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Der Fürst [Ungekürzte Ausgabe] [Broschiert]

Niccolò Machiavelli , Patrick Horvath , Werner Horvath , Ralf Löffler
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. September 2007
Niccolò Machiavelli’s (1469-1527) historisches Werk, unter besonderer Berücksichtigung des modernen Sprachgebrauchs, verständlich und vollständig neuübersetzt. Kaum ein Mensch ist so vielgeschmäht wie er, kaum jemand so falsch verstanden. Der aus seinem Nachnamen abgeleitete Begriff des „Machiavellismus“ steht gemeinhin für rücksichtslose, skrupellose Machtpolitik. Im englischen Sprachraum muss sein Vorname mit „Old Nick“ sogar als Synonym für den Teufel herhalten. Doch Machiavelli war ein revolutionärer und mutiger Mann, der sich in Zeiten, in denen neue Denker oft gnadenlos verfolgt wurden, mit einer epochemachenden Programmatik an seinen Fürsten wendet. Sein Anliegen ist ein realistisches, und es hat bis heute nichts an Brisanz verloren. Wer führen will, sei es in einem Staat oder in einem Unternehmen, kann sich sentimentale Blauäugigkeit nicht leisten. Das einzige Lamm inmitten eines Wolfsrudels kann ebenso wenig überleben wie der einzig offen Ehrliche inmitten von Lügnern. Echte Menschenkenntnis frei von Illusionen, das ist es, was Machiavelli auszeichnet und was für jedermann notwendig ist, der in Unternehmungen, die die Zusammenarbeit Vieler erfordern, erfolgreich sein will. Und seit Machiavelli’s Zeiten bis heute hat sich daran nichts geändert. Es gibt nicht viele Bücher, die so viele Jahre so berühmt überdauert haben. Machiavelli’s „Fürst“ zählt zu ihnen – und das zu Recht. Zum Autor des Vorworts: Patrick Horvath, geb.1977 in Linz (Österreich); 2001 Magister der Philosophie und Politikwissenschaft; 2002 Magister der Publizistik und Geschichte; 2004 Doktor der Philosophie mit Auszeichnung, Universität Wien; im selben Jahr Absolvierung der Diplomatischen Akademie Wien mit dem Abschluss "Master of Advanced International Studies". Danach erfolgte seine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der außeruniversitären Forschung. Zahlreiche Publikationen in sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften zu den Bereichen Infrastruktur-, Arbeitsmarkt- und Medienpolitik mit besonderem Fokus auf Zentraleuropa. Der grundlegenden Disziplin der politischen Philosophie, auf die er in seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem eigenen politischen Engagement immer wieder verwiesen wird, gilt nach wie vor sein ungebrochenes Interesse. Weitere Publikationen zum Thema: Patrick Horvath, Machiavelli. Über das Spannungsfeld von Politik und Moral. Diplomarbeit, Wien 2000. Link: http://members.surfeu.at/patrick.horvath/machiavelli.htm Patrick Horvath, Machiavelli. Philosoph der Macht. In: Ders., Große Denker. Amstetten, Linz 2003,. S.21-27. Link: http://members.surfeu.at/4all/denker.htm Zum Coverbild: Werner Horvath, geboren 1949 in Linz, Österreich, malt schon seit frühester Jugend. Ausgehend von der Komposition surrealer Traumwelten im Stil des Phantastischen Realismus, entwickelt sich Horvath in mehreren Etappen zum Maler von konstruktivistisch-zeitkritischen Porträtdarstellungen mit politischem, oft provokantem Inhalt. Als bürgerlichen Beruf wählte Horvath für lange Zeit jenen des Arztes, auch weil die Fachrichtung der Radiologie Beschäftigung mit Bildern zuließ. Er war dabei nicht ohne Erfolg: 15 Jahre lang leitete er als Primararzt die Röntgenabteilung eines Linzer Krankenhauses. Die eigentlich von