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Der Feind im Schatten: Wallanders letzter Fall
 
 

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Der Feind im Schatten: Wallanders letzter Fall [Audiobook] [Audio CD]

Henning Mankell , Axel Milberg
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: gekürzte Lesung (7. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867177546
  • ISBN-13: 978-3867177542
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 12,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henning Mankell
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Håkan von Enke ist ein Mann mit Prinzipien. An einem verregneten Stockholmer Morgen verlässt der ehemalige U-Boot-Kapitän wie jeden Tag um sieben Uhr seine Wohnung im Stadtteil Östermalm, um seinen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Von seiner Frau hat er sich verabschiedet, alles scheint wie immer. Nur das Entscheidende ist anders: An diesem Morgen nämlich kommt Håkan von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück.

Das seltsame Verschwinden des U-Boot-Kommandeurs betrifft Kurt Wallander auf gleich mehrfache Art und Weise. Zum einen ist Håkan von Enke der Vater des Finanzmaklers Hans von Enke, den Wallanders Tochter Lisa heiraten will. Und zum anderen hat Lisas zukünftiger Schwiegervater Wallander auf seinem Geburtstag eine mysteriöse Geschichte erzählt, die Jahre zurückliegt und mit einem russischen U-Boot zu tun hat, das dereinst vor Schwedens Küste kreuzte und durch einen Befehl von höchster Stelle nicht vom heimischen Militär hochgenommen werden konnte. Hat das Verschwinden Håkan von Enkes vielleicht etwas mit diesem Vorfall zu tun, zumal sich der Kommandant ganz offensichtlich bedroht und verfolgt fühlte? Wallander beginnt zu ermitteln – und stößt nicht nur in der Familienhistorie derer von Enkes, sondern auch on der schwedischen Geschichte auf einige äußerst dunkle Kapitel...

Kurt Wallander ist wieder da – und zwar in altbewährter Form! Denn Henning Mankells melancholischer Ermittler hat wieder allerlei private Probleme – so zum Beispiel ein Disziplinarverfahren, nachdem er seine Pistole im Suff in einem Restaurant liegen ließ. Auch diese psychologische Tiefe der Natur sorgt dafür, dass die Spannung über fast 600 Seiten erhalten bleibt, ebenso wie Mankells wundervoll dichte Sprache mit ihren traurig-präzisen Sätzen.

Dass Der Feind im Schatten wohl Wallanders letzter Fall sein wird – das Ende liegt dies nahe –, macht die Sache zwar nicht schöner, sollte aber jeden Krimifan erst recht dazu bewegen, diesen umwerfend gut geschriebenen – und im Übrigen durch Wolfgang Butt kongenial übersetzten – Roman zu verschlingen. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

