Kurzbeschreibung
So organisieren Sie Ihren Familienalltag perfekt! Familien wissen: Die Themen Organisation und Ordnung sind die häufigsten und nervigsten Streitpunkte. Denn ein Haushalt ist ein hochkomplexes Unternehmen, das gemanagt werden muss wie ein Betrieb. Der Familien-Manager bietet Hilfen für jede denkbare Organisationsaufgabe im Familienhaushalt: Spezielle To-do-Liste für Kinder, mit deren Hilfe das Aufräumen kinderleicht wird Stundenpläne, Ferientermine und Freizeitpläne Termin- und Geburtstagskalender Geschenklisten, Einkaufslisten, TV-Planer Checklisten für Versicherung, Auto, Anschaffungen, Reparaturen, Haushaltsgeld, Urlaubs-vorbereitung etc. Der Familien-Manager zeigt klar und übersichtlich, wie man das tägliche Chaos in den Griff bekommt - und die Kinder mit spielerischer List zum Mithelfen im Haushalt bewegt. Ein unentbehrlicher Helfer für jede Familie.
Über den Autor
Susanne Reinhardt und Dieter Voss haben zwei Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren und führen gemeinsam und erfolgreich den Familienhaushalt.
Auszug aus Der Familien- Manager. Den Haushalt effektiv organisieren und planen. von Susanne Reinhardt, Dieter Voss. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Wir beginnen dort, wo Familie beginnt: bei den Kindern. Die Erledigung alltäglicher Abläufe und Notwendigkeiten wie Putzen, Aufräumen, Entsorgen etc. setzt ein gewisses Maß an Planung voraus, das Erwachsene im Regelfall im Kopf haben - Kinder aber keineswegs. Schon wegen ihrer beruflichen Einbindung ist eine straffe, geregelte und zeitlich ökonomische Abwicklung alltäglicher Abläufe für Vater und Mutter völlig normal.
Anders bei Kindern: Spaß und Notwendigkeit stehen bestenfalls gleichwertig nebeneinander, meist aber dominiert deutlich der Spaß. Beim Frühstück das Weiche aus dem Brötchen herausholen und daraus kleine Männchen zu kneten hat für Kinder einen höheren Stellenwert als die Tätigkeiten, die notwendig sind, um den Frühstückstisch nicht wie ein Schlachtfeld zurückzulassen, wenn es zur Schule oder in den Kindergarten geht. Eine andere Zeitplanung als die spontane gibt es für Kinder im Regelfall nicht (es sei denn beim Fernsehprogramm ...). Hinzu kommt, dass sie Abläufe und Vorgänge meist nicht aktiv gestalten, sondern eher einfach "geschehen" lassen.
Zukünftige Tätigkeiten im Kopf vorzustrukturieren fällt Kindern schon deshalb schwer, weil ihnen die einzelnen Schritte einer Aufgabe nicht als solche bewusst sind. Die auf den folgenden Seiten angebotenen "Arbeitsblätter" mit der Schritt-für-Schritt-Methode beheben diesen Mangel: Sie sind motivierender Anstoß und Ablaufliste zugleich. Sie werden staunen, mit welchem Engagement Ihre Kinder plötzlich Tätigkeiten ausführen, zu denen sie mit einfachen Worten (und mochten diese noch so nett formuliert sein) nicht oder nur widerwillig zu bewegen waren. Es macht Kindern offensichtlich Spaß, die Aufgaben einer Liste nacheinander abzuarbeiten - ganz egal, ob es dabei um eine spannende Schatzsuche oder um das Aufräumen der Küche nach einem familiären Festmahl geht.
Motivation zu einer Tätigkeit ist die eine Sache - die Qualität, in der sie ausgeführt wird, eine andere. Wie gut eine der Anweisungen auf den Arbeitsblättern befolgt wird, hängt unter anderem vom Alter und den momentanen Interessen Ihres Kindes ab. Machen Sie aber nicht den Fehler, kleinlich herumzumäkeln, wenn eine Arbeit nicht ganz zu Ihrer Zufriedenheit ausfällt. Und: Wundern Sie sich nicht, wie schnell der Lerneffekt eintritt: Wenn Kinder eine der Aufgabenlisten ein- oder zweimal durcharbeiten, ist die Sache für sie "abgehakt". Sie werden die betreffende Liste vielleicht noch als Anstoß, nicht aber unbedingt mehr als Ablaufplan nutzen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Anders bei Kindern: Spaß und Notwendigkeit stehen bestenfalls gleichwertig nebeneinander, meist aber dominiert deutlich der Spaß. Beim Frühstück das Weiche aus dem Brötchen herausholen und daraus kleine Männchen zu kneten hat für Kinder einen höheren Stellenwert als die Tätigkeiten, die notwendig sind, um den Frühstückstisch nicht wie ein Schlachtfeld zurückzulassen, wenn es zur Schule oder in den Kindergarten geht. Eine andere Zeitplanung als die spontane gibt es für Kinder im Regelfall nicht (es sei denn beim Fernsehprogramm ...). Hinzu kommt, dass sie Abläufe und Vorgänge meist nicht aktiv gestalten, sondern eher einfach "geschehen" lassen.
Zukünftige Tätigkeiten im Kopf vorzustrukturieren fällt Kindern schon deshalb schwer, weil ihnen die einzelnen Schritte einer Aufgabe nicht als solche bewusst sind. Die auf den folgenden Seiten angebotenen "Arbeitsblätter" mit der Schritt-für-Schritt-Methode beheben diesen Mangel: Sie sind motivierender Anstoß und Ablaufliste zugleich. Sie werden staunen, mit welchem Engagement Ihre Kinder plötzlich Tätigkeiten ausführen, zu denen sie mit einfachen Worten (und mochten diese noch so nett formuliert sein) nicht oder nur widerwillig zu bewegen waren. Es macht Kindern offensichtlich Spaß, die Aufgaben einer Liste nacheinander abzuarbeiten - ganz egal, ob es dabei um eine spannende Schatzsuche oder um das Aufräumen der Küche nach einem familiären Festmahl geht.
Motivation zu einer Tätigkeit ist die eine Sache - die Qualität, in der sie ausgeführt wird, eine andere. Wie gut eine der Anweisungen auf den Arbeitsblättern befolgt wird, hängt unter anderem vom Alter und den momentanen Interessen Ihres Kindes ab. Machen Sie aber nicht den Fehler, kleinlich herumzumäkeln, wenn eine Arbeit nicht ganz zu Ihrer Zufriedenheit ausfällt. Und: Wundern Sie sich nicht, wie schnell der Lerneffekt eintritt: Wenn Kinder eine der Aufgabenlisten ein- oder zweimal durcharbeiten, ist die Sache für sie "abgehakt". Sie werden die betreffende Liste vielleicht noch als Anstoß, nicht aber unbedingt mehr als Ablaufplan nutzen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.