Pressestimmen
Mit viel Wärme und Anteilnahme schildert Birnstein den Lebensweg des frommen Visionärs und Begründers der Inneren Mission. Evangelischer Kirchenbote
Prof. Dr. Werner Michl, Unsere Jugend, July 1, 2008
In allen Feldern der sozialen und pädagogischen Praxis wimmelt es von PionierInnen, von CharismatikerInnen, die diese Praxis nachhaltig bestimmt und beeinflusst haben. Maria Monressori, Janus Korczak, Hermann Gmeiner, Lorenz Werthmann, Kurt Hahn und natürlich auch Johann Hinrich Wichern. In der Theorie der sozialen Arbeit spielen diese GigantInnen der Nächstenliebe eine eher marginale Rolle, denn meist waren sie PragmatikerInnen, ausgestattet mit einer geringen Lust am Schreiben. [...] Wohl zu diesem Anlass hat der Wichern Verlag ein kleines Büchlein mit CD dem Begründer der Diakonie gewidmet Das Buch über Wichern ist schlichtweg ein Lesegenuss, der umso mehr überzeugt, als der Autor auch durchaus kritische Aspekte und Schattenseiten nicht verschweigt, so z. B. die Kriegstheologie Wicherns (S. 108). Die Kapitel sind fast reißerisch überschrieben (z. B.: "Der Duft der großen Theologen-Welt"), dann folgt eine kurze Inhaltsangabe, dann ein flüssiger, verständlicher Text. So kann der Autor diesem vermeintlich trockenen Stoff viel abgewinnen und macht zudem Lust darauf, die CD anzuhören, die sich textlich nahezu nicht vom Buch unterscheidet. Es wäre zu wünschen, dass uns über die vielen, teilweise vergessenen PionierInnen der sozialen Arbeit ebenso knappe wie informative Abhandlungen vorlägen.