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Der Fall Peggy: Die Geschichte eines Skandals Gebundene Ausgabe – 2. Mai 2013

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (2. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426276119
  • ISBN-13: 978-3426276112
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 3 x 22 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.072 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Im Fall der vor zwölf Jahren in Oberfranken verschwundenen Peggy konzentrieren sich die Ermittlungen derzeit auf einen 29 Jahre alten Mann aus Halle in Sachsen-Anhalt. Es handelt sich bei dem Mann um die Person, die die Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer in ihrem im Mai erschienenen Buch "Der Fall Peggy" beschreiben und als potenziellen Täter benennen." Süddeutsche Zeitung, 04.08.2013

"Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland (...) Am Donnerstag beginnt nun sein Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch 'Der Fall Peggy' neue Fakten und Spuren recherchiert haben." TVO Fernsehen für Oberfranken, 02.04.2014

"Ein Buch, das allerdings für deutsche Justiz ein trauriges und zugleich erschreckendes Bild abgibt. Diese Buch müsste eigentlich Staub aufwirbeln, Diskussionen auslösen - und zu Konsequenzen führen." buchlemmi.de, 10.09.2013

"Wende im Fall Peggy: Zwölf Jahre nachdem das Mädchen in Oberfranken verschwunden ist, rückt ein 29-jähriger Mann aus Halle (Sachsen-Anhalt) ins Visier der Ermittler. Die Polizei hatte ihre Ermittlungen 2004 wegen des Geständnisses eines geistig behinderten Gastwirtssohnes fallen gelassen. Der Journalist Christoph Lemmer macht den Ermittlern nun schwere Vorwürfe. Er glaubt, dass seit neun Jahren der falsche Mann in Haft sitzt. Der Journalist Christoph Lemmer beschäftigt sich seit Jahren mit dem Fall Peggy. Er hat mit Ermittlern gesprochen, vor Ort recherchiert und hatte Einblick in sämtliche Akten des Falls. Gemeinsam mit Ina Jung hat er das Buch "Der Fall Peggy - Die Geschichte eines Skandals" veröffentlicht. Er kritisiert die Arbeit der Ermittler." Münchner Merkur, 04.09.2013

"Ina Jung arbeitet als Journalistin und ist auch als Regisseurin und Filmbuchautorin tätig. Christoph Lemmer arbeitet als Journalist für den Hörfunk und die Printmedien. Gemeinsam gelingt es ihnen eine furchtbare Tragödie zu durchleuchten und dafür zu sorgen, dass "Der Fall PEGGY" wieder neu aufgerollt wird. Ihrer Courage und ihrem Einsatz für die Wahrheit kann man nur großen Respekt zollen. Den Autoren wünschen wir an dieser Stelle auch weiterhin viel Glück und Mut, um für die Gerechtigkeit einzustehen und zu kämpfen." sfbasar.filmbesprechungen.de, 01.09.2013

"'Der Fall Peggy. Die Geschichte eines Skandals' von den Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer ist die erste umfassende Darstellung der Ereignisse." Die Welt, 02.05.2013

"Ina Jung kennt den Fall Peggy wie kein anderer - seit 2006, also seit sieben Jahren recherchiert sie daran. Nun hat sie zusammen mit einem Co-Autor, dem Journalisten Christoph Lemmer, ein Buch geschrieben. Es ist die Geschichte eines Skandals, wie sie sagt. Und sie hofft, dass diese Geschichte die Menschen aufrüttelt - und ihnen zeigt, wie schnell man in U-Haft kommen kann." Tölzer Kurier, 23.04.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ina Jung ist Journalistin und Filmautorin beim Bayrischen Fernsehen. Gemeinsam mit Friedrich Ani erhielt sie für das Drehbuch zu dem auf dem Fall von Peggy Knobloch basierenden Spielfilm „Das unsichtbare Mädchen“ den Bayerischen Fernsehpreis 2012.

Christoph Lemmer, geboren 1961 in West-Berlin, studierte BWL und arbeitet seit 1980 als Journalist für Printmedien und Hörfunk. Er arbeitet als Reporter für Antenne Bayern und hat über den Fall Peggy bereits eine mehrteilige Exklusiv-Reportage für den Radiosender recherchiert.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

66 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mark Benecke am 4. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dass das Buch hier bei Amazon unter “Ratgeber” geführt wird, ist eine weitere bizarre Ironie dieses total vermuxten Kriminalfalles: Es ist nämlich ein Ratgeber dafür, wie eine polizeiliche Ermittlung besser nicht laufen sollte, nämlich unter Druck, der am Ende zu nichts Gutem führt.

Vorweg etwas Allgemeines: Peggy war eines der ersten Kinder, deren Verschwinden den falschen Eindruck auslösten, es gäbe im deutschsprachigen Raum immer mehr Gewaltverbrechen gegen Kinder. Da es aber immer weniger Kinder gibt und die zentraleuropäische Welt auch sonst immer weniger Morde verzeichnet, stimmt das nicht.

Den “Skandal”, wie es Ina Jung und Christoph Lemmer mit Nachdruck nennen, liegt darin, dass der Mörder von Peggy mit guter Wahrscheinlichkeit beim Schreiben dieser Rezension noch frei ist, während ein geistig benachteiligter Mann dafür eine lebenslange Haftstrafe in der forensischen Psychiatrie absitzt.