ihm verspürte Berufung galt jedoch seit jeher der Kunst - und so entschloss er sich im Alter von 50 Jahren, seine medizinische Tätigkeit zu beenden. Seit Januar 2003 widmet er sich daher zur Gänze der Malerei. Er eröffnete ein Atelier mit dem Namen "Villa Arte" in Kastellos auf der Insel Kreta (Griechenland) und ein weiteres, das "Atelier Horvath" in Linz, Österreich, wo er während der Wintermonate arbeitet. Charakteristisch an der Malweise Horvaths ist die Codierung der Gesichter in Flächen gleicher Helligkeit, aber unterteilt in verschiedene Formen und Farben. Dies ergibt eine besondere Wirkung: Bei hellem Tageslicht und aus der Nähe erkennt man meist nur ein Gewirr bunter pflanzenartiger Formen, die meist erst bei genauerem Hinsehen ein Gesicht bilden. Betrachtet man aber dasselbe Bild bei gedämpftem Licht oder aus der Ferne, wirkt es fast wie ein realistisches Schwarz-Weiß-Foto und lässt die Person des Dargestellten in den Vordergrund treten. Die Bilder ändern so dynamisch ihren Charakter, abhängig von der Physiologie des menschlichen Sehens. Der theoretische bzw. philosophische Hintergrund seiner Malweise wird vom Künstler in einer Reihe von Textkollagen verdeutlicht, besonders im Bühnenstück "Jahrtausendwende - Die Theorie des Neuen Konstruktivismus." Dieter Schrage, bis Ende 2000 Kurator am Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig und jetzt Lektor u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, analysiert den Malstil Horvaths folgendermaßen : “Bemerkenswert und für Horvaths Malerei typisch ist das Zusammenspiel zwischen den großen, meist schon wahrgenommenen Porträt-Umrisslinien und den gekonnt gemalten Binnenstrukturen. Diese meist aus den sog. ‚isodensen Flächen’ zusammengesetzten Binnenstrukturen sind sehr häufig symbolisch eingesetzt. (...) Häufig fügt der Maler in seine Porträts dann noch kleine, realistische Symbolszenen ein. Auffallend ist auch, wie fix der Maler Horvath auf weltpolitische Ereignisse reagiert.“ Der Neurochirurg und Kunstkritiker Heber Ferraz-Leite, Herausgeber des Buches „Malende Ärzte Österreichs“, findet eine weitere Dimension in der Malerei Horvaths : “Auf jedem Bild Horvaths sind wir mit der Darstellung mehrerer Realitäten konfrontiert. Zunächst mit der, die wir auf den ersten Blick erkennen und die ein Bild zeigt, das wir rasch in unserem Gedächtnis auffinden, in unserem von der Presse und den audiovisuellen Medien bombardierten Bewusstsein. Dann nähern wir uns dem Werk und entdecken, dass sich hinter den uns vertrauten Bildern eine andere Realität versteckt, die uns dazu auffordert, in ein Labyrinth einzutreten und mit angestrengter Aufmerksamkeit die gesamte Oberfläche abzuwandern. Wenn auch das Bild als statisches physisches Objekt erscheint, wohnt ihm gleichzeitig eine gewaltige potentielle Dynamik inne - aufgrund der in ihm verborgenen Realitäten, die durch einen aktiven Konfrontations- und Forschungsprozess erfahren werden können.“ Weitere Werke Werner Horvaths können Sie hier sehen: http://members.telering.at/art4u/werner.htm. Bei diesem Werk handelt es sich um eine Neuübersetzung aus dem Altitalienischen und Lateinischen, bei welcher besonderes Augenmerk auf die Assoziativität moderner Sprache in Relation zur Sprache Machiavelli's gelegt wurde. Das ermöglicht es dem heutigen Leser, ein Textverständnis zu entwicklen, welches die Intentionen Machiavelli's in moderne Kontexte übertragbar und ebenso die Interpretationsmöglichkeiten der Leserschaft zu Machiavelli's Lebzeiten nachvollziehbar macht.

