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Der Fall Collini
 
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Der Fall Collini [Hörbuch-Download]

von Ferdinand von Schirach (Autor), Burghart Klaußner (Erzähler)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (102 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf. der CD: EUR 19,99
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 3 Stunden und 44 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 1. September 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005KLBXGY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (102 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Vierunddreißig Jahre hat der Italiener Fabrizio Collini als Werkzeugmacher bei Mercedes-Benz gearbeitet. Unauffällig und unbescholten. Und dann ermordet er in einem Berliner Luxushotel einen alten Mann. Grundlos, wie es scheint. Der junge Anwalt Caspar Leinen bekommt die Pflichtverteidigung in diesem Fall zugewiesen. Was für ihn zunächst wie eine vielversprechende Karrierechance aussieht, wird zu einem Alptraum, als er erfährt, wer das Mordopfer ist: Der Tote, ein angesehener deutscher Industrieller, ist der Großvater seines besten Freundes. In Leinens Erinnerung ein freundlicher, warmherziger Mensch. Wieder und wieder versucht er die Tat zu verstehen. Vergeblich, denn Collini gesteht zwar den Mord, aber zu seinem Motiv schweigt er. Und so muss Leinen einen Mann verteidigen, der nicht verteidigt werden will. Ein zunächst aussichtsloses Unterfangen, aber schließlich stößt er auf eine Spur, die weit hinausgeht über den Fall Collini und Leinen mitten hineinführt in ein erschreckendes Kapitel deutscher Justizgeschichte...
©2011 Piper Verlag GmbH, München; (P)2011 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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Kundenrezensionen

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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, rührend und aufrüttelnd 2. September 2011
Von Potzblitz
Format:Gebundene Ausgabe
Schon auf der zweiten Seite des Buches wir nicht nur dem Leser, sondern auch den Beteiligten des Romans unmissverständlich klar, dass Fabrizio Collini den fünfundachtzigjährigen Jean-Baptiste Meyer in seinem Hotelzimmer in Berlin ermordet hat. Nach der grausam ausgeführten Tat stellt sich Collini sofort der Polizei und steht zu der Tat. Ansonsten äußert sich der stille Collini nicht. Auch der ihm zugteilte junge Pflichtverteidiger Caspar Leinen, der seinen ersten Prozess mit diesem Fall erhält, kann seinem Mandanten keine Angaben zu dessen Motiv für das Kapitalverbrechen entlocken. Zudem muss sich Caspar Leinen die Frage nach der Aufrechterhaltung seiner Pflichtverteidigung stellen, als er erkennen muss, dass er persönlich näher mit dem Fall verbunden ist, als es ihm lieb ist.
Doch als die an sich unumstrittene Sachlage vor Gericht eine klare Entscheidung vorausahnen lässt, hat Anwalt Leinen eine Initialzündung, der er während einer zehntägigen Verhandlungspause nachgeht.
Die erschütternden Ergebnisse der Recherche bringen eine Wendung im Prozess.

Obwohl der Leser als auch alle Beteiligten von Anbeginn den Mörder kennen, bleiben der Fall und dessen Ermittlungen über den gesamten Verlauf spannend.
Die ungeklärte Frage nach dem "Warum?" muss beantwortet werden und treibt den Leser und die Ermittler weiter voran, während Collini indes freundlich aber still bleibt.
Als Leser wird man förmlich in den Roman hineingezogen und begleitet den Anwalt Leinen bei seiner Arbeit.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, was neben Einblicken in die Abläufe und Aufgaben der Justiz, aber auch die Frage nach den Hintergründen legislativer Entscheidungen und deren moralische und ethische Rechtfertigung aufwirft. In letzter Konsequenz zeigt der beschriebene und dahinter stehende Sachverhalt das schreiende Unrecht und den Wahnsinn dieser fallbezogenen realen Gesetzgebung.
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49 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fall Schirach ... 16. September 2011
Von Jupiter
Format:Gebundene Ausgabe
... ist einfacher zu lösen, als es zunächst vielleicht den Anschein hat. Schirach ist ein knapper, lakonischer Erzähler, der dort am effektivsten ist, wo die gewählte literarische Form dem Inhalt entspricht. Kein Wunder, dass er mit seinen beiden Kurzgeschichtenbänden groß herauskommen konnte.

Mit dem jetzt vorliegenden Roman hat er sich nicht unbedingt einen Gefallen getan. Das Genre liegt Schirach nicht besonders. Zu merken ist dies an vielen Einzelheiten. Da sind zum einen die Figuren, die seltsam flach und reißbrettartig wirken. Natürlich hat jeder seine eigene Kontur und die altmodische Patina, die über allem liegt, hat (mir zumindest) recht gut gefallen. Aber wirkliche Menschen aus Fleisch und Blut sind diese Überbleibsel des 19. Jahrhunderts allesamt nicht. Hier agieren Prinzipien und keine Charaktere mit Widersprüchen und Kanten. Besonders sinnfällig wird dies bei der Person des Täters Fabricio Collini. Er ist einfach kein Henker. Und was man als Leser eines kürzeren Textes möglicherweise als Aufgabe noch akzeptieren würde, nämlich sich die Beweggründe des Täters z. T. selbst zu denken, ist für den Roman als Gattung keine Lösung. Hier wollen wir ja gerade in die gern auch komplizierte Psyche eines Täters eintauchen.

