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Der Favorit der Zarin: Ein Nicholas-Fandorin-Roman
 
 
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Der Favorit der Zarin: Ein Nicholas-Fandorin-Roman [Taschenbuch]

Boris Akunin , Birgit Veit
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344245803X
  • ISBN-13: 978-3442458035
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.828 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Boris Akunin
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Akunins Geschichten sind prall gefüllt mit Liebe und Eifersucht, Mord und Totschlag, Doppelspielen und Weltverschwörungen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

"Boris Akunin ist ein kriminell guter Schriftsteller neuen Typs. Die Liebhaber gebildeter Unterhaltung haben ihren Autor gefunden." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

"Ein spannender historischer Roman und ein zeitgenössicher Krimi." (Märkische Zeitung )

Kurzbeschreibung

Moskau in der Gegenwart: Nicholas Fandorin hat wenig Grund zur Freude. Sein ehrgeiziges Unternehmen, eine Firma für moderne Dienstleistungen, läuft alles andere als gut. Aus Mangel an Kundschaft vertreibt er sich die Zeit im Büro mit der Entwicklung von Computerspielen, in denen seine Vorfahren, die von Dorns, Vondorins und Fandorins, als digitalisierte Helden figurieren. Mit der gepflegten Langeweile ist es vor bei, als ihn eines Tages ein geheimnisvoller Mann aufsucht. Nikolaj Iwanowitsch Kusnezow gibt sich als „Korrespondent“ aus und stellt Fandorin seltsame Fragen über das Leben und den Tod. Kurz nach diesem mysteriösen Besuch erhält er einen anonymen Drohbrief in Form eines Todesurteils …

St. Petersburg zur Zeit Katharinas der Großen: Der kleine Mithridates Fandorin, ein hochbegabtes Kind, gelangt schon als Sechsjähriger an den Hof der Zarin. Schnell erwirbt er sich die besondere Gunst der Herrscherin, doch als er Zeuge eines Giftanschlags auf die Zarin wird und diesen vereitelt, gerät er in höchste Lebensgefahr. Es scheint, als bestehe der gesamte Hofstaat nur aus Verrätern. Die einen wollen die Thronfolge von Katharinas Sohn Pawel beschleunigen und wünschen daher ihren raschen Tod, die anderen favorisieren Katharinas Enkel als zukünftigen Herrscher und tun alles dafür, die Zarin so lange am Leben zu erhalten, bis sie die entscheidende Unterschrift geleistet hat. Beide Parteien sehen ihre Pläne durch Katharinas Favoriten Mithridates vorerst zum Scheitern verurteilt und trachten ihm daher nach dem Leben …


