D V D ( 1 ) " Der Förster vom Silberwald "
<> Ein von Herzlichkeit und Liebe zu Mensch und Natur getragener altromantischer
Heimatfilm, mit schönen Tier- und Naturaufnahmen, gefilmt in Österreichs wild-
romantischer Landschaft, wo Adler, Gams und Steinbock zu Hause sind.
<> Doch nicht nur lieblich schön und ruhig liegt der Silberwald zu Füßen der
Majestäten, auch lautes und dröhnendes Ächzen und Schlagen von Axt und Säge
und donnender Hall von Büchse und Stutzen durchdringen den Wald als
" Echo der Berge " wider.
* Kleine filmische Anmerkung für Zartbesaitete : Abschuss mehrerer tierischer
Bergbewohner - Hund hetzt Wild - Adler greift Fuchs
<> Begleiten Sie Meister Dachs und seine Freunde durch den Wald und gehen Sie mit
auf Adlerpirsch durchs Gebirge, lauschen Sie dem Ruf des Auerhahns und folgen Sie
mit Rudolf Lenz und Anita Gutwell der Spur des Wildes.
<> Film-Jahrgang : Österreich 1954 auch bekannt als " Echo der Berge "
B i l d : Format 4:3 in Farbe
* Die Bildqualität ist nicht unbedingt als Top zu bezeichnen, aber im Großen
und Ganzen noch gut ansehbar.
* Die Farben sind angenehm
T o n : Akzeptabel und verständlich
* Die Musik-Themen wirken teilweise aber etwas nervig
* Als Untertitel liegt Deutsch für Hörgeschädigte vor
S t u d i o : Kinowelt GmbH
* Eine Biografie über Anita Gutwell sowie eine Fotogalerie liegen als Extras
zum Anschauen auf DVD bereit
* Für eine schönere Bildbetrachtung kann das Cover gewendet werden
<> " Der Förster vom Silberwald " gehört mit zu den erfolgreichsten deutsch-
sprachigen Filmen der Kinoszene.
<> Als Auszeichnung gab es 1955 einen " Bambi " als geschäftlich erfolgreichsten
ausländischen Film ( Filmproduktion - Österreich )
<> Als Informationsfilm über Wild und Natur gedacht, wurde nachträglich eine
Handlung mit eingebaut.
Viele Aufnahmen entstanden u.a. in den Berg- und Talregionen der Steiermark.
<> " Echo der Berge " wurde zu einem Klassiker des Heimatfilms der über
Jahrzehnte hinweg an Beliebtheit nicht verlieren sollte.
D V D ( 2 ) " Der Wilderer vom Silberwald "
<> Und wieder führt uns der Weg und der Ruf der Heimat in den Silberwald.
Folgen Sie dem Ruf und dem Echo der Berge und begleiten Sie Anita Gutwell und Rudolf Lenz mit auf ihrem Weg u.a. nach Maria Alm und Hintermoos am Steinernen Meer.
<> Unkontrollierter Holzeinschlag und Raubbau bestimmen die Berg- und Talregion.
Wild und Natur lechzt und stöhnt unter dem lauten Krachen der fallenden Bäume
und Stämme.
Doch auch fallende Schüsse aus Büchse und Stutzen lassen Wild und Natur einfach
nicht zur Ruhe kommen.
<> Film-Jahrgang : Deutscher Heimatfilm aus dem Jahre 1957
B i l d : Format 4:3 in Farbe
* Zufriedenstellende Bildqualität - im Verhältnis noch gut ansehbar
T o n : Der Ton bewegt sich im Grenzbereich - könnte etwas besser sein
* Untertitel : Fehlanzeige
S t u d i o : Kinowelt GmbH
* Extras : Highlights und Ausschnitte aus verschiedenen Filmvorstellungen
<> Die Hauptdarsteller in toller Naturkulisse garniert mit etwas Liebe und Wärme
der Herzlichkeit sind zwar geblieben, aber ansonsten ist die Handlung eher mäßig
bzw. langweilig anzusehen.
Auch viele musikalische Gesangseinlagen tragen nicht unbedingt zum Aufwerten des
Filmes bei.
Mit dem Lied " Im Silberwald wo noch die alten Bäume rauschen " begann und
endet dann auch die " Wilderergeschichte vom Silberwald "
<> Gesamtbewertung für beide Filme :
" Unvergessene Heimatfilme aus den 50er " könnte man meinen, doch unvergessen
ist nur einer " Der Förster vom Silberwald "
Fragt man jemanden nach bekannten Heimatfilmen, taucht dieser Titel immer wieder
mit auf.
Manch einer hat ihn noch nie gesehen, doch kennen tun ihn viele, dem Namen nach.
Was bleibt ist ein Stück Heimat zum Lieben, nicht unbedingt der Schauspieler
wegen, sondern der Tier- und Bergwelt wegen.
Rez. H. G.