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Der Falke von Palermo
 
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Der Falke von Palermo [Broschiert]

R. M. Bordihn , Maria Czedik-Eysenberg
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Der Falke von Palermo + Mann aus Apulien: Die privaten Papiere des italienischen Staufers Friedrich II., römisch-deutscher Kaiser, König von Sizilien und Jerusalem, Erster ... Menschen und der Tiere, geschrieben 1245-1250 + Friedrich der Zweite: Ein Sizilianer auf dem Kaiserthron
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Produktinformation

  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 5 (12. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359615538X
  • ISBN-13: 978-3596155385
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.779 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Friedrich II von Hohenstaufen war das Wunder seiner Zeit. Spannend und farbig erzählt der Roman von seinem Kampf gegen den Papst, von seinerLiebe zu Bianca, der Cousine seiner Frau, von Sizilien und vom mittelalterlichen Deutschland.

Über den Autor

Maria Rangecroft stammt aus Südafrika, Studium der Geschichte der Universität Johannesburg und hat sich intensiv mit der Zeit des Mittelalters beschäftigt. Die Autorin lebt heute in der französischen Schweiz.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kyrrdis TOP 1000 REZENSENT
"Der Falke von Palermo" ist ein vorbildlicher, klassisch-historischer Roman über das Leben Friedrichs II von Hohenstaufen.
Vorbildlich, weil er (abgesehen von ein paar nicht ins Gewicht fallenden Fehlern) gut recherchiert, und weit mehr als eine erzählte Biographie ist. Bordihn erschafft ihren eigenen Friedrich, der so präsentiert wird, wie er gewesen hätte sein können. Klassisch-historisch ist dieser Roman, weil außer einigen unbedeutenden Nebenfiguren alle wichtigen Personen historisch belegt sind, und auch sie sich so verhalten, wie man es anhand der Quellen erwarten kann. Erfrischend mittelalterlich.

Das Buch eignet sich sowohl für Staufer-Experten, die wieder einmal romanhaft am Leben des größten dieser großen Familie teilhaben wollen, als auch für Neueinsteiger, da alle wichtigen Ereignisse in Friedrichs Leben behandelt und nachvollziehbar gedeutet werden, gespickt mit von Chronisten berichteten Anekdoten und eigenen Szenen Bordihns.

Quintessenz: Ein lebendig und informativ geschriebener Roman über einen Mann, der auch nach über einem Dreivierteljahrtausend Autoren wie Leser in seinen Bann zieht.

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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
In ihrem unter dem Originaltitel "The Falcon of Palermo" bereits 1980 erschienenen Roman zeichnet Maria R. Bordihn ihre Fiktion eines der wohl bedeutendsten Herrscher des Mittelalters. Der laut rückseitigem Einbandtext des Fischer Taschenbuch Verlages "große historische Roman" über Kaiser Friedrich II. (1194-1250) weist etliche, teilweise sogar gravierende Lapsus und Mängel vor.

Während sich "mirhab" (S. 107, statt mihrab) für Gebetsnische in der Moschee) und "Akkron" (S. 224, statt Akkon) noch als Druckfehler rechtfertigen lassen, ist die Bezeichnung "Großmeister" (S. 219) für den Generalsuperior des Deutschen Ordens unkorrekt, da dieser, anders als bei den Templern und Johannitern, als "Hochmeister" bezeichnet wurde. Da die zu den Reichskleinodien gehörende Krone des Heiligen Römischen Reiches aus der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts stammt, kann sie nicht die Krone Karl des Großen (S. 184, 497) gewesen sein. Die entsprechenden Textstellen lassen jedoch einen Hinweis auf eine allegorische Deutung des Begriffs vermissen. Der Bischof von Chur, Arnold von Matsch (S. 140) und Ulrich von Sax, der Abt von Sankt Gallen (S. 143) werden als Kurfürsten bezeichnet, obwohl dem damals siebenköpfigen Gremium mit den Erzbischöfen von Mainz, Köln und Trier, lediglich drei geistliche Würdenträger angehörten.

