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Der Fall Kepler: Mord im Namen der Wissenschaft [Taschenbuch]

Ann Lee & Joshua Gilder
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Juni 2006
Johannes Kepler gilt als einer der größten Astronomen aller Zeiten. Doch seine Leistung wäre nicht möglich gewesen ohne die damals unübertroffen genauen Daten des dänischen Sternenforschers Tycho Brahe. 1600 treffen die beiden Männer am kaiserlichen Hof in Prag aufeinander. Es beginnt die stürmische Zusammenarbeit zweier ungleicher Forscher – und ein gefährlicher Wettkampf ...

Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (1. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548606385
  • ISBN-13: 978-3548606385
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.199.163 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Johannes Kepler, der mit seinen drei Gesetzen der Planetenbewegungen das wissenschaftliche Weltverständnis revolutionierte – ein Mörder? Tatsächlich spricht vieles dafür, dass er Tycho Brahe vergiftet hat, der mit seinen empirischen Messungen erst die Grundlagen für Keplers Theorien schuf. In diesem spannenden Buch gehen Joshua und Anne-Lee Gilder dem schwierigen Verhältnis zweier genialer Wissenschaftler auf den Grund, das sehr wahrscheinlich mit einem Mord endete. Dazu nehmen die AutorInnen uns mit auf eine Zeitreise, bei der das 16. und 17. Jahrhundert so lebendig wird, dass man die handelnden Personen und ihre Welt förmlich vor sich sieht.

Kepler und Brahe: zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Kepler stammte aus ärmlichen Verhältnissen und litt sein Leben lang an vielen körperlichen, aber auch psychischen Gebrechen. Schon als Kind machte er sich überall Feinde durch seine Intrigen und Lügen – und das setzte sich sein ganzes Leben lang fort. Nur seine Liebe für die Astronomie (mit all dem Mystizismus, der bei den Wissenschaftlern dieser Zeit dazu gehörte) schien ihm etwas zu bedeuten. Ganz anders Tycho Brahe: Er gehörte von Geburt zum dänischen Hochadel und fand immer einflussreiche Geldgeber für seine teuren Messinstrumente und Studien. Er war ein freundlicher Mensch, der sich um Konventionen wenig scherte und gern feierte – aber noch lieber baute er so genaue Messinstrumente, wie es sie zuvor nie gegeben hatte, und beobachtete die Sterne.

Die Beziehung der beiden Genies begann gleich mit einem Intrigenstück von Kepler. Trotzdem lud Brahe ihn zu sich ein, verschaffte ihm Geld und Wohnung, trat als Fürsprecher für ihn auf. Auch Keplers Wutausbrüche und Beleidigungen verzieh er immer wieder. Aber seinen größten Wunsch wollte er Kepler nicht erfüllen: Brahe war nicht bereit, seine Daten öffentlich zugänglich machen, bevor er seine eigenen Veröffentlichungen fertig gestellt hatte. Nach seinem Tod, der nach dem heutigen Wissensstand eindeutig ein Mord war, eignete Kepler sich die Daten unrechtmäßig an und konnte damit seine Theorien entwickeln.

Briefe, Schriften, Grabreden: Die beteiligten Personen kommen in diesem Buch ausführlich selbst zu Wort. Erstaunlich, wie klar Kepler sich selbst analysierte: als unangenehmen, intriganten, selbstsüchtigen und unbeherrschten Menschen ohne jeden moralischen Skrupel. Und so scheint die Theorie von Keplers Mord, nicht zuletzt nach der Sichtung der neuesten medizinischen Indizien, die einzig plausible zu sein.

Ein farbenprächtiges Zeitpanorama, außergewöhnliche Charaktere und ein Mord, der erst nach vierhundert Jahren entdeckt wurde: Dieses erstaunliche Sachbuch bringt uns nicht nur ein Stück Wissenschaftsgeschichte nahe, sondern es hat auch alles, was wir von einem spannenden Roman erwarten. Ein Lesevergnügen ersten Ranges! -- Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Dieses Buch zu lesen ist pures Vergnügen, informativ und unterhaltsam zugleich!«  WASHINGTON POST »Ein großes intellektuelles Lesevergnügen.«  ARIZONA DAILY STAR »Sehr zu empfehlen für alle, die sich für Astronomie, Geschichte, Biographien und Kriminalfälle interessieren!«  JEWISH WORL REVIEW -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lohnt die Rezension nicht 28. Dezember 2007
Format:Taschenbuch
aber da einige Leser der "story" oder dem "plot" tatsächlich etwas abgewinnen können, kann ich mich nicht enthalten. Die Autoren sind ein schreibendes Ehepaar ohne jeden Hintergrund in Wissenschaftsgeschichte bzw. Geschichte. Das ist an sich nicht verwerflich - manchmal freut man sich ja über mutige Forschungen von Laien, aber hier ist es leider nach hinten losgegangen. Die Keplerforschung beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit dem Leben und Werk des großen Astronomen und Mathematikers und ALLE Experten haben die Folgerungen und Schlüsse in diesem Buch abgelehnt und ad absurdum geführt. Aber auch ohne Hintergrundwissen ist allein der Schreibstil entlarvend. Kepler wird systematisch als böser Bube geschildert und am Schluss bleibt nur er noch als übler Mordgeselle übrig. Aber was ist das Motiv? Kepler hatte seinen Streit mit Brahe längst beigelegt, als dieser starb. Dass Kepler alle Daten Brahes direkt nach dessen Tod an sich brachte ist doch klar und verständlich, denn wer außer ihm wußte um die Bedeutung des Beobachtungsmaterials und konnte damit etwas anfangen? Er war schließlich nach Prag gekommen, um diese Daten mit Brahe auszuwerten. Daraus Kepler einen Mord in die Schuhe schieben zu wollen ist hahnebüchen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch ist sehr packend geschrieben und vermittelt den Anschein gut recherchiert zu sein, ist jedoch von einem gravierenden Makel behaftet: Die Autoren lassen sich dazu hinreißen, alle Thesen und Argumente auf den Nachweis einer Behauptung hinauslaufen zu lassen: Kepler hätte den Astronomen Brahe ermordet um an seine Beobachtungsdaten ranzukommen. In der Stellungnahme der Keplergesellschaft wird festgestellt, dass Kepler bereits vor dem Tod Brahes entsprechenden Zugang zu den Daten hatte.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter unbewiesener Unfug 16. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist einfach nur schlecht. Es ist einseitig und es trägt keine Spur von Objektivität.

