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Der Feind im Schatten: Roman [Gebundene Ausgabe]

Henning Mankell , Wolfgang Butt
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

30. April 2010
Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen… Der neue Bestseller des Krimi-Autors aus Schweden.

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Der Feind im Schatten: Roman + Vor dem Frost: Roman + Die Brandmauer: Roman: Der achte Fall von Kommissar Kurt Wallander
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [441kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag; Auflage: 4 (30. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552054960
  • ISBN-13: 978-3552054967
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Håkan von Enke ist ein Mann mit Prinzipien. An einem verregneten Stockholmer Morgen verlässt der ehemalige U-Boot-Kapitän wie jeden Tag um sieben Uhr seine Wohnung im Stadtteil Östermalm, um seinen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Von seiner Frau hat er sich verabschiedet, alles scheint wie immer. Nur das Entscheidende ist anders: An diesem Morgen nämlich kommt Håkan von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück.

Das seltsame Verschwinden des U-Boot-Kommandeurs betrifft Kurt Wallander auf gleich mehrfache Art und Weise. Zum einen ist Håkan von Enke der Vater des Finanzmaklers Hans von Enke, den Wallanders Tochter Lisa heiraten will. Und zum anderen hat Lisas zukünftiger Schwiegervater Wallander auf seinem Geburtstag eine mysteriöse Geschichte erzählt, die Jahre zurückliegt und mit einem russischen U-Boot zu tun hat, das dereinst vor Schwedens Küste kreuzte und durch einen Befehl von höchster Stelle nicht vom heimischen Militär hochgenommen werden konnte. Hat das Verschwinden Håkan von Enkes vielleicht etwas mit diesem Vorfall zu tun, zumal sich der Kommandant ganz offensichtlich bedroht und verfolgt fühlte? Wallander beginnt zu ermitteln – und stößt nicht nur in der Familienhistorie derer von Enkes, sondern auch on der schwedischen Geschichte auf einige äußerst dunkle Kapitel...

Kurt Wallander ist wieder da – und zwar in altbewährter Form! Denn Henning Mankells melancholischer Ermittler hat wieder allerlei private Probleme – so zum Beispiel ein Disziplinarverfahren, nachdem er seine Pistole im Suff in einem Restaurant liegen ließ. Auch diese psychologische Tiefe der Natur sorgt dafür, dass die Spannung über fast 600 Seiten erhalten bleibt, ebenso wie Mankells wundervoll dichte Sprache mit ihren traurig-präzisen Sätzen.

Dass Der Feind im Schatten wohl Wallanders letzter Fall sein wird – das Ende liegt dies nahe –, macht die Sache zwar nicht schöner, sollte aber jeden Krimifan erst recht dazu bewegen, diesen umwerfend gut geschriebenen – und im Übrigen durch Wolfgang Butt kongenial übersetzten – Roman zu verschlingen. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Ein Kommissar tritt ab, der nie einfach nur einen Mord aufdecken durfte. Sondern immer auch das System dahinter. Eine Weltverteilung, große Schuld. Und diesmal sogar die ganze Nachkriegsordnung." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.10

"Der mit Abstand berührendste Wallander-Krimi." Stephan Bartels, Brigitte

"Mankell ist das Kunststück gelungen, eine Figur zu schaffen, in die sich viele hineinversetzen können. Wir haben die gleichen Probleme wie Kurt: Wir fürchten uns vor dem Tod und vor Krankheiten, haben Probleme, den Menschen unsere Liebe zu zeigen, die uns am nächsten stehen, wir arbeiten zu viel, trinken zu viel, essen das Falsche und sind Meister im Verdrängen." Thomas Askan Vierich, Falter

"Kurz: Alle Zeichen stehen auf Abschied. Und Autor Henning Mankell macht das glänzend, produziert im Gewand des Krimis ein veritables Stück Literatur zum Thema Altwerden." Jens Frederiksen, Allgemeine Zeitung, Mainz, 30.04.10