kulturnews.de

Die Geschichte beginnt mit einem Wutanfall. So fängt es an, das Ende des Kurt Wallander. Es ist ein gewaltloses, ein ganz und gar menschliches Ende, das Henning Mankell seinem berühmten Kommissar auf den Leib schreibt. Und das wiederum passt zur Krimiserie, deren einzelne Bände stets auch für ihre Menschlichkeit gelobt wurden. Wallander erkrankt an Alzheimer, langsam verabschiedet er sich ins trübe Vergessen. Vorher aber lässt Mankell seinen widerspenstigen Helden noch einen Fall bearbeiten; "lösen" wäre zu viel behauptet. Es geht um den Kalten Krieg, es geht um amerikanische und russische Spione und U-Boote, und die Schwiegereltern Linda Wallanders, die Henning Mankell für seine Geschichte eigens kreiert, spielen eine große Rolle. Doch Mankell muss klar gewesen sein: Niemand liest den letzten Wallander, um die Aufklärung eines - im Übrigen nur mäßig gut konstruierten - Kriminalfalles zu verfolgen. Und so ist "Der Feind im Schatten" von der ersten bis zur letzten Seite zuvorderst ein Abschied. Viele der alten Kurt-Wallander-Fälle werden angesprochen, der Kommissar selbst versinkt in Selbstzweifeln und -reflektion, alte Lieben tauchen auf, ungewöhnlich präsent sind große Gefühle. Es ist nicht das beste Buch, das der schwedische Starautor in den vielen Jahren seines Schaffens abgeliefert hat; es ist womöglich eines der schlechtesten. Ein Grund mehr zu sagen: Gut, dass es jetzt zu Ende ist. Und: Es ist an der Zeit für neue Helden. (jul) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Machs gut Kurt! 18. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Jetzt ist es soweit. Es heisst Abschiednehmen vom wohl menschlichsten aller Krimikommissare. Zugegeben, es gab schon spannendere Kriminalfälle von Mankell, aber dieser hier besticht vielmehr durch das ausklingende Schicksal von Kurt Wallander, das in großer Melancholie, ohne in Kitsch zu verfallen, zuende erzählt wird. Der ständige Kampf mit der Einsamkeit und dem nahenden Alter steht im Vordergrund dieses Buches. Immer wieder finden sich beim Lesen Passagen, die trotz schlichter Sprache, von solch großer Aussagekraft sind, dass man immer wieder von den Seiten aufschauen muss.
Dieses Buch Mankells ist wohl sein poetischstes und persönlichstes. Man möchte diesen innerlich zerrissenen Kurt Wallander manchmal einfach in den Arm nehmen.
Hier verblasst auch ein Stieg Larsson, dessen Figuren zwar auch innovativ, aber im Gegensatz zum schonischen Kommissar blass erscheinen. Kurt Wallander ist der Melancholiker, Blomqvist der Aufschneider. Zum wem sich der Leser mehr hingezogen fühlt, ist eine rein subjektive Entscheidung. Fakt ist, das Mankells Bücher mehr vom eigentlichen Menschen mit all seinen Lichtern und Dunkelheiten handeln.
Machs gut Kurt, es war schön Dich kennengelernt zu haben!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter Krueger VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
auch wenn viele Rezensenten ganz anderer Meinung sind.

Mir gefällt der Schreibstil von Henning Mankell einfach gut, sein Kurt Wallander ist mir irgendwie an's Herz gewachsen.
Ich empfand die Handlung keineswegs als langweilig oder depressiv, wenngleich teilweise doch etwas traurig.
Ein alleinstehender Mann um die 60 mag so wie Kurt Wallander auf sein Leben zurückblicken, nach einer gescheiterten Ehe und einer nicht zustandegekommenen Ehe.
Wie auch immer, die Handlung ist spannend und schlüssig, alles ist vorstellbar. Der Roman liest sich wie eine Mischung aus Geschichte, Politik und Fiktion. Damit hebt sich die Handlung sehr wohltuend von den meisten anderen Thrillern ab, in denen es meistens sehr unwahrscheinlich und häufig auch sehr blutrünstig zugeht.

Natürlich musste die Wallander-Serie irgendwann beendet sein, ich läse gern noch einen weiteren Roman dieser Art.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
110 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als 1998 mit dem neunten Fall in dem Buch "Die Brandmauer" Henning Mankells Kommissar Kurt Wallander aus Ystad im südschwedischen Schonen sich endgültig verabschiedete, da war die Trauer unter den Millionen eingefleischten Wallander-Fans groß. Die Folgeromane von Henning Mankell waren allesamt den Kauf und die Lektüre wert, aber doch blieb mit seinem Namen und jeder Ankündigung eines neuen Buches etwas Nostalgie verbunden und die stille Hoffnung, Wallander könne vielleicht, etwa in einem Buch, in dem seine Tochter, ebenfalls Polizistin geworden, die Hauptrolle spielt, zurückkehren.

Nun ist dieser Wunsch tatsächlich erfüllt worden von Henning Mankell, und man kann nach der Lektüre lange darüber nachdenken, was der genaue Grund dafür gewesen sein mochte. Wollte er den anderen schwedischen Krimigrößen, Sjöwall/Wahlhöö und Arne Dahl nacheifern und auch die "Zehn" voll machen ? Wollte er sich selbst endlich lösen von einer Figur, die vielleicht all die Jahrzehnte mehr mit ihm selbst zu tun gehabt hat, als er es wahrnehmen wollte ?

