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Der Fall Dreyfus: Teufelsinsel, Guantánamo, Alptraum der Geschichte Gebundene Ausgabe – 18. Mai 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (18. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518420623
  • ISBN-13: 978-3518420621
  • Originaltitel: Why The Dreyfus Affair Matters
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 431.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Louis Begley, 1933 in Polen geboren, arbeitete bis 2004 als Anwalt in New York. Seine Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Auf Deutsch erschienen zuletzt Der Fall Dreyfus (2009), Zwischen Fakten und Fiktionen (2008), Ehrensachen (2007).


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Klaus Duerrschmid am 5. Juni 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das ist tatsächlich ein höchst interessantes und spannendes Buch. Es verknüpft die historischen Ereignisse der Affäre Dreyfus um 1900 mit den jüngsten weltgeschichtlichen Entwicklungen um 9/11 und dem Skandal um Guantanamo. Die Affäre Dreyfus ist mir aus der Lektüre von Marcel Proust und entsprechender Sekundärliteratur durchaus bekannt, aber ihre historische Verwurzelung in der Niederlage Frankreichs im Jahr 1871 wurde mir erst durch dieses Buch von Louis Begley klar. Begley legt sehr überzeugend dar, dass die Struktur der das Recht beugenden und brechenden Affäre Dreyfus sehr ähnlich ist den Geschehnissen um das Lager Guantanamo. Die psychologischen Mechanismen scheinen in der Tat sehr ähnlich zu sein. Es macht eine Freude dieses Buch zu lesen und dabei den Eindruck zu gewinnen, die jüngste Geschichte in ihrem Wahnwitz und ihrer Dynamik besser begreifen zu können. Daher: höchstmögliche Empfehlung!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Gellermann am 29. Mai 2009
Format: Gebundene Ausgabe
U. Gellermann

Die Regeln für redliche Intellektuelle waren einst einfach: Wer unten war, dem wurde geholfen, wer oben war, der wurde geprüft. Dieses bewährte Prinzip hat sich, spätestens mit dem Auftreten von Muslimen auf dem Plan gesellschaftlicher Schöpfung, geändert. Denn Muslime sind gläubig. Anders als die Algerier der 50er Jahre, die Vietnamesen der 60er oder die Chilenen der 70er, denen der deutsche Intellektuelle gerne zur Seite trat. Auch tragen Muslime Bart, nicht die spitzen Lenin- oder Trotzki-Bärtchen, mit denen sich mancher im Westen in den 60ern schmückte, sondern solche Kaffeewärmer aus Haar, wie sie gern von DDR-Oppositionellen getragen wurden. Vor allem aber sind Muslime radikale Verlierer: Keine Industrialisierung wie die Chinesen, kein handgearbeitetes Karma wie die Tibeter und nicht einmal eine angebliche Bedrohung wie etwa Auschwitz für die Kosovaren. Schon der ehemals linke Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger lehnte die Muslime vor drei Jahren mit seinem Buch "Schreckens Männer" grundsätzlich ab: Er hatte seine Illusionen verloren, das sollten diese Verlierer zu spüren bekommen. Louis Begley, der amerikanische Intellektuelle jüdischer Herkunft, sieht das ein wenig anders.

Der Schriftsteller Louis Begley glaubt aus einem Alptraum aufzuwachen: Endlich ist die Bush-Zeit vorbei, die Zeit der Folter, der illegalen Masseninhaftierung, der ständigen Verletzung amerikanischer und internationaler Gesetze. Und weil der Alp gewichen und der böse Traum verarbeitet werden soll, hofft er im Vorwort seines neuen Buches auf die Wende durch Obama und schreibt als Titel: "Der Fall Dreyfus: Teufelsinsel, Guantánamo, Alptraum der Geschichte".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heike M. TOP 500 REZENSENT am 26. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nach den Romanen von Louis Begley griff in nun zu diesem Essay. Darin stellt Louis Begley die Affäre um den wegen Landesverrat verurteilten und auf die Teufelsinsel verbannten französischen Juden Alfred Dreyfus den Vorgängen von Guantánamo gegenüber. Dabei deckt er Analogien auf, die man auf Anhieb nicht für möglich hält, trennen diese beiden Geschehnisse doch gut 100 Jahre. Aber Rechtsbeugung, Manipulation von Beweisen und weil nur sein kann, was auch sein darf ist die Wahrheitsfindung in beiden Fällen nicht vorurteilsfrei, die Folgen für die Betroffenen waren und sind jeweils unmenschliche Haftbedingungen. Begley beleuchtet die Dreyfus-Affäre wesentlich ausführlicher als das aktuelle Geschehen. Er sucht die Ursachen für Dreyfus' Verurteilung bereits im deutsch-französischen Krieg von 1871 und analysiert den zunächst latenten, aber immer stärker werdenden Antisemitismus im Frankreich der damaligen Zeit. Louis Begley greift bei seinem Buch auf seine umfangreichen juristischen Erfahrungen und Kenntnisse zurück. Zwischen dem Schriftsteller und dem Rechtsanwalt kommt es zur fruchtbaren Symbiose. Das schlägt sich besonders in der guten Lesbarkeit und der aufgebauten Spannung dieses doch komplizierten Falles nieder. Die schier unübersichtliche Anzahl von Fakten, Beweisen und Originalzitaten werden durch den gelungenen populärwissenschaftlichen Stil leichter verdaulich. Im Vorwort seines in Buchform erschienenen Essays wird die Hoffnung deutlich, die er in die Präsidentschaft Barak Obamas setzt. Eine aktuelle Einschätzung der Lage im Lager Guantánamo durch Louis Begley würde mich schon sehr interessieren. Dieses Buch kann ich allen Politikinteressieren guten Gewissens empfehlen.
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Format: Gebundene Ausgabe
'''.....im Fall des Hauptmann Alfred Dreyfus wie auch im Falle manches Häftlings in Guantanamo. Guantanamo und die Teufelsinsel liegen sich näher als man es etwa annehmen würde. In Intrigen, Vorurteile, kriminelle Manipulation gründet so manche Anklage die Menschenleben zerstört.
Der Autor vergleicht die Haftanstalten und die Begründungen für Einlieferungen dort. Alfred Dreyfus erfuhr nach 15 Jahren brutaler Vollzugsbedingungen in Einzelhaft auf der Teufelsinsel, dass der oberste Gerichtshof Frankreichs den Schuldspruch eines Pariser Kriegsgerichts aufgehoben hat. So mag auch die Hoffnung in den Häftlingen Guantanmo's geweckt worden sein als Präsident Obama 2008 Wahlsieger war. Als sie erfuhren, dass die Verfahren der Militärkommissionen hinausgeschoben wurden und dass ein ordentliches US-Gericht über ihr weiteres Schicksal entscheiden werde. Unter dem Schutz amerikanischer Gesetze und Verfassung und v.A. unter Wahrung ihrer Rechte.
Portraits der Akteure und eine Chronologie ergänzen das Buch ausgezeichnet.

M.E. wird vordergründig die Geschichte des zu Unrecht verurteilten Hauptmann Alfred Dreyfuss aufgerollt, wobei Guantanamo etwas im Hintertreffen bleibt. Nichts desto trotz "ein Stück Geschichte" mit der es sich immer so verhält, dass Vergangenheit auch Gegenwart ist resp. sich darauf auswirkt.
Ein von mir zum Lesen warm empfohlenes Buch weil die Welt und die Ereignisse, die in ihr vorkommen, sich jederzeit wiederholen können.
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