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Der Fürst der Finsternis: Roman [Taschenbuch]

Anne Rice , Michael Schulte , Charlotte Franke
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

8. September 2008
Der zweite Band der „Chronik der Vampire“

Lestat de Lioncourt: Er ist schön wie ein gefallener Engel, und wenn er lacht, bersten die Spiegel, doch seine Tränen sind bitter, und sein Lebenselixier ist – Blut. Ruhelos durchstreift der Gentleman-Vampir die Welt, bis er schließlich in New Orleans in einen todesgleichen Schlaf fällt, aus dem er erst in unserer Zeit wieder erwacht …

• Ein sinnliches Lesevergnügen aus der phantastischen Welt der Nachtgestalten

• Für alle Leserinnen von Stephanie Meyer und Lara Adrian



Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (8. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344246921X
  • ISBN-13: 978-3442469215
  • Originaltitel: The Vampire Lestat
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.691 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anne Rice wurde 1941 als Tochter irischer Einwanderer in New Orleans geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und gilt als Königin des modernen Schauerromans. Berühmt wurde sie mit ihrer "Chronik der Vampire", einem Zyklus von jeweils vier in sich abgeschlossenen Romanen um den Vampir Lestat. Anne Rice lebt mit ihrer Familie in einem alten Landhaus in New Orleans.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Stadtmitte
Samstagnacht im zwanzigsten Jahrhundert 1984