Wollte er sich mittels seiner Kultfigur mit der Einsamkeit des Alters, der Angst vor dem Tod und dem Hinfälligwerden " schwer zu schaffen machen ? Oder wollte er einfach Abschied nehmen ?

Denn "Der Feind im Schatten" ist ein Abschiedsbuch, sein durchgängiger Tonus entspricht dem Herbst, auch dem Lebensherbst kurz vor dem Tod. Im Verlauf des Buches spielen die verschiedenen Jahreszeiten eine Rolle, Wallander sieht sie kommen und gehen und löst während dieser Zeit einen Fall, obwohl er eigentlich im Urlaub ist. Wie wir aus den neun anderen Büchern schon wissen, ist ein Mann wie Kurt Wallander überhaupt nicht in der Lage, wirklich Urlaub zu machen, er kann nicht abschalten, dämpft seine Gefühle nach wie vor mit mehr Alkohol, als ihm, mittlerweile schwer zuckerkrank, gut tut und kämpft das ganze Buch über mit Erinnerungen aus seiner Vergangenheit. Dass ihm schon zu Anfang des Buches, und in der Folge immer häufiger, die Kurzzeiterinnerungen ausbleiben, und er nicht mehr weiß, warum er jetzt gerade dort ist, wo er ist, macht ihm, nachdem diese Schwärze nach einigen Sekunden bzw. Minuten wieder verblasst zunehmend Sorgen, doch sein Arzt beruhigt ihn.

Auch in seinem letzten Fall trägt Wallander, darin seinem Schöpfer ähnlich, schwer am Weltgewissen und ermittelt dieses Mal in seiner eigenen Familie. Seine Tochter Linda hat ein Kind bekommen von einem adligen Börsenmakler ( auf diese Weise kann Mankell so nebenbei die Finanzkrise 2008 abhandeln). Der Vater von Hans, der ehemalige Korvettenkapitän Hakan von Enke verschwindet eine Tag, nachdem er bei seiner Geburtstagsparty sich Wallander öffnete und sehr besorgt wirkte. Hakan ist ehemaliger U-Boot-Kommandant und seit Jahren einer Verschwörung auf der Spur. Im Herbst 1980 hatte er ein fremdes U-Boot aufgebracht und musste es auf Befehl von oben ziehen lassen. Wer hatte damals den Befehl dazu gegeben ? Hatte Olof Palme etwas damit zu tun, von dem es doch immer wieder hieß, er sei ein russischer Spion und Kommunist ?

Kurt Wallander nimmt die Fährte auf. Erst recht, als nach einigen Wochen auch Louise von Enke spurlos verschwindet. Wallander findet Dinge heraus, spürt wie immer Zusammenhänge auf, kann sie nicht richtig sehen, sie verschwinden wieder, tauchen später wieder auf, und bald knüpft er wie eh und je an einem spannenden Netz. Dabei leidet Wallander mehr noch als früher an der Dunkelheit der Welt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten langsam immer mehr auf seine eigene Seele gelegt hat und die er nicht mehr locker und entspannt loslassen kann. Henning Mankell lässt seine Figur sozusagen durch die ganzen bösen Taten, die ihm begegnen, selbst hindurchgehen. Und das tut ihm nicht gut. Schon früher hat er gelitten, jetzt aber, jenseits der sechzig und chronisch krank und einsam, raubt es ihm die letzte positive Lebensenergie. Einzig seine Enkeltochter Klara gibt ihm so etwa wie Hoffung und Perspektive für die Jahre, die ihm noch bleiben und vor denen er sich fürchtet wie vor keinem Verbrechen vorher.

