Ein autobiografischer Bericht von so großer Suggestivkraft, wie ich es bisher nicht gelesen habe. Bemerkenswert: Der altgewordene Autor und Ich-Erzähler erhebt sich nicht in Moral und Kenntnis über den jungen Mann, der er damals war, sondern versetzt sich zurück in ihn, so daß wir das Kriegsgeschehen miterleben aus der Perspektive eines tatsächlich noch nicht Zwanzigjährigen, der kaum begreift, was um ihn herum vorgeht, sondern nur zu überleben versucht. Das so billig zu habende allgemeine Bescheidwissen über die Ereignisse jener Jahre bleibt uns deshalb erspart. Das macht das Buch unglaublich aufregend.