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Der Ernst des Lebens: Und was man dagegen tun muss
 
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Der Ernst des Lebens: Und was man dagegen tun muss [Gebundene Ausgabe]

Andreas Lebert , Stephan Lebert
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [100kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2 (4. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100425065
  • ISBN-13: 978-3100425065
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 393.143 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Heiterkeit ist mehr als nur ein Begleitgeräusch bei schönem Wetter, viel mehr als ein Scherzchen hier, ein Bonmot dort: Sie ist die Kunst, sich vom Leben nicht unterkriegen zu lassen. Die Bestsellerautoren Andreas und Stephan Lebert ergründen das Geheimnis der Heiterkeit, der humorvollen Distanz zu sich selbst und dem eigenen Schicksal anhand vieler bewegender Geschichten und am Beispiel von großen und kleinen Helden. Das Ergebnis ist eine so schwerelose wie gut gelaunte Philosophie der heiteren Gelassenheit und wie sie uns das Leben leichter machen, ja manchmal retten kann.Heiterkeit ist ein wertvolles Gut, etwas, das man hüten und aufheben muss, das, wenn man nicht darauf aufpasst, Gefahr läuft, verloren zu gehen - in der Düsternis des Alltags, im Ernst des Lebens.
Doch wie bewahrt man sich eine heitere Gelassenheit? Was ist das Geheimnis von Menschen, die sich vom Leben einfach nicht unterkriegen lassen?
Andreas und Stephan Lebert fertigen Schichtaufnahmen der Heiterkeit an, leuchten ihre Verläufe aus, ihre Ballungen, ihre Gesetze, ihre Verstecke: Gerade dann, wenn das Leben sich anschickt grau zu werden, wenn es plötzlich nur noch eine Handlung zu geben scheint - gerade dann lohnt sich ein besonderer Blick auf das scheinbar Nebensächliche, gerade dann offenbart sich das Geheimnis der Heiterkeit. Besonders Menschen, die viel erleiden mussten, wissen den unermesslichen Wert der guten Laune zu schätzen, legen sie wie einen Überlebenspanzer um sich.
Andreas und Stephan Lebert nehmen uns mit auf eine Reise zum unverwundbaren Kern der Menschen und zeigen uns, was wir wirksam gegen den Ernst des Lebens unternehmen können.

Über den Autor

Andreas Lebert ist seit 2002 Chefredakteur von Brigitte. Er entwickelte das Magazin der Süddeutschen Zeitung, das er bis 1996 leitete, und die Jugendbeilage Jetzt. Außerdem konzipierte er die Leben-Seite der Wochenzeitung Die Zeit. Lebert ist Sohn der Journalisten Ursula und Norbert Lebert und Vater des Schriftstellers Benjamin Lebert.Stephan Lebert arbeitet nach Stationen bei der Süddeutschen Zeitung, dem Spiegel und beim Tagesspiegel, als Redakteur bei der Zeit. Er wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die beiden Autoren bilden ein recht erfolgreiches Duo. Vor zwei Jahren war ihre "Anleitung zum Männlichsein" nicht nur von den Verkaufszahlen her ein Buch, das Aufmerksamkeit erzielte.
In ihrem neuen Buch geht es den Stinktieren an die Wäsche. Stinktiere sind in der Terminologie der Autoren, "Menschen, die das Ernste immer für wertvoller halten als das Leichte." Der Rezensent gibt unbefangen zu, dass er so gesehen, insbesondere wenn er sich das "leichte" Fernsehprogramm der letzten Jahre anschaut und den flachen Gesprächen seiner Zeitgenossen zuhört, auch zu den Stinktieren gehört.

Ein möglichst heiteres Leben zu führen, das ist das Ziel der Lebert-Brüder, zu dem sie ihre Leser motivieren wollen. Heiterkeit ist für sie einerseits ein Selbstzweck, andererseits auch ein probates Mittel, die kleinen und die großen Schicksalsschläge des Lebens besser zu verkraften. Sagen Sie das mal einem Menschen, der gerade sein Kind begraben hat. Sagen Sie das mal einem Menschen, der, wie viele Millionen mit ihm in diesem Land, an Depressionen leidet und nicht weiß, wie sein Leben weitergehen soll.