Die Ermittlungen und die Gerichtsverhandlung liefen, wie das Buch unbarmherzig, polizei- und gerichtskritisch darstellt, nicht gut. Der Verurteilte ist leider ein klassisches Opfer für ein Fehlurteil, wie es sie schon seit Jahrhunderten gut dokumentiert gibt: Er erfindet gerne Geschichten, plappert manchmal auch Unsinn mit, hat wenig Einsicht und kann sich kaum wehren. Gerade die oft vorbildlich arbeitende bayrische Polizei sollte seit Räuber Kneissl, der den ganzen Staats-Apparat ungewollt vorführte, in schrägen Fällen wie dem von Peggy ein wacheres Auge haben.

Richtungsstreit in Ermittlungen gibt es immer, und Fehlurteile sind auch nichts neues.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andrea D. am 30. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
das allerdings für die deutsche Justiz ein trauriges und zugeleich erschreckendes Bild abgibt.
Dieses Buch müsste eigentlich Staub aufwirbeln, Diskussionen auslösen - und zu Konsequenzen führen.
Ein großes Lob und Dank an die beiden Autoren, die sich diesem verworrenen Fall angenommen haben. Ich hoffe, dass sie mit ihrem Werk viele Leser erreichen, die sich für das Verbleiben Peggys interessieren.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kleeblatt Monika TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 10. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Der 07.Mai 2001 war kein Tag wie jeder andere, schon gar nicht für die 9-jährige Peggy Knobloch. An diesem Tag verschwand Peggy spurlos. Eine groß angelegte Suche nach dem Mädchen verlief bis heute ergebnislos. Keine Leiche, keine Erpressungsforderungen, keine Ergebnisse bis heute.
Das Städtchen Lichtenberg in Oberfranken rückt in den Fokus der Nachrichten. Nahezu jeder wird nach Hinweisen zum Mädchen, deren Umfeld und deren Familie befragt. Lange Zeit steht ihr türkischer Stiefvater Ahmet Yilmaz in Verdacht, bis dieser nicht mehr gehalten werden kann.
Dann endlich hat die 2. gebildete Soko einen geständigen Täter - Ulvi Kulac, einen geistig zurückgebliebenen 24-jährigen Mann. Es beginnt ein Prozess ohnegleichen, in dem es darum geht, gewonnene Ermittlungsergebnisse an den Täter anzupassen ...

Mit diesem Buch hält man ein Werk in den Händen, dass niemanden kalt lässt. Schon die Tatsache an sich, dass ein Kind verschwindet, ist schlimm und nicht nur für alle Beteiligten unfassbar, was aber anschließend bei der Suche nach dem Schuldigen geschah und während des Prozesses, spottet jeder Beschreibung.
Während der Ermittlungen gibt es mehrere Thesen, die aufgestellt werden. Wollte Peggy weg von ihrer Mutter oder dem Stiefvater, der sie prügelte? Ist sie, als sie gesehen wurde, wie sie in ein Auto stieg, ein Missbrauchsopfer geworden oder ist sie gar nach Tschechien verschleppt worden, um dort an einen Zuhälter zu geraten?

Nachdem die Soko 1 mit keinem Täter aufwarten konnte, wird eine Soko 2 gebildet, mit der die Befragungen von vorn beginnen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HM am 2. Juni 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Nicht lange musst ich überlegen, mir dieses Buch zu kaufen. Ich selbst wohne nur wenige Kilometer von Lichtenberg, dem Ort an dem Peggy verschwand, entfernt. Auch einige Ermittler kenne ich persönlich.

Das Buch fesselt einem derart, dass ich es innerhalb von 3 Tagen komplett gelesen habe. Auch wenn man bedenkt, welche Methoden angewandt wurden, um den "Täter" Ulvi Kulac des Mordes zu überführen. Ohne handfeste Beweise und nur auf Mutmasungen begründet, wurde er verurteilt. Einige Zeugen wurden manipuliert oder gezwungen, Falschaussagen zu Protokoll zugeben, oder ihre Aussagen - auch Monate später - zurückzuziehen. Aussagen von damals Teenagern wurden einfach ignoriert oder nicht weiterverfolgt.
Manche Dinge wurden in den Medien überhaupt nicht, bzw. nur wage veröffentlicht. Hauptsache man hat einen Täter. Anwohner wurden von den Reportern und Journalisten buchstäblich "gejagt", um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.
Ein komisches Gefühl bleibt auch weiterhin, wenn, wie am Ende des Buches geschrieben, solche Fälle zu Genüge in Deutschland Jahr für Jahr gibt.

Auf jeden Fall ein Buch das empfehlenswert ist. Auch für diejenigen, die sich mit dem Fall "Peggy" (noch) nicht beschäftigt haben. Welch Verhöhrmethoden unsere Executive anwendet, um ihren Vorgesetzten, auch der bayerischen Staatregierung, einen Täter zu präsentieren.
Ein Lob an die beiden Autoren Ina Jung und Christoph Lemmer die lange und sehr gut über den Fall recherchiert haben. Packend geschrieben und immer wieder rückschauend auf die beschriebenen Personen, wird dem Leser ein 327 seitiges Buch geboten.

Am Schluss bleibt zu hoffen, dass irgendwann der Fall Peggy abgeschlossen werden kann.
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