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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von alexua
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch im russichen gelesen. Es freut mich sehr, dass eins nach dem anderen die Bücher übersetzt werden und somit auch dem deutschen Leser zugänglich gemacht werden. Die Geschichte ist genauso wunderbar und spannend geschrieben wie viele Akunin Bücher. Mit diesem Buch setzt Akunin die Reihe um die Geschichte der Fandorins vort. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, zuerst damals als Katharina die Große Russland regiert und heute, als Urenkel Nikolas Fandorin seine Untersuchung einstellt. Da Akunin selber Hilstoriker ist, kann man davon ausgehen, dass einige Fakten aus der Geschichte Russlands richtig dargestellt werden(vielleicht nicht alle Namen). Vom heutigen Russland kann der Leser auch viel mitnehmen und so vielleicht dieses wunderbare Land auch besser verstehen und kennenlernen. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein langes Buch. 11. Oktober 2006
Format:Taschenbuch
Ebenso wie der erste Nicholas-Fandorin Roman hat auch dieses Buch zwei Handlungsstränge, die eher lose verknüpft, als miteinander verbunden sind.
Der erste, in der heutigen Zeit spielende setzt die Geschichte um Nicholas Fandorin aus dem ersten Band fort. Fandorin ist verheiratet, Vater, Chef seiner einzigartigen wie erfolglosen Firma und tut nichts anderes, als PC-Spiele zu erfinden, die niemand spielen will. Als seine Frau, die Chefredakteurin einer erotischen Wochenzeitung geworden ist, eine Anzeige für das Unternehmen ihres Mannes schaltet, taucht der erste ernsthafte Kunde seit langem auf und plötzlich steht Fandorin auf der Abschussliste skrupelloser Verbrecher.
Der zweite Handlungsstrang erzählt von dem Wunderkind Mitja, das von seinem Vater an den Hof Katharinas der Großen gebracht wird und dort zufällig Zeuge eines Komplotts gegen die Zarin wird. Unvermittelt muss er fliehen 
Auf seiner Flucht trifft er auf einen Vorfahren Fandorins, der für die einzigen Verknüpfungen beider Handlungsstränge herhalten muss. Leider, denn bis ich diese Verbindung wirklich verstanden hatte, verliefen beide Handlungsstränge so unabhängig von einander, dass ich mich fragte, warum sie zu einem Roman zusammengefasst worden waren. Hier hätte ich mir mehr als die wenigen vorhandenen Verbindungen gewünscht. So erscheint der Roman lange Zeit als nicht allzu durchdacht.
Und auch die Länge des Romans ist übertrieben. Boris Akunin pflegt eine Erzählweise, die  so sehr ich sie schätze  doch sehr gemächlich, lang und voller Längen ist, gerade bei steigender Seitenzahl der Romane wird dies deutlicher. In anderen Romanen vermochte er es besser einen Spannungsbogen zu halten und die Handlung voranzubringen.
Dennoch schöpft Akunin aus dem Vollen. Eine waghalsige Flucht  welches Thema könnte diesem Schriftsteller besser liegen, und hier sind es gleich zwei davon. Dazu sympathische Hauptpersonen, viele mehr oder minder skurrile Charaktere, unverhoffte Wendungen, Dialoge die zu einem Genuss werden, ein unglaubliches Gefühl für finden Humor und eine einzigartige, liebevolle Sprache.
Insgesamt reicht es nicht für 5 Sterne, denn im Vergleich zu anderen Akunin Romanen fällt dieser leicht ab. Aber jeder, der die Fandorin-, Pelagia- oder Nicholas-Fandorin-Romane mochte, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen.
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Von Beatrice Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
1. Nicholas Fandorin, Erast Petrowitschs Urenkel (wie DAS hat geschehen können, ist unklar), ist im nationalen Überschwang in den 90ern nach Moskau gezogen und versucht, sich als Ratgeber durchzuschlagen (während seine Frau als Chefredakteurin einer erotischen Zeitschrift die Familie über die Runden bringt), als er Besuch von einem seltsamen "Kunden hat", der ein "Todesurteil" gegen ihn in seiner Tasche hat. Unglücklicherweise wird der Kunde unmittelbar nach dem Verlassen des Büros ermordet und Nicholas hat auf einmal nicht nur den undurchsichtigen Polizisten Wolf, sondern noch viel undurchsichtigere Gestalten auf seinen Fersen...

2. Mitja ist sieben und ein Wunderkind. Sein ehrgeiziger Vater versucht, ihn am Hof Katharinas d.G. unterzubringen. Bereits am ersten Tag belauscht der Junge zufällig ein Komplott, das darauf hinausläuft, die Zarin zu ermorden. Es gelingt Mitja, den Anschlag zu vereiteln, hat aber auf einmal alle Verschwörer des Reiches auf seinen Fersen...

Ich muß gestehen, ich durchschaue den Sinn des Aufbau dieses Buches nicht vollständig: das erste Kapitel berichtet über das Schicksal von Nicholas Fandorin (Erast Petrowitschs Urenkel), das zweite Kapitel über die Erlebnisse seines Vorfahren Mitja im Russland von Katharina der Großen, die weiteren Kapitel wechseln sich ab. Zwar haben die Erlebnisse gewisse Parallelen in Ort und Handlung, aber wiederum nicht so viele, daß dem Wechsel zwingend ein anderes Motiv zugrunde liegen könnte als das, den Leser zu quälen: mit schöner Regelmäßigkeit werden die Spannungsbögen unterbrochen und die Geschichte an anderer Stelle fortgesetzt. Falls Akunin mit dieser parallelen Erzählstruktur auf eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Neureichen des 21. Jahrhunderts und den Hofschranzen des 18. Jahrhunderts hinweisen will: gern, aber das bleibt dann sehr im ungefähren.

Was mir auch nicht klar ist, ist die Benennung der einzelnen Kapitel nach verschiedenen Werken der Weltliteratur. Ein Bezug zum Inhalt ist selten (ich habe zwar nicht alle der Bezugswerke gelesen, aber bei weitem nicht keines), ein stilistischer Bezug (zu dem der Autor fähig wäre, es hat es oft genug bewiesen) ist nicht vorhanden.
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