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Produktinformation

  • Broschiert: 133 Seiten
  • Verlag: Rabaka-Publishing; Auflage: 1., Aufl. (2. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940185051
  • ISBN-13: 978-3940185051
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 16 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 213.934 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Durch diese Neuübersetzung gewinnt die Machiavellismus-Diskussion gänzlich neue Perspektiven. Das Vorwort Dr. Horvaths liefert zusätzlich die demokratische Antwort auf Benito Musselinis, dessen Instrumentalisierung Machiavellis zu einem großen Anteil mit dafür verantwortlich ist, dass "Der Fürst" so diskutiert wird, wie er diskutiert wird: als Werk gnadenloser Machtpolitik ohne Rücksicht auf Charakter und Moral.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Zum Autor des Vorworts:Patrick Horvath, geb.1977 in Linz (Österreich); 2001 Magister der Philosophie und Politikwissenschaft; 2002 Magister der Publizistik und Geschichte; 2004 Doktor der Philosophie mit Auszeichnung, Universität Wien; im selben Jahr Absolvierung der Diplomatischen Akademie Wien mit dem Abschluss "Master of Advanced International Studies". Danach erfolgte seine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der außeruniversitären Forschung. Zahlreiche Publikationen in sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften zu den Bereichen Infrastruktur-, Arbeitsmarkt- und Medienpolitik mit besonderem Fokus auf Zentraleuropa. Der grundlegenden Disziplin der politischen Philosophie, auf die er in seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem eigenen politischen Engagement immer wieder verwiesen wird, gilt nach wie vor sein ungebrochenes Interesse. Zum Übersetzer: Ralf Löffler hat "Der Fürst" unter Berücksichtigung der sprachlichen Assoziativität komplett neu übersetzt. So gelangt der Leser in den Genuss, ein historisches Werk so lesen zu können, wie Machiavelli es wohl auf Deutsch in heutiger Zeit ausgedrückt hätte. Zum Coverbild: Werner Horvath, geboren 1949 in Linz, Österreich, malt schon seit frühester Jugend. Ausgehend von der Komposition surrealer Traumwelten im Stil des Phantastischen Realismus, entwickelt sich Horvath in mehreren Etappen zum Maler von konstruktivistisch-zeitkritischen Porträtdarstellungen mit politischem, oft provokantem Inhalt. Als bürgerlichen Beruf wählte Horvath für lange Zeit jenen des Arztes, auch weil die Fachrichtung der Radiologie Beschäftigung mit Bildern zuließ. Er war dabei nicht ohne Erfolg: 15 Jahre lang leitete er als Primararzt die Röntgenabteilung eines Linzer Krankenhauses. Die eigentlich von ihm verspürte Berufung galt jedoch seit jeher der Kunst - und so entschloss er sich im Alter von 50 Jahren, seine medizinische Tätigkeit zu beenden. Seit Januar 2003 widmet er sich daher zur Gänze der Malerei. Er eröffnete ein Atelier mit dem Namen "Villa Arte" in Kastellos auf der Insel Kreta (Griechenland) und ein weiteres, das "Atelier Horvath" in Linz, Österreich, wo er während der Wintermonate arbeitet. Charakteristisch an der Malweise Horvaths ist die Codierung der Gesichter in Flächen gleicher Helligkeit, aber unterteilt in verschiedene Formen und Farben. Dies ergibt eine besondere Wirkung: Bei hellem Tageslicht und aus der Nähe erkennt man meist nur ein Gewirr bunter pflanzenartiger Formen, die meist erst bei genauerem Hinsehen ein Gesicht bilden. Betrachtet man aber dasselbe Bild bei gedämpftem Licht oder aus der Ferne, wirkt es fast wie ein realistisches Schwarz-Weiß-Foto und lässt die Person des Dargestellten in den Vordergrund treten. Die Bilder ändern so dynamisch ihren Charakter, abhängig von der Physiologie des menschlichen Sehens. Der theoretische bzw. philosophische Hintergrund seiner Malweise wird vom Künstler in einer Reihe von Textkollagen verdeutlicht, besonders im Bühnenstück "Jahrtausendwende - Die Theorie des Neuen Konstruktivismus." Dieter Schrage, bis Ende 2000 Kurator am Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig und jetzt Lektor u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, analysiert den Malstil Horvaths folgendermaßen : “Bemerkenswert und für Horvaths Malerei typisch ist das Zusammenspiel zwischen den großen, meist schon wahrgenommenen Porträt-Umrisslinien und den gekonnt gemalten Binnenstrukturen. Diese meist aus den sog. ‚isodensen Flächen’ zusammengesetzten Binnenstrukturen sind sehr häufig symbolisch eingesetzt. (...) Häufig fügt der Maler in seine Porträts dann noch kleine, realistische Symbolszenen ein. Auffallend ist auch, wie fix der Maler Horvath auf weltpolitische Ereignisse reagiert.