Der Exorzismus von Emily Rose 2005

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(90)

Eine Anwältin übernimmt die Verteidigung eines Priesters, der beschuldigt wird, durch den Exorzismus an einer Studentin fahrlässig ihren Tod verursacht zu haben.

Darsteller:
Laura Linney,Tom Wilkinson
Laufzeit:
1 Stunde, 54 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Horror
Regisseur Scott Derrickson
Darsteller Laura Linney, Tom Wilkinson
Nebendarsteller Campbell Scott, Jennifer Carpenter
Studio Sony
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S.e.b.o. schweift aus am 25. März 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Die Qualität der BluRay ist in Ordnung. Über Bild und Ton gibts nichts schlechtes zu sagen.

*kann kleine Spoiler enthalten*

Ich behaupte ja von mir, ne ziemlich coole Sau zu sein. Nicht falsch verstehen. Auf Filme bezogen. Während andere die Krise kriegen bei Streifen ala "Paranormal Activity" oder "The Ring", fühle ich mich zu jederzeit zwar gut unterhalten, aber das Gefühl der Angst will sich nicht so richtig einstellen. Sollte ich endgültig erwachsen (Jahrgang 1979) geworden sein?

Ich fürchte mich gern! Mag verrückt klingen. Aber wenn man starr vor Schreck wird und einem kalte Schauder über den Rücken laufen, fühlt man sich doch auf eine groteske Art und Weise auch irgendwie so richtig lebendig, findet ihr nicht auch? Laut Empfehlung eines Freundes sollte wohl auch "Der Exorzismus von Emily Rose" richtig gruselig sein. Ein Priester wird dort für den Tod einer jungen Dame vor Gericht gestellt, die in einem Exorzismus ums Leben kam. Ich dachte immer, dass es sich um ein ödes Gerichtsdrama handelt, das mit ein paar Schreckmomenten angereichert wird. Und das ist auch so. Aber das Geschehen im Gericht ist weder öde, noch sind es nur ein paar Schreckmomente. Die angeblich wahre Geschichte um Emily (die deutsche Anneliese Michel) ist eine clevere Mischung aus Gerichtsdrama und Horrorschocker, wobei die Anteile im Gericht gefühlsmässig überwiegen. Doch ist die Geschichte dermassen packend und mitreissend, dass man sich jederzeit während des Films nicht entscheiden kann, ob man nun den ganzen Spuk glauben soll, und an eine Besessenheit der Protagonistin glaubt, oder man einfach nur ein krankes Mädel bedauern soll.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jason X am 6. September 2014
Format: Amazon Instant Video Verifizierter Kauf
"Der Exorzismus von Emily Rose" ist eine exzellente Mischung aus Horror, Mystery und Thriller zugleich. Dem Regisseur gelingt es diese drei Genres zu einem zu vereinen, ohne dabei den Wahren Hintergrund dieses Films zu übergehen.
Die Rolle der Emily Rose hätte nicht besser besetzt werden können. Die geniale Jennifer Carpenter verkörpert die Figur mit solch einem Herzensblut, das man gerade zu Sympathien für Sie empfindet und mit Ihr mitleidet. Der Gruselfaktor dieses Films übersteigt jegliche Erwartung und bereitet jedem noch so abgehärtetem Horror Liebhaber einen kalten Schauer über den Rücken. Die Schockmomente sind so grandios gesetzt und dazu noch von Jennifer Carpenter verstärkt hervorgehoben, dass eine schlaflose Nacht garantiert ist. Die Spannung in diesem Film führt einen bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Durch die Dramatik der Gerichtsverhandlung und die Tragödie, die der Lebensfrohen Emily Rose wiederfahren ist, erreicht dieser Film für mich die Champions League des Horror Universums. Ebenfalls zu erwähnen ist die grandiose Musik in diesem Film die eine beklemmende Atmosphäre schafft. Ich kann Ihn absolut und bedenklos empfehlen. Als Tipp ist gesagt seht ihn euch im Dunkeln und mit erhöhter Lautstärke im Absolut Stillen an!!! Nichts ist schlimmer als ein Horrorfilm bei Tageslicht und mit spielenden Kindern draußen auf dem Spielplatz. Das würde die Atmosphäre die dieser Film schafft ruinieren.