Der junge Friedrich erhält ein Geschenk vom "Dogen von Genua" (S.128), obgleich die ligurische Republik erst über Hundert Jahre später (1339) mit Simone Boccanegra dieses Amt einführen sollte. Demgegenüber wird ein "Francesco Dandolo" als ältlicher Mann mit kleinen schwarzen Augen beschrieben und als Doge von Venedig des Jahre 1231 bezeichnet (S. 392). Der 41. Doge namens Enrico Dandolo war jedoch bereist 1205 im Alter von 98 Jahren verstorben, sein Nachfolger Pietro Ziani verstarb 1229 kürz nach seiner Abdankung, so dass sich Friedrich tatsächlich mit Jacopo Tiepolo befassen musste. An anderer Stelle im Roman kommt dann doch noch Pietro Tiepolo als Sohn des Dogen von Venedig ins Spiel (S. 444). Ein besonders harscher historische Schnitzer ist die Aussage, dass Papst Gregor der Grosse den 1. Kreuzzug ins Leben gerufen habe (S. 362), denn sein Pontifikat(590-604) lag 500 Jahre vor dem ersten Aufruf "zu einer bewaffneten Pilgerfahrt" durch Urban II (1095). Auch gebar Eleonore von Aquitanien ihren ersten Gemahl Ludwig VII. nicht "in vielen Ehejahren nur eine Tochter" (S. 436), denn aus dieser Ehe gingen mit Marie (1145) und Alix (1150) zwei Prinzessinnen hervor.

Zu einem lockeren Umgang mit historischen Fakten kommen anachronistisch verwendete Begriffe hinzu, wie z. B. die aus dem frühen 17. Jahrhundert stammenden Mandolinen (S. 58) oder ein "Kanister mit griechischem Feuer" (S. 450), der als Behälter für eine entflammbare Flüssigkeit sogar erst im späten 19. Jahrhundert gebräuchlich werden sollte. Auf der anderen Seite lassen sich bemerkenswerte und folgenschwere historische Ereignisse und Tatsachen vermissen. So ist von Byzanz und dem letzten (4.) Kreuzzug die Rede (S. 222), während das daraufhin 1204 gegründete "Lateinische Kaiserreich" mit keiner Silbe erwähnt wird. Obgleich der Hochmeister Hermann von Salza auch im Roman als enger Vertrauter des Kaisers dargestellt wird, gibt es keinen Hinweis auf die "Goldene Bulle von Rimini" (1226)mit der Friedrich dem Deutschen Orden sein Staatsgebiet im Balitikum zuweist. Der Gegenkönig Landgraf Henrich Raspe fehlt ebenso, wie die Experimente des Kaisers hinsichtlich Ursprache, Seele usw. und das von ihm verfasste Schrift "De arte venandi cum avibus",.

Neben den bedeutenden, im Großen und Ganzen korrekt dargestellten, geschichtlichen Ereignissen bilden eine historische Landkarte und ein abschließendes Verzeichnis historischer und nichthistorischer Figuren der Handlung die Pluspunkte eines Romans der auf 522 Seiten weder dem "Stupor Mundi" noch seiner Zeit gerecht werden kann. Da sich zu den genannten Schwachpunkten auch eine wiederholte Schwerpunktsetzung auf einen (Stellungs)Krieg in den kaiserlichen Gemächern gesellt, kann der "Falke von Palermo" den historisch interessierten Leser nur mit Einschränkungen empfohlen werden. 3 Amazonsterne.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gern gelesen 7. Juli 2005
Ich habe das Buch bei unserem letzten Sizilienurlaub gern gelesen. Wer geschichtlich interessiert ist, sollte sich mit Friedrich II zumindest im Grundsätzlichen beschäftigen. Bordihn macht es einem da leicht, weil ihr Buchh unterhaltsam und kompetent geschrieben ist. Friedrich II wird als einer der Großen der Geschichte weder heroisch überzeichnet, noch verrissen. Das Buch kommt ohne Schlachtgetümmel und Grausamkeiten aus. Die Bett-, Liebes- und Schlafzimmerszenen sind leider im "Dornenvögel-Stil" gehalten - das Buch wäre gut ohne ausgekommen. (-1*)
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