“ Der Neurochirurg und Kunstkritiker Heber Ferraz-Leite, Herausgeber des Buches „Malende Ärzte Österreichs“, findet eine weitere Dimension in der Malerei Horvaths : “Auf jedem Bild Horvaths sind wir mit der Darstellung mehrerer Realitäten konfrontiert. Zunächst mit der, die wir auf den ersten Blick erkennen und die ein Bild zeigt, das wir rasch in unserem Gedächtnis auffinden, in unserem von der Presse und den audiovisuellen Medien bombardierten Bewusstsein. Dann nähern wir uns dem Werk und entdecken, dass sich hinter den uns vertrauten Bildern eine andere Realität versteckt, die uns dazu auffordert, in ein Labyrinth einzutreten und mit angestrengter Aufmerksamkeit die gesamte Oberfläche abzuwandern. Wenn auch das Bild als statisches physisches Objekt erscheint, wohnt ihm gleichzeitig eine gewaltige potentielle Dynamik inne - aufgrund der in ihm verborgenen Realitäten, die durch einen aktiven Konfrontations- und Forschungsprozess erfahren werden können.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Politik eines vereinten Europa 4. Oktober 2007
Format:Broschiert
Dies ist die dritte Ausgabe des kleinen Büchleins von Machiavelli, die ich gelesen habe, und es ist für mich unbestritten die beste.
Machiavelli wendet seine Ratschläge an den Herrscher seiner Zeit zu Zeiten, in denen er in Ungnade fiel. Dementsprechend vorsichtig drückt er sich aus, zeigt aber auch großen Mut, indem er einen analytischen Realismus an den Tag legt, den man sich auch heute nur wünschen kann.
Von den Jesuiten verdammt, von seinem Fürsten verlassen, sinniert Machiavelli darüber, welches die Tugenden und welches die Untugenden eines Herrschers zu sein haben. Was zunächst unzeitgemäß wirkt, immerhin hat die Schrift ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel, entwickelt sich unter der führenden Hand von Patrick Horvath und der präzisen und modernen Übersetzung von Ralf Löffler zu etwas, das man einen "empirischen modernen Klassiker der Menschenkenntnis" nennen möchte.
Horvath erkennt die Notwendigkeit des Machiavellistischen Realismus für die moderne Zeit und zeigt auf, welche Punkte und welche Zusammenhänge im Leben Machiavellis dazu geführt haben, dass seine Machtpolitik (die eben eine absolut realistische ist und auch sein muss) für rücksichtsloses Herrschertum missinterpretiert wurde und wie sich dies über die Jahrhunderte hielt. Machiavellis Aufruf zu einem vereinten Italien und die Qualitäten, die er von denen verlangt, die nun einmal herrschen (mag einem das Wort schmecken oder nicht), hat heute nichts an Bedeutsamkeit verloren - vor allem mit Hinblick auf das vereinte Europa.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Missverständlich? 28. März 2008
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Wie Carl von Clausewitz und Sunzi ist Niccolo Macchiavelli als eine der umstrittenen und gerne kopierten Größen auf dem Gebiet politisch-militärischer Philosophie bekannt. Machiavellis "der Fürst" etwa gilt auch heute noch als Pflichtlektüre für Politikwissenschaftler und Machiavellismus bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch eine skrupellos Machtpolitik, die den Erhalt des Staates mit aller Gewalt an oberste Stelle setzt. Dabei war Machiavelli selbst Zeit seines Lebens Republikaner und hat mit seinen "Discorsi" ein fundiertes Werk über die Politik in den Stadtstaaten des Renaissance-Italiens vorgelegt. Sein Fürst ist dabei Lorenzo II. de Medici gewidmet, dessen Familie die Republik Florenz wieder zerschlagen hatte, wobei Machiavelli gleichzeitig den Sohn Papst Alexander VI., Cesare Borgia, als Idealtypus eines Fürsten präsentiert.

