hyänen in Konkurrenzkampf zueinander.

Sieht man darüber hinweg (bei James Bond ist es schließlich nicht anders), bietet "Der Fluch des Florentiners" als Thriller mit Intrigen, Macht und Leidenschaft nicht nur spannende sondern durchaus auch informative Unterhaltung. Ich würde mich freuen, wieder einen Thriller von Rolf Ackermann lesen zu dürfen, bei dem die Charaktere dann aber mit Ecken und Kanten überzeugen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochspannung pur! 10. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kam in den Genuss, ein Vorab-Presseexemplar dieses Mysterie-Thrillers lesen zu dürfen. Es hat mich eine schlaflose Nacht gekostet. Denn von der ersten bis zur letzten Seite gelingt es dem Autor, die Geschichte eines der berühmtesten Diamanten der Welt derart packend, spannend und gleichsam historisch- informativ aufbereitet zu erzählen, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.Würde mich nicht wundern, wenn man Rolf Ackermann schnell attestiert, das deutsche Pendant zu Dan Browns "Sakrileg" zu sein. Was seine akribischen, exzellenten Recherchen betrifft, würde ihm dieser Vergleich ohne Frage zustehen.Und gleiches gilt für den dramaturgischen Bogen, den er mit seiner Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite im Grenzbereich spannt. Doch, ja, das ist perfekte Unterhaltung. Lesegenuss par excellence!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gääähhn! 7. Februar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Rolf Ackermann soll also der neue Dan Brown sein (vgl. Rezension ganz unten)?!? Der Weltklasse-Autor Brown musste sich bestimmt schon unzählige Vergleiche mit anderen Schriftstellern gefallen lassen, aber dieser schießt den Vogel ab.

Was sich im Klappentext als spannender Thriller darstellt, entpuppt sich im Nachhinein als zweitklassiges Drama um eine in der Midlife-Crisis steckende Diamantenexpertin, die auf kuriose und manchmal regelrecht lächerliche Weise den Weg eines verschllenen Kleinods verfolgt. Beigemischt sind außerdem der (natürlich geheimnisvolle) Orden der Ritter vom goldenen Vlies sowie persönliche Rachefeldzüge eines Schema-F-Grafen und eines italienischen Polizisten.

Selten ging mir ein Schreibstil dermaßen auf die Nerven wie in dieser Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten. Ständig ist die Hauptdarstellerin zittrig am ganzen Leib, völlig perplex, unglaublich überrascht, wahnsinnig aufgeregt oder kann es, kurz davor in Ohnmacht zu fallen, kaum erwarten, irgendwelche Banalitäten, welche mir bei der Lektüre nur ein müdes Gähnen entlockten, per Zufall in Erfahrung zu bringen. Als wäre das nicht schon genug der Langeweile stellt sich die Hauptakteurin regelmäßig und nahezu seitenfüllend selbst Fragen über das was war, was gerade ist oder was denn um Gottes Willen dieses oder jenes zu bedeuten hätte bzw. wo denn das alles noch hinführen soll. Zwischendurch vernascht die (Anti-)Heldin noch zwei äußerst gutaussehende Männer und hängt sich anschließend an den dritten Beau. Dass alle außerdem stinkreich sind ist obligatorisch.

Fazit: eines der langweiligsten Bücher das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das Thema Diamanten und deren Geschichte hätte durchaus seine Reize; aber über ein glitzerndes Geschenk, das in Klopapier eingewickelt ist, würde sich auch meine Freundin nur bedingt freuen.
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