Auf seinem Ermittlungsweg quer durch das Buch begegnen ihm viele Menschen, die ihm wichtig waren, zum Beispiel die litauische Polizistenwitwe Baiba, die Wallander geliebt hat, wie kaum eine andere Frau vorher, und die ihm, nachdem sie nicht seine Frau werden wollte, entglitten ist wie das meiste in seinem doch eher traurigen Leben. Andere Figuren oder Reminiszenzen aus den früheren Büchern tauchen auf, wecken beim Leser Erinnerungen und führen Wallander immer auf eine Idee, die ihn im aktuellen Fall weiterbringt. Das wirkt oft arg konstruiert in einem recht abstrakten Krimi, der sich ungewohnt langsam, geradezu träge, seiner Lösung nähert.

Gegen Ende des fast 600 Seiten starken Buches, das man dennoch in nur wenigen Leseportionen zu Ende liest, gebannt und seltsam fasziniert von dieser depressiv-melancholischen Figur, die an der Welt leidet und an sich selbst, sagt Kurt Wallander zu sich selbst:
"Ich bin immer noch die verwirrte Gestalt an der Peripherie des großen politischen und militärischen Geschehens. Heute wie damals bin ich eine ängstliche und unsichere Randfigur."

Doch so unbedarft waren Wallander und sein Erfinder nie. Denn Wallander durfte nie nur einen Mord aufklären, es ging ihm und Mankell immer auch darum, das jeweilige "System" dahinter zu demaskieren. Nun tritt er ab, verabschiedet sich endgültig, wie auf der letzten Seite deutlich wird.

Wir werden ihn schon etwas vermissen.
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Fecettenreich
Henning Mankell hat es mal wieder geschafft, einen Spitzenroman zu schreiben. Dieser Roman spielt sich in der schwedischen Landschaft ab, die der Autor so wunderbar beschrieben... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Stunden von Christian Rathjen veröffentlicht
Würdiges Finale mit politischer Brisanz
Ehrlich gesagt bin ich überrascht, wie leicht Wallanders Fall hier von den Rezensenten als unrealistisch oder als bloße Erinnerung an den Kalten Krieg eingeordnet wird. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von mansholt veröffentlicht
Mankell`s "Feind im Schatten"
Für Mankell- Freunde ist dieses Buch ein echtes Highlight. Der alternde Kommissar Wallander und sein personelles Umfeld wird sehr lebensnah dargestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Holger Schwarz veröffentlicht
Nicht so gelungen als Abschlussband
"Der Feind im Schatten" ist der letzte Band der Wallander-Reihe. Schade, wie wohl die meisten Leser finden werden. Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Anke Przybilla veröffentlicht
Wer Wallander mag - besser nicht lesen
Ich habe alle Wallanders gelesen und die meisten fand ich auch ziemlich gut.
Aber das hier hätte Mankell uns - und Kurt! - besser erspart. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von H. J. Profitlich veröffentlicht
Der letzte Wallander...
Als eingefleischter Wallander Fan bin ich ehrlich ein bisschen enttäuscht. Auch wenn sich die 600 Seiten wie gewohnt recht gut lesen, so kommt die Story doch nie recht in... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Stefanie Graupner veröffentlicht
ganz ok
Beim letzte Wallander-Roman kommt mir doch der Verdacht, dass Mankell die Lust verloren hat an seinem Helden. Es gibt noch ein paar Rückblicke auf frühere Zeiten (bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Berger veröffentlicht
Preßwehen statt Dynamik...
Leider bis jetzt Mankell#s schlechtester Kriminalroman; nach meinem Dafürhalten.
Abgerissene nicht durchgeführte story mit Plausiblitätsproblemen, die... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Postbank Hmb veröffentlicht
Abzocke per ebook
Es ist schon ziemlich perfide, dass die eBook-Ausgabe mehr kosten soll als die gedruckte Version. Durch solche "Abzocke"(Wobei keine weiteren Produktionskosten für den Druck... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von IT veröffentlicht
Enttäuschend, nicht das was ich erhofft hatte
Nachdem ich schon einige Krimis aus der Wallander-Reihe gelesen hatte, die mir immer ein großes Lesevergnügen bereitet haben, wollte ich auch den letzten Band aus der... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jana Khan veröffentlicht
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