Um "der Fürst" zu verstehen, darf man nicht vergessen, unter welchen Umständen dieses Werk entstanden ist. Nach der Rückkehr der Medicis an die Macht wollte sich der in ihrem Namen einst gefolterte Philosoph mit ihnen gutstellen und verfasste einen Fürstenspiegel, um sein Wohlwollen zu demonstrieren. Ob dies ernst gemeint war oder nicht, sei dahin gestellt, hatte Machiavelli doch auch Satiren und Komödien verfasst, in denen er deutlich als Zyniker erkennbar ist. Die totalitären und absolutistischen Töne, welche man am Fürst zu erkennen glaubt, sind wie der Fürst als Herrscher selbst, aus Sicht Machiavellis immer nur eine Übergangslösung zur Republik gewesen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Politiker 27. Januar 2008
Von Maximilian Schulz VINE-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Mit den gängigen Vorurteilen Machiavelli gegenüber wird bereits in dem Vorwort aufgeräumt. Um den Berater der Medici und Vorbild für z.B. Thomas Hobbes aber wirklich verstehen zu können, sollte man sich doch näher mit seinen Werken beschäftigen. Und anders als die gängigeren Versionen dieses Werkes bietet dieses Exemplar eine zeitgenössischere Übersetzung mit Anmerkungen zu den etwas schwieriger zu interpretierenden Wörtern. Ein wirklich empfehlenswertes Buch das teilweise verblüffend nah am aktuellen Zeitgeschehen ist.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute und moderne Übersetzung 21. September 2007
Format:Broschiert
Warum man den "Fürst" von Machiavelli gelesen haben muss, das brauche ich wohl keinem Europäer, der Wert auf seine Bildung legt, auseinandersetzen. Welche Übersetzung man lesen sollte, das war bislang die Frage. "war" ... sage ich mit Bedacht, denn seit es diese hier gibt, ist die Frage beantwortet: Die Übersetzung von Ralf Löffler.
Gerade die veralteten, ungenauen und literarisch unbegabten Übersetzungen, mit denen man bislang vorlieb nehmen musste, haben einen schwerwiegenden Teil der Verantwortung für das leider allzu weit verbreitete falsche Verständnis des "Fürsten" zu tragen.
Hier hingegen hat sich endlich einmal jemand mit der Materie auseinandergesetzt, die Historie studiert, die Sprache gelernt und die Absicht analysiert und dann eine Übersetzung in neuer deutscher Sprache abgeliefert, die keine Missverständnisse schafft sondern ganz im Gegenteil dem Leser von heute ein klares Verständnis des Werkes ermöglicht.
Machiavelli-Neuleser sollten gar nicht erst eine andere versuchen sondern diese lesen. Auch Machiavelli-Kennern kann ich sie nur wärmstens ans Herz legen. Sie wird garantiert dazu beitragen, ihren Werkzugang zu verbessern.
Sollte es einen Preis für die beste Übersetzung eines fremdsprachigen Buches ins Deutsche geben, und das weiß ich nicht, sollte man diese Übersetzung, gerade wegen der kulturellen Relevanz des Werkes und seiner äußerst gelungenen Übertragung, dafür vorschlagen. Lob und Dank.
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5.0 von 5 Sternen klassiker der literatugeschichte!
wer schon immer wissen wollte, wo unsere machtkonstrukte herkommen und wie sie funktionieren, darf durchaus auf diesen klassiker der weltgeschichte zurückgreifen, der... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von azteca veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut gelungen
Die Kunst der Übersetzung besteht nicht darin den ursprünglichen Text möglichst wortgetreu zu übersetzen, sondern den Inhalt , den der Autor darlegen will, in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2009 von Athene
4.0 von 5 Sternen Fürstentum und Herrschaft
"Der Fürst" gehört für mich zu den zehn lesenswertesten Büchern, die je geschrieben wurden - auch wenn ich mich an dieser Stelle nicht festlegen will, welches... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von Lothar Müller-Güldemeister
5.0 von 5 Sternen Kalt, objektiv, berechnend aber nicht böse
Es wurde ja erst Obama empfohlen dieses Buch zu lesen und das nicht ohne Grund.

Doch zu aller erst zur Sprache. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von Martin B. K.
5.0 von 5 Sternen Der beste Fürst!
Ich habe mir diese Ausgabe von Machiavellis Klassiker "il principe" für ein Seminar in der Uni besorgt und kann es nur weiterempfehlen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2007 von Berliner Göre
5.0 von 5 Sternen Ein wahrhaft fürstliches Lesevergnügen
Schulnote 1 für Übersetzung und Vorwort.
Endlich ein verständlicher Fürst.
Das Buch ist sowohl für politisches Verständnis wichtig und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2007 von Heli Jakob
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