Heitere Geschichten tischen die beiden da auf, aus ihrem Leben und aus Büchern und Filmen. Wir erfahren, was sie gerne essen und trinken, das ganze sanguinische Lebensglück von Menschen wird präsentiert, die immer auf der Sonnenseite waren. Eine wirklich "ernst"- hafte Auseinandersetzung mit den Fährnissen des Lebens und wie man gelassen und heiter damit umzugehen lernt, wie man seine Seele und seinen Körper in Einklang bringt, wie man sich mit Menschen umgibt, die einem gut tun, wie man das Lachen wieder lernt, aber vielleicht auch das echte und tiefe Trauern, wie man Sym-Pathie buchstabiert und lebt - all das ist das Buch nicht.

Es ist Teil eine immer weiter um sich greifenden Wellness-Kultur, die aus dem hippen Feiern nicht mehr rauskommt, und der das Schicksal ihrer Mitmenschen und ihrer Welt auf die heiterste Weise scheißegal ist.

Ich empfehle für eine wirkliche Befassung mit dem Thema die beiden Bücher des psychosomatischen Therapeuten Manfred Stelzig "Keine Angst vor dem Glück" und "Was die Seele glücklich macht".

Ich bin mir bewusst, das der Text meiner Rezension für die Autoren das beste Beispiel wäre für die Erhärtung ihrer These. Sei es drum.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auf Seite 136 habe ich aufgegeben. Ich konnte keine einzige Anekdote mehr verkraften. Im Viertelseiten-Takt wird Anekdote über Anekdote erzählt. Man kennt ja solche Bücher, die zu 80% aus Anekdoten bestehen und den Leser zu irgendwelchen Überzeugungen bringen sollen. Dieses Buch ist aber ein neuer Rekord: Es besteht zu 98% aus Anekdoten. Dazwischen gestreut als Verbindungsglied der Satz: "...einer der beiden Autoren...", um so zu tun als ob die Anekdoten irgend etwas mit den "beiden Autoren" zu tun haben. Ich musste auf Seite 136 auch aufhören, da ich die Formulierung "Einer der beiden Autoren" nicht mehr ertragen konnte. Mir ist vollkommen unvorstellbar, wie ein Lektor allein die Formulierung "Einer der beiden Autoren" so oft durchgehen lassen konnte? Oder hat er schon 50% davon rausgestrichen. Die "beiden Autoren" verraten auch das Produktionsprinzip des Buchs. Man hat sich ein paar Wochen in eine Hütte eingeschlossen und das Werk produziert. So ist es auch geworden. Eine zusammengegoogelte Anekdoten-Sammlung, gemixt mit Zutaten aus den Archiven der Verlage, in welchen die "beiden Autoren" arbeiten. Ich habe kaum jemals so etwas Dürftiges gelesen.

Inhaltlich gibt es nur einen interessanten Ansatz, nämlich die Philosophie einfach die "Stinktiere" aus seinem Leben herauszuwerfen. Diese Philosophie stammte aber nicht von einem "der beiden Autoren", sondern von dem Klima-Wissenschaftler Schellnhuber. Danke, lieber Herr Schellnhuber, für diesen Tipp. Ich werde versuchen ihn zu beachten. Insofern entlastet das Buch natürlich. Gäbe es 100 gute Tipps, könnte man 99 davon sowieso nicht befolgen. Ein guter Tipp reicht ja schon, da hätten man den Rest der Auslassungen der "beiden Autoren" aber nicht gebraucht und das Buch auf zwei Seiten reduzieren können.