Abschlussbewertung:

Grusel: 10/10
Spannung: 10/10
Gewalt: 5/10
Splatter: 1/10
Trash: 0/10
Tragik: 10/10
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Thomas am 6. September 2006
Format: DVD
Der Gehalt des Filmes ist eigentlich ein sehr hoher: Eine Diskussion über das Dasein des Transzendenten vor einem Gericht. Natürlich wird dieses vor dem Gericht nicht ganz so offensichtlich geführt und von den Figuren teilweise verneint, jedoch ist es wenn man sich die Sache an sich betrachtet ein Faktum. Gibt es Dämonen oder nicht? Gibt es Luzifer oder nicht? Gibt es Gott oder nicht? etc.

Der Film wird diese Frage, das verrate ich vorab sicherlich nicht beantworten, aber er bildet die Platform zu einer interessanten Diskussion, wobei man betrachten muss das ein Gericht wohl eher empirisch orientiert ist. Zu diesem letzten Satz hält der Film ein ironisches Ende bereit, das in sich stabil ist und somit dem Zuschauer Platz für Spielraum seiner eigenen Interpretation gibt.

Neben diesem tieferen Gehalt den der Film bietet sieht man in Rückblende einige Exorzismusszenen, die zum Teil schaudern erwecken, jedoch noch Ausbaufähig gewesen wären. Man kann es so oder so sehen, aber ich finde es eine gute Idee Horror und Gericht zu kombinieren - wann gab es das schonmal??

Sicher "The Exorcism of Emily Rose" kommt nicht an Klassiker wie "The Exorcist" dran, ich denke sogar "The Exorcist - TheBeginning" war vom Schockmoment her besser.

Fazit: Trotzdem ist "Emily Rose" ein sehenswerter Film mit mystischem Hintergrund, in dem Dinge wie Religion, Erkenntnistheorie und Recht zur Sprache kommen und ausdiskutiert werden. Schaut ihn euch an sehenswert!
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Schlachter VINE-PRODUKTTESTER am 16. Dezember 2006
Format: DVD
Im Rahmen des Gerichtsprozesses gegen den Geistlichen Richard Moore, der wegen fahrlässiger Tötung beim Ausüben einer Teufelsaustreibung angeklagt ist, wird rückblickend die tragische Geschichte der von Dämonen besessenen Studentin Emily Rose erzählt. Dabei wird der nur schwach ausgeprägte Glauben der erfolgreichen, aber einsamen Verteidigerin Erin Bruner mehr als einmal schwerstens auf die Probe gestellt.

Unüblicher Weise beginne ich diese Rezension mit einem Zitat aus dem Presseheft: "In diesem Film sind die Besessenheit und die Exorzismus-Szenen gleichsam verstörend - und sie sind auch gewaltsam und extrem -, aber sie sind glaubwürdig. Jennifer Carpenters schauspielerische Leistung (...) außergewöhnlich und nicht vorhersehbar. (...) So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen."

Dem ist im Grunde genommen nichts hinzuzufügen. Nach Ansicht dieses Streifens ist DER EXORZIST meines Erachtens klar entthront. Vielmehr wirkt der etwas überschätzte Klassiker im direkten Vergleich eher effektheischerisch und sensationslüstern.

Dass die Geschichte der Emily Rose auf einer wahren Begebenheit (angeblich auf den 1976 in Bayern an Anneliese Michel angewandten Exorzismus) beruhen soll, ist nicht ausschlaggebend für die intensive Wirkung, die dieser Streifen entfaltet. Vielmehr lässt er den Zuschauer letztendlich im Unklaren, ob Emily tatsächlich besessen war oder die dämonischen Erscheinungen nur Ausdruck einer Erkrankung waren - von der Anklage mit der Diagnose Epilepsie begründet.

Der Film funktioniert anfangs als Gerichtsthriller vom Schlage des fabelhaften ZWIELICHT.
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