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Der Fall Kepler: Mord im Namen der Wissenschaft
 
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Der Fall Kepler: Mord im Namen der Wissenschaft [Taschenbuch]

Ann Lee & Joshua Gilder
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (1. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548606385
  • ISBN-13: 978-3548606385
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 809.368 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Johannes Kepler gilt als einer der größten Astronomen aller Zeiten. Doch seine Leistung wäre nicht möglich gewesen ohne die damals unübertroffen genauen Daten des dänischen Sternenforschers Tycho Brahe. 1600 treffen die beiden Männer am kaiserlichen Hof in Prag aufeinander. Es beginnt die stürmische Zusammenarbeit zweier ungleicher Forscher – und ein gefährlicher Wettkampf ...

Über den Autor

Anne-Lee Gilder war investigative Reporterin der ARD. Das Ehepaar lebt mit dem gemeinsamen Sohn in der Nähe von Washington, D.C.

Joshua Gilder hat als Zeitungsredakteur, Redenschreiber für das Weiße Haus und als Angestellter des State Department gearbeitet und kürzlich den Roman Ghost Image veröffentlicht.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lohnt die Rezension nicht 28. Dezember 2007
aber da einige Leser der "story" oder dem "plot" tatsächlich etwas abgewinnen können, kann ich mich nicht enthalten. Die Autoren sind ein schreibendes Ehepaar ohne jeden Hintergrund in Wissenschaftsgeschichte bzw. Geschichte. Das ist an sich nicht verwerflich - manchmal freut man sich ja über mutige Forschungen von Laien, aber hier ist es leider nach hinten losgegangen. Die Keplerforschung beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit dem Leben und Werk des großen Astronomen und Mathematikers und ALLE Experten haben die Folgerungen und Schlüsse in diesem Buch abgelehnt und ad absurdum geführt. Aber auch ohne Hintergrundwissen ist allein der Schreibstil entlarvend. Kepler wird systematisch als böser Bube geschildert und am Schluss bleibt nur er noch als übler Mordgeselle übrig. Aber was ist das Motiv? Kepler hatte seinen Streit mit Brahe längst beigelegt, als dieser starb. Dass Kepler alle Daten Brahes direkt nach dessen Tod an sich brachte ist doch klar und verständlich, denn wer außer ihm wußte um die Bedeutung des Beobachtungsmaterials und konnte damit etwas anfangen? Er war schließlich nach Prag gekommen, um diese Daten mit Brahe auszuwerten. Daraus Kepler einen Mord in die Schuhe schieben zu wollen ist hahnebüchen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist sehr packend geschrieben und vermittelt den Anschein gut recherchiert zu sein, ist jedoch von einem gravierenden Makel behaftet: Die Autoren lassen sich dazu hinreißen, alle Thesen und Argumente auf den Nachweis einer Behauptung hinauslaufen zu lassen: Kepler hätte den Astronomen Brahe ermordet um an seine Beobachtungsdaten ranzukommen. In der Stellungnahme der Keplergesellschaft wird festgestellt, dass Kepler bereits vor dem Tod Brahes entsprechenden Zugang zu den Daten hatte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grober Unfug 14. September 2008
Das Buch enthält eine Menge Bezüge zu recherchierter Originalliteratur. Diese sind aber auf eine Art und Weise ausgewertet und zerfleddert, dass von den bekannten Tatsachen über Kepler und Tycho Brahes Tod nur wenig übrig bleibt. Wüste Unterstellungen wechseln ab mit Wertungen von Kommentaren Keplers und Anderer, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Wer Keplers Briefe und seine Biografie kennt, kann nur entsetzt darüber sein, mit welcher Verve hier ein Zerrbild des Astronomen und seiner Beziehung zu Brahe gezeichnet wurden. Schon allein die "Beweisführung" aufgrund der Charakterzeichnung Keplers ist eine grandiose Manipulation der Leser.
"Cui Bono?", muss man da fragen: ...wem nutzt das wohl?
Alles in Allem ist das Buch ein gutes Beispiel, wie man mit entsprechend ausgewählten Textbausteinen, haltlosen Unterstellungen und offensichtlichen falschen Darstellungen (z.B. über den "Mondtraum") in der Manier politisch korrekter Moralität noch nach Jahrhunderten Rufmord rechtfertigen kann.
Die Darstellungen Brahes zu Beginn hatte ich noch genossen, da mir bisher nicht viel über ihn bekannt war. Die Skizzierung seiner Beziehung zu Kepler, der ihn noch viele Jahre nach seinem Tod mit großer Dankbarkeit, ja gerade Ehrfurcht, erwähnte (die "Rudolfinischen Tafeln" nennt er Brahes Werk), sind für mich Aufforderung genug, der Biografie Brahes jetzt auch noch nachzuforschen. Glaubwürdig ist in diesem Buch für mich nicht mehr viel.
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