Eines ist aber doch sehr lehrreich an dem Buch: Einer der "beiden Autoren, ist Chefredakteur der Brigitte. Es gibt gegen solche Lifestyle-Blättchen nichts einzuwenden, aber das Buch ist ein Synonym dafür warum diese Lifestyle-Blättchen so unerträglich sind: In den Artikeln steht einfach nichts drin. Kein Content! Und wenn sich der Chefredakteur eines solchen Blattes hinsetzt und die Chance hat ein Buch zu schreiben, dann passiert das Gleiche: Es steht einfach nichts drin! Solche Leute sind einfach nicht in der Lage Inhalt zu produzieren, bzw. darzustellen. Deshalb auch die vielen Anekdoten. Statt Content muss dann halt etwas anderes her. Ja, das Buch soll ein Plädoyer für die Heiterkeit sein. Und die Begründung? Und die Anleitung? Nichts. Nur Ankedoten der "beiden Autoren". Das Buch stimmt wahrlich nicht heiter. Normalerweise mache ich um solche Bücher einen weiten Bogen, mein Vorurteil war berechtigt.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bricolage
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ein ernsthafter Versuch den Ernst bzw. dessen Gegenteil zu behandeln. Doch genau an diesem ernsthaften Versuch muss das Buch gehörig scheitern. Dem Buch fehlt es an der erwarteten Leichtigkeit, an spitzbubenhaftem Schalk oder gar bitterbösem Humor. Am meisten fehlt es dem Buch aber an der nötigen Selbstironie. Staubtrocken wird versucht die Thematik zu umreissen, wobei mir der Ansatz und die Vorgehensweise der Autoren bis zum Schluss nicht klar wurden.

Das Buch führt durch eine Sammlung von persönlichen Geschichten, die hauptsächlich aus dem Umfeld der Autoren stammen. Dieses Umfeld könnte langweiliger nicht sein. Beschrieben wird zum Beispiel die Mutter des Bruderpaares, die immer wieder Kerzen bei einem Marienbild platziert. Und oho, die alte Frau erstarrt dabei nicht etwa ehrfürchtig vor dem Herrn, nein sie erlaubt sich mit ihrer Betreuerin wild zu schnattern und wünscht sich von der Jungfrau Maria auch schon mal, dass eine Heizölrechnung aus den Büchern des Lieferanten verschwinde. Solche Erinnerungen sind es, die den Autoren in Krisenzeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ich vermute, dass auch eine ähnliche Reaktion beim Leser vorgesehen wäre.

Vielleicht würde das funktionieren, wenn die Autoren einen kritischen, ironischen Blick auf die steife Welt um sie herum werfen würden. Als Beispiel sei hier Loriot genannt, der vortrefflich das Biedere veräppelt hat. Doch fehlt den Autoren diese Distanz und sie werden selbst zu Figuren ihrer spasslosen Welt, der es um jeden Preis zu entrinnen gilt. Treffend schreiben Sie irgendwo, dass Nörgler und tragische Figuren eine gewisse Sympathie geniessen. Weiter wird dieser doch spannende Ansatz nicht verfolgt, dafür wird schon die nächste halblustige Geschichte angehängt.

Vielleicht könnte sogar eines Tages ein gutes Buch daraus werden, durchaus ein ernsthaftes sogar. Aber dazu müssten weitreichende Recherchen quer durch die Geschichte, Philosophie, Literatur, Theater, Film oder ähnlichem führen und der Thematik den Tiefgang verleihen, den die Schreibenden während ihrer Auszeit über dem Lago Maggiore kaum angekratzt haben. Für die Leichtigkeit eines komischen Meisterwerks fehlt es den beiden jedenfalls gänzlich an vielschichtigem Humor.

Mich hat diese oberflächliche, nichtlustige Sammlung von Anekdoten unter dem dreisten Versprechen des Titels jedenfalls so verärgert, dass ich meine erste Kundenrezension schreiben musste. Meine "Stinktiere" sind graue Mäuse, die einen Partyhut aufsetzen und behaupten den Humor damit ergründet zu haben.
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