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Kundenrezensionen

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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Machs gut Kurt! 18. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Jetzt ist es soweit. Es heisst Abschiednehmen vom wohl menschlichsten aller Krimikommissare. Zugegeben, es gab schon spannendere Kriminalfälle von Mankell, aber dieser hier besticht vielmehr durch das ausklingende Schicksal von Kurt Wallander, das in großer Melancholie, ohne in Kitsch zu verfallen, zuende erzählt wird. Der ständige Kampf mit der Einsamkeit und dem nahenden Alter steht im Vordergrund dieses Buches. Immer wieder finden sich beim Lesen Passagen, die trotz schlichter Sprache, von solch großer Aussagekraft sind, dass man immer wieder von den Seiten aufschauen muss.
Dieses Buch Mankells ist wohl sein poetischstes und persönlichstes. Man möchte diesen innerlich zerrissenen Kurt Wallander manchmal einfach in den Arm nehmen.
Hier verblasst auch ein Stieg Larsson, dessen Figuren zwar auch innovativ, aber im Gegensatz zum schonischen Kommissar blass erscheinen. Kurt Wallander ist der Melancholiker, Blomqvist der Aufschneider. Zum wem sich der Leser mehr hingezogen fühlt, ist eine rein subjektive Entscheidung. Fakt ist, das Mankells Bücher mehr vom eigentlichen Menschen mit all seinen Lichtern und Dunkelheiten handeln.
Machs gut Kurt, es war schön Dich kennengelernt zu haben!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Melancholisch und anrührend 31. Januar 2012
Von Sharona
Format:Audio CD
Kurt Wallanders erfüllt sich einen langhegten Wunsch und zieht aufs Land. Er legt sich sogar einen Hund zu und nun sitzt er alleine in seiner schonischen Bauernkate und harrt der Dinge.
Derweilen erwartet seine Tochter Linda ein Kind. Und der Kindsvater ist ausgerechnet ein Sohn aus altem schwedischen Adel. Dennoch freundet sich unser schwedischer Lieblingskommisar mit dem alten U-Boot General Håkan von Enke an und ist erschüttert, als dieser kurze Zeit später spurlos verschwindet.
Er fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in ein Komplott aus der Zeit des kalten Krieges.
Und plötzlich verschwindet auch noch Håkans Frau Louisa, dafür wird von Enke in Kopenhagen gesehen '

Henning Mankell macht nicht den Fehler anderer Schriftsteller, die ihre Protagonisten in einem ewig alterslosen Zustand herumdümpeln lassen.
Er lässt seinen Wallander alt werden ' richtig alt! Dabei lässt er keinen Zweifel daran, dass das Altern kein Spaß ist ' weder aus körperlicher, noch in seelischer oder mentaler Sicht.

Er lässt aus Wallander keinen milden, freundlichen Großvater werden (zumindest wird dieser Ansatz nicht weiter ausgebaut), sondern einen Mann, der an seiner Einsamkeit leidet und sich über seine wachsende Verwirrtheit ärgert.
Und er lässt ihn seine alten Fälle Revue passieren: er erinnert sich an 'Mörder ohne Gesicht' oder an 'Die weiße Löwin' und zwischendurch taucht auch noch Baiba Leipa auf, seine ehemalige Geliebte aus Lettland, die er in 'Die Hunde von Riga' kennengelernt hat.

Somit kann man philosophieren, wer der 'Feind im Schatten' eigentlich ist: Jemand aus der unergründlichen Welt der Geheimdienste oder ist es etwas, dass in uns selbst wohnt?

Auf jeden Fall sollte man das Buch (oder in meinem Fall das Hörbuch) nur bei bester psychischer Gesundheit lesen oder hören.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wehmütiger Abschied von Wallander 1. September 2010
Von Friedrich
Format:Gebundene Ausgabe
Das war es nun also. Der letzte Roman mit Kurt Wallander als Hauptfigur. Ein sehr melancholischer Abschied, der mich mit leicht gemischten Gefühlen zurückgelassen hat.

Als eigenständiger Roman ist das Buch meiner Meinung nach nur bedingt zu empfehlen. Leser, die vorher keinen Wallander-Roman gelesen haben, dürften mit "Der Feind im Schatten" eher nicht soviel anfangen können. Dazu setzt die Geschichte zu viele Vorkenntnisse voraus, hat man zuwenig Zeit, sich mit der Figur des Kurt Wallander auseinanderzusetzen, und ist der Fall des verschwundenen U-Boot-Kapitäns auch nicht fesselnd genug.