Ich bin der Vampir Lestat. Ich bin unsterblich. Mehr oder weniger. Sonnenlicht, die Hitze eines lodernden Feuers - das sind Dinge, die mir den Rest geben können. Aber vielleicht auch nicht.
Ich bin einsachtzig groß, was um 1780, als ich ein junger, sterblicher Mann war, als äußerst stattlich galt. Selbst heute ist das alles andere als klein. Ich habe volles, blondes, fast schulterlanges Lockenhaar, das in Neonlicht weiß erstrahlt. Meine Augen sind grau, aber in entsprechender Umgebung nehmen sie ohne weiteres eine blaue oder violette Färbung an. Meine Nase ist ziemlich kurz und schmal, und mein wohlgeformter Mund nimmt sich in meinem Gesicht ein wenig zu groß aus. Geradezu niederträchtig oder umwerfend großherzig kann er aussehen, dieser Mund. Auf jeden Fall sinnlich.
Daß ich ein Vampir bin, kann man leicht an meiner ungewöhnlich weißglänzenden Haut erkennen, die vor Kameraauftritten pfundweise mit Puder belegt werden muß. Und wenn mich nach Blut dürstet, sehe ich zum Davonlaufen aus - die Haut verschrumpelt, die Adern so dick wie Seile angeschwollen. Aber das passiert mir inzwischen nicht mehr. Verräterisch sind nur noch meine Fingernägel. Das alte Elend der Vampire. Unsere Fingernägel sehen aus wie Glas. Und das nehmen einige Leute wahr, wenn sie auch sonst nichts wahrnehmen.
Zur Zeit bin ich, was man in Amerika einen Rockstar nennt. Von meiner ersten Scheibe sind vier Millionen Exemplare verkauft worden. Demnächst werden meine Band und ich von San Francisco aus eine landesweite Konzerttournee starten. MTV, der beliebte Rockkanal im Fernsehen, hat zwei Wochen lang pausenlos meine Videos gezeigt. Jetzt sind sie in den englischen »Top of the Pops« zu sehen, und demnächst sind der Rest Europas und vermutlich größere Teile Asiens an der Reihe. Der Verkauf der Videokassetten läuft glänzend - weltweit.
Außerdem habe ich eine Autobiographie verfaßt, die vorige Woche erschienen ist.
Was mein Englisch betrifft - die Sprache, derer ich mich in meiner Autobiographie befleißige -, so habe ich die ersten Anfangsgründe vor circa zweihundert Jahren bei Mississippimatrosen aufgeschnappt. Wesentlich weiter hat mich später die Lektüre englischsprachiger Autoren gebracht - ich verschlang alles: von Shakespeare über Mark Twain bis zu H. Rider Haggard, den ich in den gerade verflossenen Jahrzehnten gelesen habe. Den letzten Schliff verliehen mir Anfang der zwanziger Jahre schließlich die Detektivgeschichten im Black Mask Magazine. Sam Spades Abenteuer von Dashiell Hammett, die ich dort fand, waren das letzte, was ich gelesen habe, bevor ich ebenso buchstäblich wie bildlich in den Untergrund ging.
Das war 1929 in New Orleans.
Und voriges Jahr bin ich wieder im zwanzigsten Jahrhundert aufgetaucht.
Zwei Dinge haben mich zurück nach oben geholt.
Zum einen die Botschaft kakophonisch röhrender Stimmen in der Luft, die meinen Dauerschlaf umhüllte. Ich spreche natürlich von Radio-, Phono- und Fernsehstimmen. Die Wellen der Autoradios drangen von den Straßen des Old Garden District zu meiner Ruhestätte. Ich hörte die Plattenspieler und Fernseher aus den Häusern um mich herum.
Nun, wenn ein Vampir in den Untergrund abtaucht, wie wir es nennen - wenn er aufhört, Blut zu schlürfen, und einfach in der Erde liegt -, wird er bald zu schwach, sich wieder hochzurappeln, und versinkt in eine Art Koma.
In diesem Zustand nahm ich träge jene Stimmen wahr und stattete sie mit meiner eigenen Bilderwelt aus, der Traumarbeit der Sterblichen nicht unähnlich. Aber irgendwann während der letzten fünfzig Jahre fing ich an zu »erinnern«, was ich hörte, die Unterhaltungssendungen wahrzunehmen, den Nachrichten, den Texten und Rhythmen der Schlager aufmerksamer zu folgen. Ich spitzte die Ohren, wenn von Kriegen oder neuen Erfindungen die Rede war, und nach und nach begriff ich das ganze Ausmaß der allgemeinen Umwälzungen da oben.
Dann erwachte langsam mein Bewußtsein wieder. Ich merkte, daß ich nicht mehr träumte. Ich dachte über das Gehörte nach. Ich war knallwach. Da lag ich also unter der Erde und lechzte nach Blut. Ich redete mir ein, meine alten Wunden wären inzwischen vernarbt. Vielleicht war ich ja wieder bei Kräften. Vielleicht war ich sogar stärker als je zuvor. Ich wollte es genau wissen.
Entscheidend für meine Auferstehung war freilich noch etwas anderes. Ganz in meiner Nähe tauchte da plötzlich eine junge Rockgruppe auf, die sich Satans Night Out nannte. Sie zog in den Speicher eines Hauses in der Sechsten Straße - einen Katzensprung von meiner Ruhestätte unter meinem Haus beim Lafayette-Friedhof entfernt - und fing so um 1984 mit ihren Proben an.
Ich konnte das Jaulen der Elektrogitarren und den schrillen Gesang der Band gut hören. Das war keineswegs schlechter als die übliche Radiomusik, sogar um einiges melodischer. Trotz des wilden Schlagzeugs irgendwie romantisch. Das elektrische Klavier klang wie ein Cembalo.
Und ich konnte mir gut vorstellen, wie diese Musiker aussahen. Das waren schlanke, sehnige und rundum sympathische junge Sterbliche, ein wenig wild in Kleidung und Gehabe, zwei Männer und eine Frau.
So wollte ich mich denn erheben und mich dieser Rockband, die alle anderen Stimmen in meiner Umgebung übertönte, zugesellen. Ich wollte singen und tanzen.
Das soll nicht heißen, daß dieser Wunsch gleich zu Anfang bewußte Natur gewesen wäre. Es war eher ein pochender Impuls, drängend genug allerdings, um mich meinem Grab zu entwinden.
Die Welt der Rockmusik versetzte mich in einen Taumel der Begeisterung - allein schon, wie diese Sänger über Gut und Böse kreischten, sich zu Engeln oder Teufeln erklärten! Zuweilen kamen sie mir wie der fleischgewordene Wahnsinn vor. Und doch hatten der technische Schliff und die Komplexität des Ganzen etwas Bestechendes. Ich glaube kaum, daß vergangene Epochen jemals etwas derart Barbarisches und zugleich Faszinierendes gekannt haben dürften.
Selbstverständlich war all diese Raserei rein metaphorisch. Keiner dieser Sänger glaubte an Engel oder Teufel, egal, wie überzeugt sie sich gaben. Da waren die Typen der alten italienischen Commedia dell'arte nicht weniger schockierend, phantasievoll und unzüchtig gewesen. Und doch war das etwas völlig Neues, dieser Hang zum Extremen, diese herausfordernde Brutalität - und von den ärmsten Schluckern bis zu den dicksten Geldprotzen lag ihnen die ganze Welt zu Füßen. Außerdem hatte diese Rockmusik etwas Vampirisches an sich. Sie muß selbst denen, die nicht an das Übernatürliche glaubten, übernatürlich vorgekommen sein. Ich denke da an endlose elektronische Töne, an die Art und Weise, wie Harmonie auf Harmonie geschichtet werden konnte, bis man sich in den Klangteppich verwoben fühlte. Diese Musik war der reinste Hexensabbat. Nein, derlei hatte die Welt bislang noch nicht erlebt.
Und ich wollte mich ranschleichen, wollte mitmachen, dieser kleinen, unbekannten Band vielleicht zum Durchbruch verhelfen. Ich war bereit, mein Grab zu verlassen.
Es dauerte eine geschlagene Woche, bis ich fähig war, mich zu erheben. Ich ernährte mich vom Blut kleiner Tiere, die unter der Erde leben - wenn ich sie erwischte. Dann kroch ich der Oberfläche entgegen, wo ich mich an Ratten schadlos hielt. Einmal in Übung, war es nicht mehr schwierig, einiger Katzen habhaft zu werden und schließlich eines menschlichen Opfers, obgleich ich ziemlich lange auf meinen bevorzugten Leckerbissen warten mußte - einen reuelosen Mörder.
Schließlich kam einer des Wegs, ein junger unrasierter Mann, der jemanden in einer gottverlassenen Gegend am anderen Ende der Welt um die Ecke gebracht hatte. Ein Killer vom Scheitel bis zur Sohle. Dieser erste Kampf, dieser erste Schluck Menschenblut - unvergleichlich!
Ein paar Plünnen aus den Häusern der Umgebung stehlen, ein bißchen Gold und Schmuck aus meinen Verstecken im Lafayette-Friedhof holen, das war völlig...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein Liebling der Chronik 29. September 2011
Von Mephista TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Der Fürst der Finsternis" ist die Geschichte von Lestat de Lioncourt, der im 18. Jahrhundert als verarmter Landadliger geboren wurde und nach Paris reist um Schauspieler zu werden. Dort wird er nicht nur bekannt, er trifft auch seinen Mörder, der ihn zu einem Vampir macht und ihn in der düsteren Welt der Untoten verlässt.

