"An American Haunting - Der Fluch der Betsy Bell" ist ingesamt eher ein mittelmäßiger Thriller. Die Geschichte, eine Familie die von einer vermeindlichen Hexe verflucht wird und fortan mysteriöse Erscheinungen hat, bietet viel Stoff für einen packenden Thriller. Dies gelingt auch zunächst in diesem Film. Ohne lange zu zögern kommt es zu ersten "Erscheinungen" die mich ein wenig an den Exorzisten erinnern. Da wird ein Kind (Betsy Bell) von einer scheinbar unsichtbaren Macht durch die Gegend geschleudert und auch der Vater (Donald Sutherland) scheint sichtlich unter dem Fluch zu leiden. Eine ordentliche Portion Spannung wird somit aufgebaut. Nur leider wiederholen sich die Schnitte, die geisterhaften Erscheinungen so oft - das es irgendwie schnell langweilig wird. Vor allem diese "dämonischen" Kamerafahrten. Daraus besteht leider irgendwie der größte Teil des Films. Zum Ende hin kommt die Spannung dann aber doch wieder und sorgt noch einmal für einen ordentlichen Schauer.
Fazit:
Gute Idee, leider eine bedingt-spannende Umsetzung. Besonders der Mittelteil ist eher uninnovativ und gefühlte 100mal schon woanders gessehen worden. Am Ende bekommt der Film aber noch einmal die Kurve und bietet ein etwas überraschendes und durchaus gruseliges Ende. Aber einmal anschauen reicht für den Film - deswegen ist er vorbehaltlos als Leihtipp zu empfehlen.