Für die große Fangemeinde, die bereits die restlichen Bücher um den beliebten, allzu menschlichen Kommissar kennt, stellt der "Feind im Schatten" den endgültigen Abschied von der liebgewonnenen Krimireihe dar, die immer mehr war als bloß spannende Unterhaltung, die auch gesellschaftliche und politische Zustände und vor allem Missstände (nicht nur in Schweden) beschrieb.

Was mich ein wenig gestört hat, ist das für meinen Geschmack allzu große Selbstmitleid, dem sich Kurt Wallander in "Der Feind im Schatten" hingibt und die im Gegenteil zu den früheren Bänden nur mäßige Spannung der Geschichte. Wallander war zwar stets eher pessimistisch, ja teilweise grüblerisch dargestellt, aber nie so übertrieben wehleidig wie hier. Irgendwie passt das auch nicht zu seiner früheren Darstellung. Ich kann aber nachvollziehen, dass Henning Mankell damit wahrscheinlich unmissverständlich klarmachen wollte, dass dies der Abschied von Wallander ist. Die Handlung um den verschwundenen Schwiegervater von Wallanders Tochter fand ich zwar nicht sehr spannend, aber dennoch passt sie zum melancholischen Ende der Reihe. Eine Jagd nach einem weiteren Serienmörder wäre hier nicht mehr angebracht gewesen.

Mankell stellt vor allem zum Ende des Buchs noch einmal ganz deutlich seine politische Position dar. Wie man dazu steht, bleibt jedem selbst überlassen, aber ich finde es gut, wie offen Mankell seine Standpunkte vertritt.

Als endgültigen Abschluss der Wallander-Reihe fand ich "Der Feind im Schatten" zwar nicht herausragend, aber absolut würdig und für alle alten Fans auf jeden Fall zu empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen der Abschied fällt schwer
Ich habe alle Wallander-Krimis der Reihe nach gelesen, ohne ein anderes Buch dazwischen. Jetzt, beim letzten Buch angelangt, fällt der Abschied schwer. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von schwaiberl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht sehr gut
Schon eine tolle Story, die sich Herr Mankell da ausgedacht hat. Aber es gab schon bessere plots von ihm. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas Portmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch
Ich habe das Buch an meine Freundin zum Geburtstag verschenkt. Sie ist total begeistert und findet es sehr spannend. Ich kann es also nur weiter empfehlen.
Vor 1 Monat von Pfaff, Anna veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zäh und enttäuschend
Wer die bisherigen Wallander-Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein:
- Wallander ist von Wehmut, Selbstmitleid und einer penetranten Auseinandersetzung mit... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von S., Harald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Krimi mit Kurt Wallander!
Dieses Buch schließt die Krimi-Reihe mit Kommissar Kurt Wallander ab. Ein typischer Mankell-Krimi. Spannend wie man es von den Vorgängern gewohnt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von kuba74 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Feind im Schatten
Auch wieder ein echter Mankell - Thriller .Bis zum schluß ist dieser Roman spannend und es verblüfft einen immer wieder, wie verzwickt Mankell die Personen miteinander... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Harald Grzywatz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bester Wallander-Krimi
Für mich der beste Wallander-Krimi von Henning Mankell. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Nils Wrase veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kauf sehr empfehlenswert
Das das Buch auch das Ende für Kommissar Wallander beschreibt, macht zwar traurig, doch wie alles im Leben, enden hiermit auch seine Erlebnisse, Fällle und Geschichten. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Antje Schröder veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht!
Also da ich alle Wallander Romane gelesen habe, musste ich dieses Buch natuerlich auch lesen. Bin noch nicht ganz durch aber es gefaellt mir soweit ganz gut. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ines veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geschenk
Hier sind leider keine Angaben möglich, da das Produkt an jemanden verschenkt wurde und es daher nicht selbst gelesen wurde.
Vor 3 Monaten von monalan veröffentlicht
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Buch-Cover des neuen Wallander-Krimis 2 01.01.2012
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