Lestats Lebensgeschichte angefangen bei seiner Kindheit bis zu seinem Leben als Vampir in der heutigen Zeit ist ein fesselnder Roman mit sehr viel Handlung, vielen schön gezeichneten Figuren, stimmungsvoller Athmosphäre und einem teuflisch charismatischen Protagonisten, den man einfach lieben muss, egal was er wieder Böses anstellt.

Ein absolut gelungener Roman der mit mehr Stil und Handlung und Hintergrund daherkommt als viele viele moderne Vampirromane. Kann ich nur empfehlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste Buch aus der Chronik der Vampire 6. August 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch gekauft ohne das ich wusste, dass es zur Chronik der Vampire gehört. Nachdem ich es gelesen hatte wurde ich regelrecht süchtig nach weiteren Vampir- Romanen von Anne Rice. Allerdings muss ich sagen, dass der Fürst der Finsternis das Beste ist, dass ich von ihr gelesen habe. In diesem Buch ist Lestat noch nicht der übermächtige und absolut!!! unsterbliche Vampir wie z.B. in Die Königin der Verdammten oder Nachtmahr. In Fürst der Finsternis wird sein Werdegang bis in die heuteige Zeit beschrieben und das finde ich faszinierend. Seine anfänglichen Ängste und seine unglückliche Kindheit werden so beschrieben, dass man der Meinung ist, dass man Lestat genau vor sich sehen kann, vor allem bei seinem Kampf mit den Wölfen und seines anschließenden Rückzuges in seine eigene Welt. Anne Rice hat eine ganz besondere Art zu schreiben, an die man sich erst gewöhnen muss, doch hat man erst mit dem lesen dieses Buches angefangen, kann man es so schnell nicht wieder weglegen. Die anderen Bücher von Anne Rice sind zwar auch ganz nett doch nur ein müder Abklatsch von Fürst der Finsternis und Interview mit einem Vampir. Es ist der Zwanghafte Versuch die Chronik der Vampire nicht enden zu lassen....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines meiner Lieblingsbücher 9. Februar 2013
Format:Taschenbuch
Beim "Fürst der Finsternis" handelt es sich um eines meiner Lieblingsbücher. Über einen Zeitraum von Jahrhunderten darf der Leser den Vampir Lestat bei seinen Abenteuern begleiten. Ein Streifzug durch die Geschichte berichtet in einer faszinierenden Sprache. Selbst nach wiederholtem Lesen (was ich normalerweise gar nicht mache) entdecke ich noch neue Seiten und spannende Wendungen.
Für mich handelt es sich beim „Fürst der Finsternis“ nicht ausschließlich um einen Vampirroman. Aus meiner Sicht spricht in erster Linie für das Buch, dass der Roman den Charakter der Hauptperson von Lestat studiert. Einem Mann, der im Laufe von Jahrhunderten immer wieder die gleichen Fehler macht und sein Leben dennoch mit Leidenschaft genießt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rockender Vampir 29. September 2011
Von Chrissi
Format:Taschenbuch
Lestat gründet eine Rockband und schreibt sein Leben nieder. Während der Leser in diese eintaucht, erfährt er eine Menge über dessen Leben. Wie wurde Lestat zu einem Vampir? Wie war sein Leben, bevor er zu einem Vampir wurde? Lestat wandelt auch seine Mutter Gabrielle zu einem untoten Wesen und streift mit ihr durch die Nacht. Außerdem ist dann da noch Nicholas - sein Freund aus Jugendtagen - welcher Lestat sehr am Herzen liegt und dessen Schicksal eine fatale Wendung nimmt.

Einfach ein Muss!
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5.0 von 5 Sternen Spannend zu lesen. 17. März 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein spannendes Buch. Man kann es bisweilen nicht aus der Hand legen. Es hat Spaß gemacht es zu lesen. Danke.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugt erst nach den ersten 50 Seiten 3. Oktober 2010
Von Peter
Format:Taschenbuch
Nettes Buch, besser als ich erwartet hatte, die Einleitung fand ich nicht so toll. So ballt er von seinem Leben auf der Burg erzählt wird es interresant.
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