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Der Feind: Roman [Taschenbuch]

E.M. Remarque
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Januar 1995 --  

Kurzbeschreibung

1. Januar 1995
Unmittelbar nach seinem Welterfolg Im Westen nichts Neues schrieb Remarque Erzählungen, die erst 1993 aus seinem Nachlass in dem Band Der Feind veröffentlicht wurden. Sie handeln von den Erlebnissen der Menschen, die der Hölle der Schützengräben entronnen sind und sich nun in der Nachkriegszeit zurechtfinden müssen.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 4 (1. Januar 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462027336
  • ISBN-13: 978-3462027334
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 250.602 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher “Im Westen nichts Neues” und “Der Weg zurück” wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den Usa und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerte Erzählungen 10. Dezember 2003
Format:Taschenbuch
"Der Feind" enthält sechs Kurzgeschichten, die thematisch an "Im Westen nichts Neues" und "Der Weg zurück" anknüpfen. In der ersten Geschichte geht es noch direkt um Geschehen im Kriege, wobei hier jedoch schon die eher philosophische Frage, was eigentlich ein Feind sei, im Vordergrund steht („Mich hatte schockiert, dass sie Menschen waren wie wir selbst." - „Ursprünglich waren sie keine Feinde; erst als sie Waffen bekamen.").
Die anderen fünf Erzählungen handeln weniger vom Kriegsgeschehen als vielmehr von den zum Teil lebenslangen Folgen des Krieges für die Soldaten und ihre Angehörigen, Folgen, die manchmal schon fast komisch wirken, wie die Geschichte des Johann Bartok, der, nach langer Gefangenschaft heimgekehrt, feststellen muss, dass seine Frau, die ihn längst tot geglaubt hatte, inzwischen einen anderen geheiratet hat, die jedoch für die Betroffenen fatal waren und heute kaum noch vorstellbar sind. Wie auch in Remarques anderen Werken über den Krieg stehen der Mensch und sein Fühlen und Leiden im Mittelpunkt. So ergänzen diese Kurzgeschichten seine oben genannten Werke und vervollständigen den Bericht „über eine Generation (...), die vom Kriege zerstört wurde".
Stilistisch schließen sich die Kurzgeschichten eher den Werken Remarques vor der Veröffentlichung von "Im Westen nichts Neues" an: Der Autor schrieb bis 1928 hauptsächlich kurze Essays und Erzählungen, die vor allem in Zeitschriften erschienen. Die vorliegenden Geschichten wurden 1930/31 im amerikanischen Magazin Collier's abgedruckt.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Nachfolge von "Im Westen nichts Neues" 18. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nach dem Welterfolg „Im Westen nichts Neuen" erschienen diese sechs Erzählungen von Erich Maria Remarque in einer US-amerikanischen Zeitschrift. Sie behandelten wie der Roman-Bestseller die Schrecken des ersten Weltkrieges und die späteren Auswirkungen auf die Menschen, die daran teilgenommen haben. Der wohl eindringlichste Text, die Titelgeschichte „Der Feind", greift das bekannte Motiv von der zeitweiligen Versöhnung der feindlichen Truppen über die trennenden Schützengräben hinweg auf. Die Soldaten trauen sich - zuerst unter Todesangst - aus den Gräben heraus und tauschen kleine Geschenke aus. Später finden sie Wege, sich auf halben Weg zu treffen und sich die Hände zu reichen. Der Friede inmitten des langen Stellungskriegs. Das geht so lange gut, bis ein vorgesetzter Offizier, der von den unerwarteten friedlichen Vorgängen der zurückliegenden Tage nichts weiß, auftaucht und den Befehl zum Angriff gibt. Und niemand kann die Soldaten auf der anderen Seiten warnen, ihnen sagen, daß sie in Deckung bleiben sollen... Der kleine Remarque-Band enthält Texte von großer Eindringlichkeit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der erste Weltkrieg 25. September 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Teilweise durchaus bewegende Erzählungen über den ersten Weltkrieg. Die erste, auch titelgebende Erzählung, hat mich gegen Ende doch beinahe zu Tränen gerührt. Remarque betrachtet hier den Krieg und die daran beteiligten und unbeteiligten Menschen auch von manchmal nicht oft beleuchteten Seiten.
Ein sehr lesenswertes Buch! - In seiner Kürze eine zwar schnelle, aber lehrreiche Lektüre.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Zombie
Format:Gebundene Ausgabe
In eindringlichen Bildern, weit entfernt von jeder Form von Kolportage beschreibt hier der Autor von "Im Westen nichts Neues" in mehreren Erzählungen, was der Krieg - jeder Krieg - aus den Menschen macht, wie er sie verstört, oft auch zerstört, zurücklässt. Der Krieg wird aber nicht als unabwendbares Schicksal dargestellt. Remarque beschreibt, wie jeder durch Tun oder Unterlassen in bestimmten Situationen zu Gewalt und Zerstörung beiträgt. Mich haben die Texte von Remarque, der leider oft in eine Reihe mit Verfassern von "Schundromanen" gestellt wird, gerade durch ihre leisen Töne sehr beeindruckt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Erzählungen im Schatten des ersten Weltkriegs 11. Oktober 2008
Von Leonidas VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Remarque ist für die meisten gleichbedeutend mit 'Im Westen nichts Neues', aber das ist falsch. Natürlich ist dieses Buch sein Meisterwerk und größter Erfolg, aber gerade im Erzählband 'Der Feind' zeigt er sich als großartiger, kurzweiliger Erzähler und als genauer Beobachter.
Seine Geschichten, die auf die ein oder andere Weise mit dem ersten Weltkrieg zu tun haben nähern sich diesem Thema auf ganz vielfältige Weise. Wirklich ein gutes Buch, das die Schrecken des Kriegs in den kleinsten Dingen zeigt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend wie "Der Weg zurück" 23. November 2010
Von Rover
Format:Taschenbuch
Für alle die die Romane "Im Westen nichts neues" und "Der Weg zurück" kennen sind diese sechs kurzen Erzählungen ein muss. Wie bei diesen Büchern handeln die Erzählungen nicht von dem großen Heroen oder den Befehlsgebenden des Krieges, sondern vom kleinen Soldaten und dessen Angehörigen, deren Ängste, Sorgen, Gedanken und Gefühle. Hier wird die Seite beleuchtet die gerne vergessen wird, was wir aus einem Soldaten nach dem Krieg bzw. was macht der Krieg aus einem Menschen? Wie geschrieben, es ist dem Roman "Der Weg zurück" sehr nahestehend, da die Thematik und die Probleme die ähnlichen bis gleichen sind. Aber gerae durch die Kürze der Erzählungen sind sie oft sehr intensiv.

Was mir noch auffiel, daß sie sich sehr ählich sind mit den vielen Erzählungen die Böll nach dem 2. Weltkrieg über die gleiche Thematik geschrieben hat. Sowohl in Güte als auch Im inhalt sind die Erzählungen der beiden großen Autoren sehr ähnlich - nur der Krieg ist ein anderer.
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