Bliebe also noch die juristische Komponente des Falls. Die Sache mit der kleinen unauffälligen Gesetzesänderung, die so viele Straftäter des NS Regimes saniert hat, ist interessant. Leider vergibt Schirach aber auch hier eine Chance. Ausgerechnet diesen Umstand handelt er fast nebenbei ab. Als Nicht-Jurist hat man Mühe, die Zusammenhänge ganz zu verstehen.

So bleibt nach der Lektüre die Frage, warum man diesen Roman eigentlich gelesen haben sollte.
Ich weiß es nicht.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein großartiger Erzähler! Aber ein wichtiges Buch 4. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
"Ein grossartiger Erzähler!" steht auf dem Rücken des Buches, ein Zitat aus einer Spiegel-Rezension. Leider stimmt das nicht. Ferdinand von Schirach ist Rechtsanwalt und mag Interessantes aus seinem Fachgebiet und seinem Erfahrungsschatz zu berichten haben. Zu Literatur machen kann er das nicht.

Der Inhalt des Buches klingt vielversprechend: Caspar Leinen, ein junger Anwalt, der die Pflichtverteidigung für einen brutalen Mörder übernimmt, der nie straffällig war und dessen Motive völlig unklar sind. Das Opfer: Der Großvater von Caspar Leinens bestem Freund. Und schließlich führt alles zurück "in ein erschreckendes Kapitel deutscher Justizgeschichte", wie der Bucheinband verspricht. Man fragt sich fast, wie all das auf nur 193 Seiten entwickelt werden soll. Man erwartet die atemlose Lektüre eines Krimis, der nicht nur spannend ist, sondern auch einen bislang unbeachteten Sachverhalt der jüngeren deutschen Justizgeschichte interessant verarbeitet.

Letzteres tut von Schirach auch, aber erst nach 120 Seiten. Hier, wenn schon mehr als die Hälfte des Buches vorüber ist, wird es interessant. Davor: Viel Langeweile statt Atemlosigkeit. Schirach schien hier das dringende Bedürfnis gehabt zu haben, die eigene Berufserfahrung zu verwursten. Er hätte sich nur manchmal fragen müssen, ob das, was er schreibt, dem Roman überhaupt dient. Immer wieder völlig unnötige Beschreibungen wie diese: "Unten, aus dem Geschäft gegenüber, kam ein Mann mit seinen Einkäufen, er rutschte aus, fing sich, musste die Tüten loslassen, kleine orangene Schachteln fielen in den Schnee." An einer Stelle liest man: "Der Justiziar sagte immer weiter Sätze, die in solchen Besprechungen immer gesagt werden: 'Da bin ich ganz bei Ihnen', 'Das entscheiden wir zeitnah' und 'Wir bleiben in Kontakt'."
Warum lässt er seine Figuren dann solche Sätze nicht in guten Dialogen sagen? Schirachs 'großartige Erzählkunst' erschließt sich mir nicht. Man kann ihm zwar nicht vorwerfen, dass er nicht wüsste, wie man schreibt. Aber ein großartiger Erzähler hätte aus diesem Stoff mehr gemacht.
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Vor 10 Tagen von Hans-Peter Grünebach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Fall Dreher oder Das trojanische Gesetz
Der noch völlig unerfahrene Anwalt Caspar Leinen wird zum Pflichtverteidiger für Fabrizio Collini berufen, der in einem Berliner Nobelhotel den Industriellen Hans Meyer... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von dadaxel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig und fesselnd
Ich habe die ersten Bestseller-Bücher des Autors nicht gelesen, doch waren dies wohl eher "Sachbücher" während es sich hier um den ersten Roman aus seiner Feder... Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Der Cubbie veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Toll
Habe das Buch schon vor längerem gelesen und habe es mir jetzt nur für die eigene Sammlung gekauft.Toller Schreibstil,und wirklich sehr interessant. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Patrick Vives -. Montaner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schade, dass es nicht mehr Bücher von dem Autor gibt.
Ich habe alle Bücher des Autors gelsen und denke bei jedem, dass es hoffentlich bald ein neues Werk geben wird. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Heike Wartini-Eggers veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz ordentlich, aber sehr vorhersehbar
Dieser Roman kommt als Justizthriller daher, ist aber für dieses Genre wenig fesselnd und sehr vorhersehbar. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Heinrich Muenz veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Gutes Thema langweilig verpackt
Selten habe ich begeisterte Pressestimmen so schlecht nachvollziehen können.
Der Kern des Romans - der Fall Collini selbst und das damit zusammenhängende Stück... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von SpringtimeLover veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch, aber...
...warum hetzt er so durch die Geschichte. Man denkt, dass der Autor auf der Flucht ist, oder bis zum Abgabetermin nur noch eine Woche Zeit ist und noch nicht angefangen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Stefan Meier veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Gute Story, schlecht verpackt.
Ich habe das Buch soeben beendet und bin ein wenig enttäuscht. Die Story ist gar nicht mal verkehrt und interessant genug, um sie in einen gut geschriebenen Roman zu... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nela veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr kurzweilig
Das war das erste Buch, das ich von F. v. Schirach gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Spannend geschrieben und interessant hinter dir Kulissen von Gerichten zu... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von KEK veröffentlicht
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