Während des gesamten Buches wird Kepler als Unmensch aufgebaut. Sein Charakter wird als hinterhältig und niederträchtig dargestellt und man spürt auf jeder Seite, dass die beiden Autoren Kepler als Mörder darstellen wollen. Und Brahe ist durch das ganze Buch der liebe und nette Mann, der keiner Fliege etwas zu Leide tun kann.

240 Seiten lang wird Keplers und Brahes Geschichte erzählt, wobei Kepler nirgendwo auch nur eine einzige positive Charaktereigenschaft unterstellt wird. Man spürt förmlich, wie er zum Mörder hochstilisiert wird. Dann auf rund 10 Seiten wird mit lächerlichen Indizien gearbeitet, die nachweisen, dass Brahe mit Quecksilber vergiftet wurde. Nichts, aber auch gar nichts, deutet in diesen Untersuchungen darauf hin, dass Kepler ihm das Quecksilber verabreicht hat. Jeder weiß, dass Brahe selbst mit Quecksilbertinkturen experimentiert hat, aber da Kepler ja solch ein schlechter Mensch ist, muss er es gewesen sein, der Brahe das Quecksilber verabreicht hat. Die Autoren liefern für diese dämliche Behauptung nicht einmal Indizien..... und Beweise schon gar nicht. Sie behaupten nur.

So wird Kepler als Motiv für den Mord unterstellt, er wollte an die Beobachtungsaufzeichnungen Brahes herankommen, die dieser aber eifersüchtig unter Verschluss hielt. Nur ganz nebenbei bemerken die Autoren dann, dass Kepler aber schon vor Brahes Tod Zugang zu den Daten hatte, er durfte sie nur nicht veröffentlichen und für seine Arbeit benutzen. Und da frage ich mich, weshalb dieser angeblich so miese Charakter Kepler sich an diese Vereinbarung gehalten hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grober Unfug 14. September 2008
Format:Taschenbuch
Das Buch enthält eine Menge Bezüge zu recherchierter Originalliteratur. Diese sind aber auf eine Art und Weise ausgewertet und zerfleddert, dass von den bekannten Tatsachen über Kepler und Tycho Brahes Tod nur wenig übrig bleibt. Wüste Unterstellungen wechseln ab mit Wertungen von Kommentaren Keplers und Anderer, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Wer Keplers Briefe und seine Biografie kennt, kann nur entsetzt darüber sein, mit welcher Verve hier ein Zerrbild des Astronomen und seiner Beziehung zu Brahe gezeichnet wurden. Schon allein die "Beweisführung" aufgrund der Charakterzeichnung Keplers ist eine grandiose Manipulation der Leser.
"Cui Bono?", muss man da fragen: ...wem nutzt das wohl?
Alles in Allem ist das Buch ein gutes Beispiel, wie man mit entsprechend ausgewählten Textbausteinen, haltlosen Unterstellungen und offensichtlichen falschen Darstellungen (z.B. über den "Mondtraum") in der Manier politisch korrekter Moralität noch nach Jahrhunderten Rufmord rechtfertigen kann.
Die Darstellungen Brahes zu Beginn hatte ich noch genossen, da mir bisher nicht viel über ihn bekannt war. Die Skizzierung seiner Beziehung zu Kepler, der ihn noch viele Jahre nach seinem Tod mit großer Dankbarkeit, ja gerade Ehrfurcht, erwähnte (die "Rudolfinischen Tafeln" nennt er Brahes Werk), sind für mich Aufforderung genug, der Biografie Brahes jetzt auch noch nachzuforschen. Glaubwürdig ist in diesem Buch für mich nicht mehr viel.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Einer der grössten Astronomen aller Zeiten!
Aber hätte er Tycho Brahe nie kennengelernt, wäre seine Leistung nicht möglich gewesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von "Kaktusblüte" veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch über Kepler und Brahe das ich kenne
In vielen Rezessionen die man hier findet wird das Buch zur unrecht kritisiert. Wer selber Wissenschaftler ist, weiß wie groß in der Wissenschaft der Konkurrenzkampf um... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Einstein veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Rufmord im Namen des Sensations-Journalismus
Schon Jan Jessenius, ein berühmter Arzt und Brahes Freund, hatte über Tychos letzte Tage berichtet. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von antillenriff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wissenschafts-Doppelbiographie und viel Geschichte
Den Inhalt wiederhole ich hier nicht, der wurde bereits von anderen Lesern gut zusammengefasst.

Das Buch hat mir gefallen, weil es vor allem Einblicke in die Denk- und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2008 von Juliane Meyerhoff
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In Ihrem Buch „ Der Fall Kepler" stellt das deutsch-amerikanische Autorenehepaar
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Veröffentlicht am 22. Mai 2005 von Frank Nachtigall
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